Natur- und Flussbadeplätze

Wild Schwimmen in Niederösterreich

Manchmal reicht ein Schritt ins Wasser, und alles wird leichter. In Niederösterreich sind es nicht nur Seen, die durch heiße Tage tragen – es sind Flüsse und Bäche, deren Strömung Energie hat: mal wild und eiskalt, mal ruhig und smaragdgrün, selbst im Spätaugust noch überraschend kühl. Zwischen Kieselbänken, sonnenwarmen Steinen und schattigen Ufern wird aus drückender Hitze erfrischendes Urlaubsfeeling.

Ybbs

Erfrischungsfaktor: Hoch 
Flusscharakter: Freundlicher Bergfluss
Wasserfarbe: Glasklar

Vom Ötschermassiv bis zur Donau: erst wild und kalt, dann breiter und ruhiger – aber immer glasklar. An romantischen Ufern wechseln sonnige Kiesbänke mit Wiesen; vom Flussbad mit Komfort bis zur stillen Sandbank. Und wer am Ybbstalradweg unterwegs ist, findet Badeplätze wie an einer Perlenkette.

  • ©Niederösterreich Werbung/Gerald Demolsky

    Strandbad Hollenstein an der Ybbs

    Nostalgisches altes Flussbad, liebevoll renoviert und super ausgestattet. Mit eigenem Nichtschwimmerbereich im Fluss.
  • ©Flussbad an der Ybbs

    Flussbad an der Ybbs

    Romantischer Flussstrand direkt am Ybbstalradweg in Göstling.
  • ©Gemeinde Opponitz

    Naturbadeplatz Ochsenloch

    Besonders attraktiver Badeplatz bei Opponitz. Großer Strand, gute Flusstiefe, am Ybbstalradweg.
  • ©zVg Gemeinde Kematen

    Ybbsnaturbad Kematen

    Naturbadeanlage im Staubereich des Kraftwerks Kematen. Buffet und Standup-Paddles.

Erlaufschlucht

Erfrischungsfaktor: Sehr hoch
Flusscharakter: Ursprünglich und wild
Wasserfarbe: Spektakulär

Ein kühles Naturjuwel aus Fels und Wald: eiszeitliche Blöcke – blank oder moosgrün – dazwischen türkises, glucksendes Wasser, das immer wieder stille Becken formt. Mehr Schluchtweg als Badeplatz, aber perfekt, um im Hochsommer die Füße zu kühlen – und mit Mut auch ein bisschen mehr.

  • Via Aqua, Weitwandern, Wandern am Wasser, Erlaufschlucht, Purgstall, Erlauf
    ©© Niederösterreich Werbung/Lucie Minarova

    Erlaufschlucht Purgstall

    Mehr zum Wandern am Wasser geeignet. Sie können sich aber an mehreren Stellen entlang der Wanderwege abkühlen.
  • ©© Niederösterreich Werbung/Joel Eggimann

    Erlaufsee

    Zum Baden in der Erlauf gibt es am Erlaufsee im südlichen Mostviertel ein Strandbad mit großer Liegewiese.
Paar watet im Fluss entlang des Ybbstalradwegs
©© Niederösterreich Werbung/Gerald Demolsky

Schwarza im Höllental

Erfrischungsfaktor: Wie das Eismeer
Flusscharakter: Kalter Gebirgsbach
Wasserfarbe: Glasklar

Wenn im Sommer die Seen lauwarm werden, ist es im Höllental noch immer kühl. Steile Kalkwände von Rax und Schneeberg, schattige Wälder – und unten die Schwarza, glasklar und eiskalt. Sandbänke, kleine Strände und natürliche Becken laden zum Abtauchen der müden Füße ein, besonders entlang des 1. Wiener Wasserleitungswegs zwischen Rax-Seilbahn und Weichtalhaus.

Baden ist nicht erlaubt! 

  • ©NÖW_Robin Uthe
    • Schwierigkeitmittel
    • Distanz4,00 km

    1. Wiener Wasserleitungsweg

    Die Schwarza ist kein Freibad, sondern ein Quellenschutzgebiet. Baden ist nicht erlaubt, dafür Wandern und Abkühlen.
  • ©© Niederösterreich Werbung/Lukas Matocha

    Höllentalaussicht

    Beeindruckender Blick von 1.620 Metern Seehöhe ins Höllental, entlang der Rax-Ausblick-Tour in rund 45 min zu Fuß von der Bergstation-Raxseilbahn erreichbar.

Donau

Erfrischungsfaktor: Hoch
Flusscharakter: Breiter Strom
Wasserfarbe: Nicht blau, aber trotzdem schön

Mancher Donau-Abschnitt wirkt wie ein Tropenstrand mit Auwald: sandige Ufer, Wurzelwerk, dichter Wald – und Wasser, das selbst im Hochsommer angenehm kühl bleibt. Besonders schön sind die Badeplätze zwischen Krems und Spitz in der Wachau.

Achtung: Die Strömung ist kräftig – weiter hinaus nur für geübte Schwimmer. Bei Hochwasser gilt Badeverbot.

