Dem Fluss entlang durchs Land
Flüsse sind in Niederösterreich oft die stillen Leitlinien der Landschaft: Sie verbinden Weinorte, Altstädte, Täler und Schutzgebiete und bilden ideale Korridore für entschleunigtes Radfahren.
Flüsse sind in Niederösterreich oft die stillen Leitlinien der Landschaft: Sie verbinden Weinorte, Altstädte, Täler und Schutzgebiete und bilden ideale Korridore für entschleunigtes Radfahren.
Zwischen Melk und Krems folgt der Donauradweg einem der berühmtesten Flusstäler Europas: Wachau, UNESCO-Weltkulturerbe, Marillengärten, Weinterrassen und Dörfer wie aus einer historischen Postkarte.
Vom Weinland an der Donau bis nach Mariazell begleitet der Traisental-Radweg die Traisen vom weiten Talboden in eine alpine Welt mit Wallfahrtsgeschichte.
Die Thayarunde steht für stilles Bahntrassen-Radeln im Waldviertel: alte Schienenwege, flache Linienführung, kleine Orte und viel Flusslandschaft im Grenzgebiet zu Tschechien.
Im „Biedermeiertal“ folgt der Piestingtal-Radweg der Piesting vom Wiener Becken in die Gutensteiner Alpen – begleitet von Literaturgeschichte, Felswänden und schattigen Auwäldern.
Vom Donautal zum Lunzer See verbindet der Ybbstalradweg sanfte Hügel voller Mostbirnbäume mit alpiner Landschaft, ehemaligen Bahntrassen und glasklaren Badeplätzen an der Ybbs.
Der Erlauftalradweg führt vom Donaustrom in ein ruhiges Flusstal mit Schluchten, beschaulichen Orten und Aussichten auf den Ötscher. Er endet wie der Ybbstalradweg am Lunzer See.
Zwischen Thermenregion, Wienerwald und Mostviertel folgt der Triesting-Gölsental-Radweg zwei Flüssen von der Ebene in eine voralpine Landschaft – mit vielen Übergängen zu anderen Radwegen.
Die Kamp-Thaya-March-Radroute verbindet Donau, Kamptal, Waldviertel, Weinviertel und die Marchauen zu einer großen Fluss-Rundreise mit Stadtmauern, Kellergassen und Auenlandschaften.