Alte Rebstöcke, neue Wege
Dass es heute auf ihrem Weingut neben 50% Veltliner auch 50% Burgunderrebsorten wie Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Blanc und Weißburgunder gibt, ist vor allem Manfreds Opa zu verdanken. Er hat in den 20ern in Paris studiert. Dort hat er sich nicht nur in die französischen Frauen, sondern auch in die Weine und Rebsorten verliebt. Die von ihm gepflanzten, mittlerweile 70 Jahre alten Rebstöcke werden bis heute im Originalbestand geführt. Ein Schatz, den es zu hüten gilt, ist sich Marion Ebner-Ebenauer bewusst. „Als wir das Weingut übernommen haben, haben mein Mann und ich eine Bestandsaufnahme gemacht und überlegt, wohin wir uns entwickeln wollen, aber auch beschlossen, was wir nicht wollen.“