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Städtetrip Waidhofen an der Ybbs

Mittelalterliche Türme gepaart mit modernem Esprit

Wo sieben Türme über die Altstadt wachen, verbinden sich Geschichte und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise. Schon im Mittelalter war Waidhofen an der Ybbs ein Zentrum des Eisenhandwerks: Schmiede exportierten ihre Erzeugnisse bis in den Orient und nach Venedig – und noch heute zeugen prächtige Hammerherrenhäuser von diesem goldenen Zeitalter.

Charakteristisch für das Stadtbild ist das exzellent erhaltene mittelalterliche Ortsbild mit seinen Wehrmauern, Türmen (vier Kirch-, drei Stadttürme) und Toren, das Waidhofen an der Ybbs ihren unverwechselbaren Charme als „Stadt der Türme“ verleiht. Gleichzeitig setzt das Schloss Rothschild mit Glaskubus und interaktivem Museum ein klares Zeichen für modernen Esprit. Zwischen kleinen Läden und Cafés ist die Altstadt heute ein lebendiger Treffpunkt im Mostviertel – ein Ort, der bleibt, weil er sich wandelt.

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An einem schönen Herbsttag auf dem Buchenberg oder im Winter bei Kaffee und Kuchen in einem der vielen gemütlichen Cafés – inklusive meinem – da zeigt sich für mich die Stadt von ihrer schönsten Seite.

MATTHIAS KRENN, Besitzer der Feinbäckerei Krenn in Waidhofen

Sehenswürdigkeiten

Schloss Rothschild

Wo Geschichte auf moderne Architektur trifft: Das neugotische Schloss Rothschild, dessen Schlossturm ein markanter Glaskubus von Hans Hollein krönt, ist das Wahrzeichen von Waidhofen an der Ybbs. Im Inneren lädt das 5-Elemente-Museum zu einer interaktiven Entdeckungsreise durch die Themen Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall ein. 

Wer die mehr als 100 Stufen des täglich geöffneten Schlossturms erklimmt, wird mit einem weiten Rundumblick über die Stadt belohnt.

Feiner Geheimtipp: Das Schloss liegt direkt an der Mündung des Schwarzbachs in die Ybbs. Das Schwarzbach-Areal – ein stiller, romantischer Platz am Wasser – ist während der Öffnungszeiten des 5-Elemente-Museums kostenfrei über den Info-Point zugänglich.

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Nachtwächter:innen-Führungen

Zwischen mittelalterlichen Türmen und moderner Architektur entfaltet sich ein Stadtbild voller Kontraste. Beim Spaziergang durch die Gassen, über Brücken und Plätze führen Wege vom Stadtturm bis zum bereits oben erwähnten gläsernen Kubus des Schlosses Rothschild.

Besonders stimmungsvoll wird die Altstadt im Rahmen einer Nachtwächter:innen-Führung: Wenn Fackelschein die Gassen erhellt, erzählen die Nachtwächter:innen in traditionellem Gewand von alten Zeiten, von Eisen, Handel und Wandel. Eine atmosphärische Begegnung mit der Stadt, die zeigt, wie lebendig Geschichte hier geblieben ist.

Ybbstalradweg

Von Ybbs an der Donau bis nach Lunz am See führt der Ybbstalradweg. Das Herzstück zwischen Waidhofen und Lunz am See gilt als eine der schönsten Radstrecken Niederösterreichs. Auf der ehemaligen Bahntrasse radelt man durch Flusslandschaften, über Brücken und vorbei an alten Bahnhöfen. Ideal für Genussradler:innen – mit Einkehrmöglichkeiten sowie Badeplätzen. Und komfortabler Rückfahrt: Zwischen Lunz und Waidhofen verkehrt der Radtramper-Bus und das Ybbstal-Radtaxi, ab Waidhofen Richtung Amstetten auch die Bahn.

Kultur & Handwerk mit Charakter

Klein, aber fein: In der Filmbühne Waidhofen laufen kuratierte Filme abseits des Mainstreams, während im ehemaligen Stadtsaal, dem Plenkersaal, oder im Kristallsaal des Schlosses Rothschild regelmäßig Kulturevents, Bühnenformate und besondere Veranstaltungsabende stattfinden. Empfehlenswert ist auch der Besuch der Schosshofspiele und des Sommerkinos im Hof des Schlosses Rothschild.

Wer tiefer eintauchen will, besucht eine der traditionsreichen Fassbindereien, die Waidhofen an der Ybbs international bekannt gemacht haben – Orte, an denen Handwerk und Geduld eine eigene Ästhetik formen.

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Unterkünfte

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    Das Schloss an der Eisenstrasse

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    Apartmenthaus Leopold an der Ybbs

  • ©Apartment zum Ybbsturm

    Apartments Zum Ybbsturm

Kaffeehäuser, Restaurants & Wirtshäuser

Waidhofen an der Ybbs schmeckt bodenständig, fein und regional. Am Wochenmarkt auf dem Oberen Stadtplatz trifft man dienstags und freitags die Produzent:innen der Umgebung. Die älteste Marktordnung stammt übrigens aus dem Jahr 1587. Im 19. Jahrhundert rollten bis zu 121 Getreidewägen pro Markttag in die Stadt und auch heute wird noch fleißig eingekauft. 

Heimelige Atmosphäre schaffen kleine Cafés. Ein besonderer Tipp ist die Feinbäckerei Matthias Krenn am Hohen Markt: Hier entstehen aus traditionellen Rezepten und zeitgemäßem Handwerk knusprige Brote, saisonales Kletzenbrot und duftender Lebkuchen – selbstverständlich mit regionalen Zutaten.

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    Feinbäckerei Matthias Krenn

    Handgefertigtes Gebäck, knusprige Brote, Patisserie mit Bistro freitags und samstags geöffnet, am Hohen Markt in der charmanten Fußgängerzone gelegen
  • ©© Dominik Stixenberger

    Das Schloss an der Eisenstrasse

    Sundowner Bar, Terrasse mit perfektem Blick auf den Sonnenuntergang, feine Mostviertler Küche und internationale Speisen
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    Schlosswirt Waidhofen

    Traditionelle Wirtshausküche mit einem Hauch internationaler Raffinesse, schöner Gastgarten im Innenhof des Schlosses
  • ©Thomas Piaty

    Café Konditorei Piaty

    Bewährte Familienrezepte, im Dampfbackofen gebacken, aus regionalen Bio-Produkten gefertigt, Museum mit über 2.000 historischen Objekten von Bauernhöfen
  • ©Karin Hager_Ybbstaler Alpen

    Bar 27

    Moderner Treffpunkt im Herzen der Stadt, kreative Drinks, gemütliches Ambiente und gute Gespräche
  • ©Sandra Grafeneder

    Stadtcafé Hartner

    Direkt im Zentrum der Altstadt, geschätzt für die hausgemachten Mehlspeisen und das köstliche Frühstück

FAQ

Häufige Fragen zu einer Städtereise in Waidhofen an der Ybbs.

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Was viele nicht wissen: Wir haben im Winter eine wunderbare Eislaufhalle – ein Ort, der Jung und Alt zusammenbringt.

MATTHIAS KRENN, Besitzer der Feinbäckerei Krenn in Waidhofen