Landeshauptstadt St. Pölten: von der Provinzstadt zum Insider-Tipp

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St. Pölten erstrahlt in neuem Glanz – der Lokal-, Unternehmer- und Kunstszene sei Dank. Hier ein „Best of“ der Niederösterreichischen Landeshauptstadt.

Unaufgeregt, innovativ, neugierig: St. Pölten hat sich verändert und dabei nicht auf seine regionalen Wurzeln vergessen. Wie die Kleinkunstszene in der niederösterreichischen Landeshauptstadt boomt, warum sich ein Städtetrip lohnt und was Sie währenddessen nicht verpassen sollten.

Zum Shoppen und Verlieben

30 Jahre nach der Wahl zur Landeshauptstadt ist kaum mehr etwas vom Provinzstädtchen übrig. St. Pölten hat sein Profil geschärft und das vor allem wegen der lebendigen Lokalszene, spannenden Geschäften und einer jungen Gastronomie. Am besten spürt man das im Herzen der Stadt: Beim Flanieren in der pittoresken Fußgängerzone probiert man im Sonnentor-Shop die neuen Kräutertee-Kreationen des Waldviertler Biolabels oder schlüpft in die bekannt-bunten „Waldviertler" von GEA. Junges Design samt herrlich würzigen Eintöpfen und herzhaften Suppen serviert man im Supperiör. Ganz nebenbei staunt man über die wunderschönen barocken Fassaden und bestens erhaltenen Jugendstilhäuser, wie das Olbrich-Haus in der Kremser Gasse 41. Für eine Shopping-Pause empfehlen wir übrigens den feinen Felix-Kaffee im Emmi oder das Café Pusch, wo es die berühmten St. Pöltner „Prandtauerkrapfen“ gibt. Jede Stadt, die etwas auf sich hält, hat heute einen Kult-Eissalon, St. Pölten hat „den Bachinger": Bereits seit Jahrzehnten gibt es an den Standorten Kremser Gasse und Domplatz bis zu 80 frisch gemachte Eissorten. In der Fußgängerzone findet man auch den Schanigarten des Café Schubert zum Sitzenbleiben und die ausgezeichnet sortierte Weinbar Café im Palais Wellenstein. In den St. Pöltner Vorort Ratzersdorf fährt man, wenn man so richtig fein speisen will, nämlich in die alteingesessene Gaststätte Figl mit seiner kreativ-innovativen Regional-Küche.

Die grüne Hauptstadt Niederösterreichs

Dass St. Pölten tief mit seinem Umland verwurzelt ist, zeigt die rege Marktszene. Donnerstags und samstags kauft man am Markt am Domplatz, freitags am Josefsmarkt ein. Hier bieten Produzenten und Bauern Ab-Hof-Erzeugnisse an: Honig, Käse und Wurst sowie frische Blumen, Pflanzen und feinstes Gemüse aus der Region loben die Marktstandler aus. Grün ist es auch im wunderbaren Naherholungsgebiet mitten in der Stadt rund um den Ratzersdorfer See. Dort genießt man herrliche Bademöglichkeiten, hat genug Platz und Möglichkeiten zum Sporteln und ist bestens ans niederösterreichische Radnetz angeschlossen, der Traisentalradweg führt direkt am Ratzersdorfersee vorbei; auf der chilligen Terrasse der Seedose treffen sich die St. Pöltner auf ihr Feierabendbier oder einen Spritzer.

Wo die Nacht zum Tag wird

Kann St. Pölten auch feiern? „Jaaaa“, tönt es aus den zahlreichen Beisln und Musikcafés! Die Kleinkunstszene boomt in der niederösterreichischen Landeshauptstadt: Man besucht Konzerte und Kabaretts in der Bühne im Hof, Cineasten freuen sich über eines der besten österreichischen Programmkinos, das Cinema Paradiso. Eine ideale Kombination aus Essen, Trinken und Kultur findet man übrigens auch im neuen Vinzenz Pauli, wo Lesungen, Konzerte und spannende Kindernachmittage am Programm stehen. Last but not least: Landestheater und Festspielhaus sind seit Jahren Garanten für beste Unterhaltung von feinster Qualität. Und wer viel feiert und erlebt, der möchte auch lange schlafen. Darum unser Tipp: Das D&C City Hotel mit Wellnessbereich, Haubenrestaurant und eigenem Innenhofgarten, nur zwei Minuten zu Fuß von der barocken Altstadt entfernt. 

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