Spitzer Marillenkirtag

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Marillenknödel, ein Sommernachtsfest und ein zünftiger Kirtag bei einem der schönsten Feste der Donauregion.

In der Wachau wird die Marillenernte zum Fest

Noch lange bevor die Weintrauben auf den weltberühmten Weinterrassen der Wachau ihre Lesereife erreicht haben, wird in der Wachau die Marille geerntet, und zwar nur im vollreifen Zustand und nur mit der Hand. Seit 1951 findet unter den alten Bäumen des Kirchenplatzes in Spitz an der Donau der Wachauer Marillenkirtag statt. Für das leibliche Wohl sorgen am dritten Juli-Wochenende traditionell Köstlichkeiten von der Wachauer Marille, wie die Marillenknödel aus dem originellen Marillenknödelautomaten, fruchtige Marmelade, hochgeistiger Schnaps und köstliche Kuchen. Den Höhepunkt des traditionsreichen Festes bildet am Sonntag der Festumzug mit König Marillus, Prinzessin Aprikosia sowie zahlreichen Trachten und Folkloregruppen.

Vielfältiger Genuss der reifen Marille

Der Juli steht in der Wachau ganz im Zeichen der Marillenernte. Ab Anfang Juli, wenn in Krems die Marillen gepflückt werden, spätestens aber, wenn auch eine Woche später in Spitz die Ernte beginnt, sind entlang der Hauptstraßen farbenfrohe Stände aufgebaut, bei denen man pflückfrische Marillen kaufen kann. Wer Marillen aus verschiedenen Herkunftsregionen probiert, wird die Besonderheiten der Wachauer Marille sofort erkennen: Sie sieht hübsch prall aus und hat ein sehr feines Aroma. Ein kleiner Nachteil der hocharomatischen Frucht: Sie reift nicht nach und sollte deshalb nur im vollreifen Zustand gleich nach der Ernte genossen werden. Wem es nicht gelingt, zur Marillenzeit in die Wachau zu reisen, steht die Marille allerdings immer noch in verarbeiteter Form zur Verfügung: Marillenmarmelade und Schnaps aus der Wachau sind einzigartig fruchtig im Aroma.

Original Wachauer Marillen

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