„Kaltwassertherme“ ist kein offizieller Fachbegriff, sondern ein beschreibender Ausdruck für Bäder, die natürliches, mineralisiertes Quellwasser nutzen, das kühl bleibt und nicht auf klassische Wellness-Temperaturen aufgeheizt wird. Im Unterschied zur klassischen Therme mit warmem Thermalwasser (mindestens ca. 20 °C) und Spa-Infrastruktur steht hier die Erfrischung an heißen Tagen im Mittelpunkt – mehr Sommerfrische als Wohlfühlwärme. Bäder wie das Thermalbad Bad Vöslau oder das Fischauer Thermalbad liegen mit rund 19–21 °C genau an dieser Temperaturgrenze: Sie nutzen natürliches, mineralreiches Quellwasser und werden oft „Thermalbad“ genannt, zählen aber nicht zu den typischen „warmen“ Thermen.