ERFRISCHEND

fruchtig

Weinfrühling in der Kellergasse, © Robert Herbst

Weinfrühling: Hoch das Glas!

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Jung, frisch, verführerisch: Im Weinland Niederösterreich wird beim Weinfrühling der neue Weinjahrgang willkommen geheißen.

Die ersten frühlingsfrischen Sonnenstrahlen tauchen die Landschaft ein warmes Licht und das satte Grün der erwachenden Natur erweckt Frühlings-Gefühle, insbesondere dann, wenn der Weinfrühling mit Pauken und Trompeten Einzug hält. Nirgendwo sonst ist im Frühling die Dichte an hochkarätigen Weinerlebnissen höher als im Weinland Niederösterreich.

Es sprießt und knospet überall, Kellergassen erblühen und die Winzer öffnen ihre Kellertüren: Gemeinsam mit dem Frühling beginnt im Weinland Niederösterreich ab Ende März das neue Weinjahr. Presshaus und Stüberl werden für Weinfeste und Verkostungen herausgeputzt, Bänke und Stühle ins blühende Freie gestellt und mit kleinen Schmankerln begrüßt man jetzt alle, die beim Weinwandern des Weges kommen.

Junger Wein: Highlight der Saison

In der führenden Weinbauregion Österreichs dreht sich seit Jahrtausenden alles um den guten Tropfen. Während für die Winzer der Herbst die aufregendste Jahreszeit ist, erleben Weingenießer im Frühling die spannendsten Momente. Was nämlich im Weinherbst gelesen und im Winter gereift ist, wartet anschließend nur darauf, bei einer Verkostung präsentiert zu werden. Der optimale Zeitpunkt also, sich einen Überblick über den Charakter des neuen Jungweins zu verschaffen und den eigenen Keller zu füllen.

Eine Region – so viel Auswahl

Schätzungsweise ist der Wein seit über 4.000 Jahren in Niederösterreich zu Hause und bietet mit seinen insgesamt acht Weinbaugebieten eine große Vielfalt. Von den Weingütern aus dem UNESCO Weltkulturerbe Wachau, über das Kremstal, Traisental, Carnuntum, Kamptal bis zum Wagram, in der Thermenregion Wienerwald oder im Weinviertel – die neuen Jahrgänge der weit über die Grenzen bekannten und mitunter DAC-ausgezeichneten Qualitätsweine will man einfach Schluck für Schluck (aus-)kosten.

Bewegender Genuss

Eine Fahrt hinaus in den Weinfrühling berührt alle Sinne. Kein Wunder, wird hier im Weinland Niederösterreich mit über 28.000 Hektar Weinbaufläche aus 75% weißen und 25% roten Rebsorten immer das Beste herausgeholt. Da lohnt es sich bei einer Rad- oder Wandertour Winzer und Weingüter persönlich zu entdecken und Niederösterreichs Heurigenkultur hautnah zu erleben. 

Top-Veranstaltungen im Weinfrühling

Die 8 beliebtesten Weinwanderwege

Freigut Thallern, Gumpoldskirchen, © Niederösterreich-Werbung/Andreas Hofer

Von Baden nach Thallern

Ein über zehn Kilometer langer Weinwanderweg, der mit dem Zug gut von Wien aus erreichbar ist, führt entlang des 1. Wiener Wasserleitungswanderwegs durch die bekannten Weinbaugemeinden des Wienerwaldes. Von Baden über Pfaffstätten nach Gumpoldskirchen und Thallern ganzjährig sehenswert, empfehlen wir besonders einen Besuch Anfang September, wenn die Genussmeile stattfindet.

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Auf den Spuren der Kellerkatze, © WTG/Kroenigsberger

Auf den Spuren der Kellerkatze

Die Kellerkatze begleitet Besucher auf 24 spannend-köstlichen Stationen durch die Sitzendorfer Kellergasse in Hollabrunn. Der abwechslungsreiche Rundweg führt durch verschiedene Keller und lässt Sie tief in die Region – und bei den Verkostungsstationen in köstlichen Wein – eintauchen. Unser Anreise-Tipp: Vom Bahnhof Hollabrunn verkehren regelmäßig Zugverbindungen. Nach drei Minuten Fußweg erreichen Sie schon die ersten Spuren der Kellerkatze.

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VIA.VINUM. Rundweg Göttelsbrunn-Arbesthal, © Donau Niederösterreich/Andreas Hofer

VIA.CARNUNTUM.

„Alle Wege führen nach Rom“, sagt eine Redewendung. Fünf Wanderwege führen auf jeden Fall auf 70 km, entlang der Spuren alter Römer, durch das Römerland Carnuntum - zwischen Wien und Bratislava. Unser Anreise-Tipp: Von Wien mit dem Zug zum Bahnhof Kittsee, wo der Postbus für ein einmaliges Umsteigen bereits auf Sie wartet.

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Herbst in Niederösterreich - Falkenstein, © Michael Liebert

Weinwanderpark Falkenstein

Erwandern Sie auf 7 km Länge Falkenstein und seine vinophilen Schauplätze mit Geschichte. Das ein oder andere Winzerg'schichtl und Falkenrastplatzerl inkl. Weinviertler Jaus'n und Weinverkostung gehören natürlich dazu – der Falke ist Ihr ständiger Begleiter!