  • ©© Robert Herbst

    Freizeitzentrum Weitenegg

    Schwimmen, Surfen, Tretbootfahren oder Segeln im/am Donausee.
  • ©© Pamela Schmatz

    Donaustrand Rossatz-Arnsdorf

    Gegenüber von Dürnstein mit Blick auf die Ruine und das Stift. Ab Mai wird in der hippen Bar „Strandgut“ regelmäßig gegrillt.
  • ©© Pamela Schmatz

    Donaustrand Mautern

    Große, teils schattige Liegewiese am Wasser, Blick auf die schöne Mauterner Brücke, Beachvolleyballplatz.
  • Ballspielende Burschen am Donaustrand in Weißenkirchen
    ©© Donau Niederösterreich/Barbara Elser

    Donau Naturstrand

    Schöner Donausandstrand mit etwas weniger Strömung, Liegewiese und Infrastruktur.
  • ©Verena Schnatter

    Donaualtarm Altenwörth

    Ruhiger, wildromantischer Altarm mit zwei Badestegen. Auch bei Fischern sehr beliebt.
  • ©Nationalpark Donau-Auen, Grabner

    Auterrasse Stopfenreuth

    Kiesstrand mit üppiger, fast tropischer Vegetation. Sehr gut über den Donauradweg erreichbar.
  • ©Krido

    Strombad Kritzendorf

    Wunderschöne Kleingartenanlage aus dem frühen 20. Jahrhundert, uriges Buffet, in der Nähe mit der Fischerin eines der besten Thailokale.
  • ©Donau NÖ/Barbara Elser

    Badestrand Luberegg

    Längster Natursandstrand entlang der Donau, zahlreiche Sportmöglichkeiten am Freizeitgelände.
  • ©SEFKO

    Donau-Werftbad Korneuburg

    Schwimmen und Sonnen am Gelände der alten Werft. Für Freunde von Industriearchitektur.
Ruhiges Ufer am Kamp im Strandbad Plank am Kamp mit Pavillon über dem Wasser und einem Liegestuhl am Ufer des Flusses.
©© Niederösterreich Werbung/Romeo Felsenreich

Kamp

Erfrischungscharakter: Frisch, aber noch gemütlich
Flusscharakter: Nur bei den Flussbädern gemächlich
Wasserfarbe: Bernsteinfarben glitzernd

Vom Quellgebiet an der Grenze von Mühl- und Waldviertel erwächst der Kamp zum Fluss: erst wild zwischen moosigen Felsen und kleinen Kessel-Becken, dann geprägt von den Kamptal-Stauseen. Zwischen Gars und Langenlois finden Sie historische Flussbäder mit Badehäusern aus der Jahrhundertwende. Perfekt kombinierbar mit einer Weinreise im Weinbaugebiet Kamptal

  • ©© Niederösterreich Werbung/Romeo Felsenreich

    Strandbad Plank am Kamp

    Wundervoll renoviertes Jahrhundertwende-Juwel mit Pavillon über dem Wasser, Stand-up-Boards und Ruderbooten kostenlos zum Ausborgen.
  • © Line Sulzbacher

    Sonnenbad Kamptal Zwettl

    Große Liegewiese direkt am Kamp, alte Bäume spenden Schatten.
  • ©Rupert Pessl

    Flussbad Stiefern

    Die wildromantische Version vom Flussbad Plank, viel kleiner, keine Gastro, dafür jede Menge Ruhe.

Thaya

Erfrischungsfaktor: meist nicht tief bis Nabel oder Brust
Flusscharakter: Unverbauter Flusslauf, träge bis mild rauschend
Wasserfarbe: rostbraun bis schlammgrün, aber immer blitzsauber

Grenzfluss mit stillem Charme: Die Thaya zieht zwischen Wald- und Weinviertel oft entlang Tschechiens Grenze – ihr Wasser wirkt manchmal bräunlich, ist aber von ausgezeichneter Qualität. Sandbänke und seichte Ufer machen das Reinsteigen leicht, etwa bei Hardegg an der alten Brücke. Im Ort Thaya wartet ein Flussbad mit Floßfähre – mit der Radfahrende mit Muskelkraft ans andere Ufer gelangen. 

Rad-Tourentipp: Thayarunde Waldviertel 

  • ©Waldviertel Tourismus, weinfranz

    Altes Thayabad Dobersberg

    Beschaulicher, kinderfreundlicher Naturbadeplatz, direkt am Thayarunde-Radweg.
  • ©Jovanov

    Strandbad Drosendorf

    Flussstrandbad mit prächtig renoviertem hölzernem Badehaus, Lesungen, Konzerte oder Open-Air-Kino.
  • ©Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya

    Campingplatz Thayapark

    Campingplatz direkt am Wasser, nur zehn Fußminuten vom Zentrum von Waidhofen entfernt, Ende Juni mit Musikfest Waidhofen.

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    Flussradwege

FAQ

Häufige Fragen zu Natur- und Flussbadeplätzen