Von der Provinzstadt zum Insider-Tipp: die Landeshauptstadt St. Pölten

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St. Pölten erstrahlt in neuem Glanz – der Lokal-, Unternehmer- und Kunstszene sei Dank. Hier ein „Best of“ der Niederösterreichischen Landeshauptstadt.

Unaufgeregt, innovativ, neugierig: St. Pölten hat sich in den letzten Jahren verändert und dabei nicht auf seine regionalen Wurzeln vergessen. Wie die Kleinkunstszene in der niederösterreichischen Landeshauptstadt boomt, warum sich ein Städtetrip lohnt und was Sie währenddessen nicht verpassen sollten.

Reise-Hinweise 

  • Empfohlener Reisezeitraum: ganzjährig
  • Besonders geeignet für: Kulturliebhaber, Paare, Genussurlauber
  • Anreise: St. Pölten liegt an der Westbahnstrecke und ist somit bestens für eine Anreise mit der Bahn geeignet. Der Bahnhof liegt zentral in der Altstadt, Hotels, Gastronomie und die Fußgängerzone sind in unmittelbarer Nähe.
  • Mobilität vor Ort: Um die Innenstadt zu erkunden, benötigt man eigentlich keine öffentlichen Verkehrsmittel. Große Teile der Stadt sind vom Bahnhof aus barrierefrei zu erreichen. Direkt beim Bahnhof (und an vielen weiteren Orten innerhalb der Stadt) gibt es Leihrräderstationen (nextbike). Im Stadtgebiet von St. Pölten und dem Umland gibt es außerdem den Stadtbus LUP

Zum Shoppen und Verlieben

30 Jahre nach der Wahl zur Landeshauptstadt ist kaum mehr etwas vom Provinzstädtchen übrig. St. Pölten hat sein Profil geschärft: eine lebendige Kunst- und Lokalszene, spannende Geschäften in der Altstadt und eine aufblühende Gastronomie erwarten den Gast. Junges Design in stylischem Ambiente samt herrlich würzigen Eintöpfen und herzhaften Suppen serviert man im Supperiör. So ganz en passant entdeckt man beim Flanieren durch die Altstadt die barocken Fassaden und gut erhaltenen Jugendstilhäuser wie das Olbrich-Haus in der Kremser Gasse 41. Für eine Shopping-Pause empfehlen wir übrigens den feinen Felix-Kaffee im Café Emmi oder Sie verkosten die berühmte St. Pöltner „Prandtauertorte“ im Café Pusch. In der Fußgängerzone findet sich in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Buchhandlung das beliebte Café Schubert: Hier treffen sich die St. Pöltner auf einen Plausch, man sitzt in den raumhohen Auslagen und beobachtet die Passanten beim Vorbeigehen und Einkaufen am Markt. Zum Mittagessen treffen sich die St. Pöltner etwa im wunderschön renovierten Palais Wellenstein zu einer kleinen, aber feinen Auswahl an Tagesgerichten, abends kostet man sich auch gern einmal durch die ausgezeichnet sortierte Weinkarte. Wer sich mehr Zeit fürs Essen nehmen will, dem seien die alteingesessene Gaststätte Figl mit ihrer innovativen Regionalküche oder das Traditionsgasthaus Roter Hahn zu empfehlen. Wer hingegen den Geschmack der großen weiten Welt verkosten möchte, dem sei der im Oktober neu eröffnete Fine-Dining Tempel Aelium wärmstens empfohlen.

Das grüne Herz Niederösterreichs

Dass St. Pölten kulinarisch tief mit seinem Umland verwurzelt ist, zeigt die rege Marktszene. Donnerstags und samstags kauft man am Markt am Domplatz, freitags am Josefsmarkt ein. Hier bieten Produzenten und Bauern Ab-Hof-Erzeugnisse an: Honig, Käse und Wurst sowie Gemüse aus der Region loben die Marktstandler aus. Viel Natur gibt es auch im Naherholungsgebiet und um das St. Pöltner Seenerlebnis, Ratzersdorfer See und Viehofner Seen: Dorthin zieht es die St. Pöltner im Sommer zum Baden, Bootfahren und zum Sporteln. Im Herbst und Winter unternimmt man ausgedehnte Spaziergänge, denn auch in der ruhigeren Jahreszeit bietet das Stadtgebiet von St. Pölten jede Menge Naturräume zum Erwandern und Entdecken.

Am Abend: Kultur und Kleinkunst

Die Kleinkunst- und Kulturszene in der niederösterreichischen Landeshauptstadt ist eine sehr lebendige: Cineasten freuen sich über eines der besten österreichischen Programmkinos, das Cinema Paradiso. Auf dem Weg zu Konzerten und Kabarett in der Bühne im Hof kommt man vom Rathausplatz aus an der Yesterday-Bar vorbei, in der man unbedingt einen Zwischenstopp einlegen sollte. Über 600 Spirituosen umfasst das Sortiment, laut Falstaff ist der Geheimtipp „ ... eine der besten Bars Österreichs“! Eine ideale Kombination aus Essen, Trinken und Kultur findet man übrigens auch im Vinzenz Pauli, wo Lesungen, Konzerte und spannende Kindernachmittage am Programm stehen. Eine ähnliches Programm wartet die Bühne im Hof auf: Der beliebte Treffpunkt für zeigt durchweg absolute Schmankerl Kleinkunst-Szene. Last but not least: das Landestheater mit seinen vielfach ausgezeichneten Produktionen und das Festspielhaus mit seinen zahlreichen nationalen und internationalen Tanz-Premieren sind seit Jahren Garanten für Unterhaltung von feinster Qualität. Und wer viel feiert und erlebt, der möchte auch lange schlafen. Darum unser Tipp: Das D&C City Hotel mit Wellnessbereich und empfehlenswertem Hotel-Restaurant nur zwei Minuten zu Fuß von der barocken Altstadt und dem Bahnhof entfernt. 

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