St. Pölten

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Geheimnisse zwischen Barock und Moderne

Aelium Cetium – so hieß die Altstadt St. Pöltens unter römischem Einfluss. Sie war der Versorgungs- und Verwaltungsmittelpunkt des Nordostens der römischen Region Noricum. St. Pölten ist auch die erste und bisher einzige Stadt im deutschsprachigen Raum, die eine Universität nach einer Frau, der berühmten Friedensaktivistin Bertha von Suttner, benannte: die Bertha von Suttner Privatuniversität. Weitere Denkmäler schmücken den öffentlichen Raum, Barockarchitektur und Jugendstil prägen das Stadtbild. St. Pölten ist die jüngste Landeshauptstadt Österreichs (1986), aber eine der ältesten Städte des Landes. Neben römischen Spuren sind auch Keltische zu finden. Typische Kellergassen und futuristische Architektur sind hier untrennbar miteinander verbunden. Eine Symbiose, die Charme versprüht und Gäste besonders zur Winterzeit anlockt – dank vieler Märkte und familienfreundlicher Veranstaltungen.

Eine Stadt voller (Weihnachts-)Impressionen

Der Markt am Domplatz bildet auch im Winter das Herzstück der Stadt: Hier kommen Leute aus nah und fern zusammen, um regionale Produkte und Kulinarik zu erleben. Für besondere Begegnungen sorgt der St. Pöltner Christkindlmarkt in der Innenstadt. Dieser verbreitet vom 27. November bis 18. Dezember direkt am Rathausplatz weihnachtliche Stimmung. Das Programm ist mit dem Nikolobesuch, dem Perchtenlauf, der Kinderwerkstatt oder dem Kinderkarussell vielfältig. Tipp: „Weihnachten im Park“ ist vom 8. bis 10. Dezember einen Besuch wert. Dieser entzückende Weihnachtsmarkt wird von der Freiwilligen Feuerwehr im Sparkassenpark organisiert. Alternativ dazu sind der Citymarkt am Herrenplatz, der Josefsmarkt oder der St. Pöltner Designverliebt-Kreativmarkt (10. und 11. Dezember) empfehlenswert.

Shoppen, Kunst & Kultur

Auf der Suche nach mehr Ideen für Weihnachten oder weiteren Anlässen: Vom Bahnhof aus können die Gäste der Landeshauptstadt die zweitälteste Fußgängerzone Österreichs schnell finden. Modebewusste Schnäppchenjäger:innen sollten unbedingt die Kremser Gasse aufsuchen, in der sich Modeboutiquen, Hutmacher:innen, Kaffeehäuser, Bäckereien und Buchhändler:innen angesiedelt haben. Um in der Stadt an der Traisen nicht den Überblick zu verlieren, lohnt ein Download der App „Hearonymus“. Die User:innen erhalten kostenlose Stadtinfos der Altstadt und Einblicke in die Geschichte. Highlights sind die Prandtauerkirche und Karmeliterhof, die Domkirche, der Riemerplatz und das Jugendstilhaus Olbrichts.

Sie haben es bestimmt bemerkt: Es ist und bleibt der kulturelle Touch, der diese Stadt prägt. Das Festspielhaus sowie das Landestheater Niederösterreich überzeugen vor allem mit inneren Werten: „Die Blendung“ nach dem Roman von Elias Canetti (Regie von Nikolaus Habjan) oder „Heidi“ nach Johanna Spyri und der Regie von Aslı Kışlal sind Inszenierungen mit dem Prädikat „Sehenswert“. Doch da geht noch mehr. In den darstellenden Künsten mit nationalen und internationalen Ensembles, Kollektiven sowie Einzelpersonen deckt das St. Pöltner Kulturprogramm unterschiedliche Sparten ab wie traditionelles Sprechtheater, Tanz oder Performing Arts. Für Interessierte an Geschichte und zeitgenössischen Kultur- und Kunstbeiträgen sind das Stadtmuseum St. Pölten sowie das Museum Niederösterreich hervorragende Adressen. 

Kulinarische Winter-Reise durch St. Pölten

Gäste bleiben in Niederösterreich immer länger – und das ist gut so. Komfortabel nächtigen lässt es sich in St. Pölten im Cityhotel D&C, Hotel Metropol, „Das Alfred – Design Budget Hotel“ oder im Hotel-Gasthof Seeland. Gastlichkeit hat hier oberstes Gebot. Das gilt auch für die gehobenen und gut-bürgerlichen Labstellen der Stadt. Nach einer Erkundung der Stadt oder einer Winterwanderung rund um den Ratzersdorfer- oder Viehofner-See werden Gäste im AELIUM, Landgasthaus Vinzenz Pauli, im Hotel – Restaurant Böck „Roter Hahn“ oder im KlangSpiel rundum verwöhnt. Auch die Auswahl der Stadtheurigen ist mit Jochrisihof, Rendl Keller, dem Heurigen Reisenhofer «Zum alten Presshaus» oder Weingut Steiner zum 67er groß.