Mountainbike-Paradies am Anninger

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Ob mit dem Mountainbike oder zu Fuß – der vielgipflige Anninger samt Umgebung kann auf verschiedenste Art und Weise erkundet werden.

Der Anninger mit seinen vier Gipfeln ist nicht nur dank vieler leichter Anstiege und Klettersteige beliebt: Die dazugehörige Mountainbike-Area lockt mit verschiedenen Trails auf allen Schwierigkeitsstufen.

Die leichteste Mountainbike-Route des Anninger ist der Anninger-Uphill Trail. Der Weg nach oben bietet dabei gleich zwei Gelegenheiten zur Einkehr: Die Waldrast Krauste Linde kredenzt hervorragende hausgemachte Gerichte wie Krenfleisch oder Gulasch, diverse Suppen und Mehlspeisen. Ebenfalls Hausgemachtes serviert das seit 1877 existierende Anninger Schutzhaus des Vereins der Naturfreunde in Mödling. Besagtes Schutzhaus ist außerdem ab Gaaden über den vier Kilometer langen Gaadener-Uphilltrail erreichbar – hinunter und zurück nach Gaaden geht es dann auf dem drei Kilometer langen Buchtal-Trail. Alternativ führt über die Alte Rodelbahn eine ebenso leichte wie schöne Strecke hinunter zur Waldrast Krauste Linde. Fortgeschrittene MountainbikerInnen können sich indes auf den mittelschweren oder schweren Kiental-Trail wagen – bei der Steinwand vorbei fährt man hinunter Richtung Vorderen Otter.

Über den Anninger hinaus

Doch nicht nur der Anninger kann mit herausfordernden Mountainbike-Trails aufwarten. Nördlich der vier Anninger-Gipfel liegt auf 494 Metern Höhe etwa der Kleine Anninger mit dem Husarentempel – das geschichtsträchtige Denkmal wurde 1813 zu Ehren der Gefallenen in der Schlacht von Aspern errichtet. Von ebendort kann ein mittelschwerer und ein schwerer Husarentempel-Trail nach unten befahren werden. Spektakuläre Ausblicke bis nach Wien beschert darüber hinaus die mittelschwere Parapluie-Strecke entlang der Perchtoldsdorfer Heide, während die Thallern-Strecke 40 Kilometer durch die bekannten Weinorte Gumpoldskirchen, Thallern und Pfaffstätten führt.

Genussradeln

Folgerichtig tun sich insbesondere auf der Thallern-Strecke viele Gelegenheiten auf, um dem Weingenuss zu frönen. So lässt sich beispielsweise ein Besuch des Klostergasthaus Thallern perfekt mit der ortsansässigen Gebietsvinothek kombinieren – sie liegt im Zentrum des zweitältesten Weingutes Österreichs. In Pfaffstätten sorgt indes die Reb Lounge an lauen Sommerabenden mit Blick auf den Anninger für Toscana-Feeling in Reinkultur, während in Gumpoldskirchen der Nostalgieheurige in einem alten Bürgerhaus aus dem 16. Jahrhundert mit gemütlicher Atmosphäre punktet. Weitere Einkehrtipps sind der Heurige Spätrot inklusive Slowfood- und Bioprodukte sowie der Möglichkeit, in der Spätzerei für zuhause einzukaufen und die Meierei Gaaden mit Sonnenterrasse, Gastgarten und Picknickwiese. Bett & Bike-Betriebe wie das Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen, das Hotel Restaurant Höldrichsmühle in Hinterbrühl bei Wien und das At the Park Hotel in Baden sorgen für den dazugehörigen Komfort in punkto Übernachtungen – mit oder ohne Fahrrad.

Wadelentlastung

Sollte das Bike mal nicht wie gewünscht mitspielen, stehen mit dem Wienerwald Biker-Shop in Mödling sowie der Cycle Factory Baden zwei exzellente Fachbetriebe zur Verfügung. Falls es sich um ein ernsteres Rad- oder Körpergebrechen handelt, bietet Baden zudem ein breit gefächertes Freizeitangebot. Das Arnulf Rainer Museum zum Beispiel, einst ein Frauenbad, heute erste Adresse, um das Schaffen des Badener Malers zu entdecken. Oder die Römertherme Baden, die auf 3.500 m² Fläche Kur-Tradition mit modernem Wellness-Erlebnis verbindet und das Congress Casino Baden.

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