Wein, Kunst und Marillen: Krems an der Donau

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Die Kulturstadt Krems zeigt sich von ihrer schönsten Seite – sie inspiriert den Geist, verwöhnt Augen und Gaumen und lädt zum Seele-baumeln-lassen ein.

Ob alleine, zu zweit oder als Reisegruppe: Die fünftgrößte Stadt Niederösterreichs ist immer einen Besuch wert. Wanderwege in der Natur, die beachtliche Kunstszene und natürlich die vielen gemütlichen Weinlokale sorgen dafür, dass man ruhig öfter als ein Mal herkommen kann.

Kulturgenuss und Genusskultur an der Donau

Alljährlich lockt Krems mit hochkarätigen Kulturveranstaltungen: Das Weltmusik-Festival Glatt & Verkehrt und das legendäre donaufestival mit seinem außergewöhnlichen Performance- und Musikprogramm tragen zum weltoffenen Flair bei. Eindrucksvolle Klänge verspricht das Osterfestival Imago Dei, während das Genuss- und Kulturfest Alles Marille in Krems auch schon bei vielen als Fixpunkt im Kalender steht. Findet gerade keine Veranstaltung statt, gibt es trotzdem viel zu sehen: Über 20 kulturelle Einrichtungen haben sich in der Kremser Kunstmeile angesiedelt, unter anderem die Kunsthalle Krems mit wechselnden Schauen moderner Künstler sowie das einzigartige Karikaturmuseum, das gleichzeitig lustig und nachdenklich stimmt. Zeit, sich diese Kulturhochburg endlich anzusehen.

Altstadt trifft neue Gaumenfreuden

Mit der Franz-Josefs-Bahn sind wir von Wien in einer knappen Stunde da. Wir statten dem Wahrzeichen von Krems, dem Steiner Tor, einen Besuch ab und gehen dann die Fußgängerzone der Oberen Landstraße entlang. Die Hauptachse der Altstadt führt uns zum Simandlbrunnen. Der steinerne Mann, der hier seine Frau anfleht, ist das Sinnbild aller Pantoffelhelden, der sogenannten Simandln – benannt nach einem gewissen Simon Handl, der von seiner Frau arg unterjocht worden sein soll. Bei uns geht es demokratischer zu, einstimmig entscheiden wir uns für einen Abstecher in die Gozzoburg, wo es seit Kurzem das Gozzo by Late, ein sehr modernes Restaurant gibt. Von der Aussichtsterrasse haben wir einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt.

Rundgang über Stock und Wein

Grandiose Marillen-Mehlspeisen und Eis gibt es zum Nachtisch in der Café-Konditorei Hagmann. Anschließend machen wir im Rahmen der gratis Stadtführung einen Verdauungsspaziergang durch Krems. Auch die Altstadt Stein kann man so kostenlos erkunden. Oder man wartet bis zum Abend und nimmt an der eindrucksvollen Nachtwächterführung teil. Nachdem wir im Shop der Volkskultur ein paar Souvenirs ergattert haben, wollen wir mehr über den Kremser Wein wissen. Die Weinerlebniswelt Sandgrube 13 wein.sinn lässt da keine Fragen offen! Die heimischen Winzer treffen sich übrigens gern in der Weinstein Bar, wo einem selbst die Weinkarten im typischen Kalmuck-Muster das Heimatgefühl spüren lassen.

Weltkulturerbe und ein bisschen Luxus

Wer in Krems übernachten möchte, hat wirklich die Qual der Wahl: ins Steigenberger mit biozertifizierter Küche und riesiger Luxus-Spa-World oder ins Weingut Hutter, im edlen Landhausstil und mit Außenpool mitten in den Weingärten? In beiden kann man auch nur zum Essen vorbeischauen und den wunderschönen Ausblick genießen. Auch im Gasthaus Jell, wo in der 100-jährigen Zirbenstube klassische Wirtshaus-Rezepte mit kreativem Pep serviert werden, wird man gut verköstigt. Apropos Alter, Tradition und Erbe: Die erste Etappe des Welterbesteigs, der auf den schönsten Wanderwegen die 13 Gemeinden des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau verbindet, führt direkt von Krems nach Dürnstein. Unvergessliche Ausblicke inklusive! Wir wissen jetzt schon: Wir kommen bestimmt wieder.

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