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LOISIUM Weinerlebniswelt, © Robert Herbst

Am WeinWeg Langenlois

Über ein uraltes Wegnetz erwandert man die idyllischen Weinberge und -gärten der Region, während man Spannendes über die Kultivierung erfährt. Zusätzlich ist der WeinWeg von spektakulären Objekten und Verkostungsstationen – den Weinsafes – gesäumt, die Wanderer zum Rasten und Kosten einladen. Unser Verkostungs-Tipp: Degustationsset und -schlüssel sichern! Unser Anreise-Tipp: Die Bahn bringt Sie bis zum Bahnhof Langenlois. Ab hier sind es nur noch ein paar Schritte ins Weinparadies.

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Weinwandern im Kremstal, © Donau Niederösterreich/Robert Herbst

Weit wandern im Kremstal

Zwischen Wachau und Kamptal – rund um die Weinstadt Krems – erstreckt sich an beiden Ufern der Donau das Kremstal. Ein Wanderparadies, das bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und vom prächtigen Stift Göttweig zur Ruine Senftenberg, von Weinerlebniswelten und Waldlehrpfaden bis hin zu reichen Kulturschätzen führt.

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Stift Melk, das Tor zur Wachau, © Donau Niederösterreich/Robert Herbst

Welterbesteig Wachau

Auf 180 km nördlich und südlich der Donau liegt der Welterbesteig Wachau wie ein Band zwischen den 14 Gemeinden des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau. Vorbei an den Weinreben und durch die Weingärten bekommt der Wanderer mit Gepäcktransport, Aussichtsbankerl und Donaublick ein Gefühl der Leichtigkeit. Leicht geht auch die Anreise. In der Wachau gibt es ein dichtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Zurücklehnen und die Landschaft an sich vorbei ziehen lassen!

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Ruine Hinterhaus, Spitz, © Donau Niederösterreich/Robert Herbst

Der Spitzer Weinwanderweg

Wer in Spitz den Weinflaschen-Tafeln folgt, kann jahrhundertealte Steinterrassen und liebliche Weinlandschaften bestaunen. Der Spitzer Weinwanderweg führt durch die berühmtesten Weinrieden zu herrlichen Ausblicken über die Wachau – und mit etwas Glück an einem Winzer vorbei, den man zu Wein und Region befragen kann. Und sollten Sie die Region auch auf Schiene entdecken wollen, bietet Ihnen die Wachaubahn neue, bunte Perspektiven.

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Unsere top 5 Wein-Radrouten

Blick vom Retzer Rathaus, © Romeo Felsenreich

Weinviertel DAC Radtour

Zweigelt, Portugieser oder Veltliner – im Weinviertel gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Weinradwege zwischen 35 und 75 Kilometern. Eine Weintour mit Einsichten, die wir Ihnen hier besonders ans Herz legen möchten, ist die Weinviertel DAC Radtour. Ausgehend vom Retzer Hauptplatz führt sie in typisch Weinviertler Gelassenheit über Zellerndorf, Röschitz und Pulkau wieder zurück nach Retz, wo auch die öffentliche Anreise mit dem Zug von Wien bestens möglich ist.

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Wagram, © Lehmann

Wagramer Entdeckertouren

Suchen und finden, heißt es am Wagram! Durch unberührte Auwälder radeln, versteckte Aussichtspunkte entdecken und verschachtelte Weinterrassen und markante Lössformationen bestaunen. Radln am Wagram ist purer Landschaftsgenuss auf zwei Rädern.

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Thermenradweg am Wiener Neustädter Kanal, © Wienerwald Tourismus/Raimo Rumpler

Thermenradweg

Für weinbegeisterte Radler ist der Thermenradweg die Direktverbindung von der Stadt in die Weinberge. Auf ebenen Wegen geht es denkbar unkompliziert vom Wiener Stadtrand (Vorarlberger Allee) über Vösendorf Richtung Laxenburg, entlang des Wiener Neustädter Kanals an renommierten Weinorten wie Kottingbrunn, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten oder Baden vorbei, bis nach Wiener Neustadt. Entlang der Strecke kann auch immer auf die Süd- oder die Badner Bahn umgesattelt werden.

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Radeln im Traisental, © Niederösterreich-Werbung/schwarz-koenig.at

Traisentaler Weinbergradweg

Durch Wein- und Obstgärten, Dörfer und Kellergassen sowie vorbei an Schlössern und Museen führt der 15 km lange Traisentaler Weinbergradweg, mit Start in Hollenburg (beim Donauradweg), der für seine vielen herrlichen Aussichtsplätze mit Blick ins Donau- und Traisental sowie ins Alpenvorland und bis in den Wienerwald bekannt ist.

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Erfrischend radeln entlang der blauen Donau, © Stefan Fuertbauer

Donauradweg

Marillen, Wein, Römerstädte, Schlösser, imposante Gartenanlagen: Der schönste Abschnitt des bekannten Fernradweges Eurovelo 6 führt ganz klar durch Niederösterreich. Nehmen Sie sich Zeit und treten Sie entlang des silbrig-blauen Bandes der Donau auf ehemaligen Treppelwegen sowie auf ruhigen Dorfstraßen in die Pedale und genießen Sie vinophile Aus- und Einblicke in die wohlbekannten Weinregionen. Reise-Tipp: Steigen Sie auch einmal auf die Bahn um, vergessen Sie aber nicht einen Radabstellplatz im Zug zu reservieren!

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Der Weinfrühling ist ein Genuss für Aug' und Mund