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Städtereise Krems an der Donau

Kopfsteinpflaster, Kunstsinn und der weite Blick in die Wachau

Krems an der Donau überrascht mit Kontrasten, die sich zu einem stimmigen Ganzen fügen: Kopfsteinpflaster trifft auf Gegenwartskunst, barocke Kirchen auf minimalistische Architektur. Nur 70 km westlich von Wien, am Übergang vom Kremstal zur Wachau, liegt eine der ältesten Städte Österreichs – mit einem UNESCO-Welterbe vor der Haustür und einem Hang zur kulturellen Eigenständigkeit.

Die historische Altstadt rund um das Steiner Tor, die Gozzoburg und der Körnermarkt erzählen von Handelsleuten und Pilgern, von Macht und Wandel. Gleichzeitig prägt die Kunstmeile Krems mit ihren Ausstellungshäusern das moderne Bild der Stadt. Wer den Blick weitet, sieht auf der anderen Donauseite das mächtige Stift Göttweig thronen – ein barockes Kraftzentrum mit weitem Horizont.

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Als älteste Stadt Niederösterreichs und Nachbarin der Römerstadt Mautern begeistert Krems nicht nur mit Geschichte, sondern auch mit Natur – etwa auf dem Rundwanderweg über den Pfaffenberg mit herrlichem Blick ins Tal.

SUSANNE DORFER, Landhaus Bacher

Sehenswürdigkeiten

Altstadt Krems

Hinter dem Steiner Tor, dem einzigen erhaltenen Stadttor aus dem Spätmittelalter, beginnt ein Rundgang durch die älteste Teilstadt von Krems. Kopfsteinpflaster, enge Gassen, barocke Bürgerhäuser und versteckte Innenhöfe erzählen von einer langen Handelsgeschichte.

Der Weg führt vorbei am Körnermarkt, an der Pfarrkirche St. Veit mit ihrer markanten Turmfassade und über die Piaristenstiege zur gleichnamigen Kirche mit Weitblick über die Altstadt. Ein besonderes Ziel ist die Gozzoburg – eine gotische Stadtburg mit reich bemalten Innenräumen, die bei Führungen zugänglich ist.

Wer mehr erfahren möchte, schließt sich einer Altstadtführung oder einer abendlichen Nachtwächterrunde an. Mit fundiertem Wissen und spannenden Anekdoten macht etwa Christine Emberger bei ihren Themenführungen Geschichte lebendig – präzise, persönlich und mit Gespür für besondere Details.

Kunstmeile Krems

Nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt eröffnet die Kunstmeile Krems einen zeitgenössischen Gegenpol zur historischen Stadt. 

Die Landesgalerie Niederösterreich beeindruckt mit skulpturaler Architektur und lichtdurchfluteten Räumen für österreichische Kunst. Gleich daneben zeigt die Kunsthalle Krems mutige Ausstellungen der Gegenwart, während das Karikaturmuseum mit feinem Spott und Tiefgang zum Nachdenken anregt. Ergänzt wird das Ensemble durch das Forum Frohner und die Artothek Niederösterreich, in der Kunst auch ausgeliehen werden kann. Für eine genussvolle Pause: das stilvolle Café Poldi Fitzka im Erdgeschoß der Landesgalerie.

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Ateliers & Kunst im öffentlichen Raum

In Krems ist Kunst nicht nur Gegenstand, sondern Gesprächspartnerin. Direkt neben der Landesgalerie Niederösterreich prangt der Schriftzug „Wenn ich Kunst sage, meine ich das Ganze“ – ein klares Statement: Kunst ist Haltung, keine Dekoration.

Auf dem Campus Krems kreist die Skulptur „Loop“ zwischen Wissenschaft und Kreativität. Das Mahnmal „6.4.1945“ erinnert eindringlich an ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte.

Ein faszinierendes Beispiel für Kunst im städtischen Alltag ist das Atelier von Daniel Domaika am Minoritenplatz in Stein. Der gebürtige Spanier – Maler, Bildhauer und Performance-Künstler – hat dort einen ehemaligen Keller in sein Atelier – einen lebendigen Kulturort – verwandelt.

Stift Göttweig

Auf 422 m Seehöhe thront das Benediktinerstift Göttweig am Ostrand der Wachau – weithin sichtbar und oft als „Österreichisches Montecassino“ bezeichnet. Seit 2000 gehört das aktive Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe der Wachau. Rund 30 Mönche leben hier nach der Regel des heiligen Benedikt und heißen Besucher:innen aus aller Welt willkommen.

Ein schöner Wanderweg zum Stift Göttweig führt von Furth vorwiegend über einen Waldweg hinauf zum Stift. Oben angekommen, erwarten Gäste beeindruckende Einblicke: das größte Barocktreppenhaus Österreichs, ein Museum mit Ausstellungen zu Kunst und Klostergeschichte und ein atemberaubender Panoramablick über das Donautal.

Führungen geben Einblick in das klösterliche Leben. Ein Besuch im Stiftsrestaurant mit Terrasse, der Klosterladen und kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte machen Göttweig zu einem Ort, der Weitblick, Geschichte und Spiritualität verbindet.

Ausblick vom Wachtberg auf die Stadt

Wer Krems von oben sehen will, findet am Wachtberg einen der schönsten Aussichtspunkte der Region. Ein schmaler Weg führt aus der Altstadt hinauf – vorbei an Kirchen, alten Steinmauern und Weingärten. Mit jedem Schritt weitet sich der Blick: auf die Dächer von Krems und Stein, die Donau und die Hügel der Wachau.

Doch der Wachtberg ist mehr als ein Panorama. Archäologische Funde belegen, dass hier schon vor rund 30.000 Jahren Menschen lebten. Die berühmten „Wachtberg-Zwillinge“, zwei Grabfiguren aus der Altsteinzeit, wurden hier entdeckt. Infotafeln entlang des Weges erzählen davon – und schlagen eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart.

Die Wanderung lässt sich als Rundweg über den Kreuzberg zurück in die Stadt fortsetzen.

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Die schönsten Unterkünfte

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    Steigenberger Hotel & Spa Krems

  • ©Niederösterreich Werbung / Maximilian Pawlikowsky

    arte Hotel Krems

Heurige, Restaurants & Wirtshauskultur

Krems steht für Genuss zwischen Donau und Weinbergen. 

Typisch ist das Wachauer Laberl, gebacken nach Originalrezept der Bäckerei Schmidl. In der Erntezeit prägt die süße Wachauer Marille die Stadt – als Marmelade, Knödel oder Edelbrand. Am Freitag lädt das Marktduett mit Bauernmarkt und Regionalmarkt zum Gustieren ein, samstags verwandelt sich der Pfarrplatz beim Genussmarkt in ein Paradies für Feinschmecker:innen. Dazu passt ein Glas Grüner Veltliner oder Riesling aus dem Kremstal, deren klare Mineralität die Region prägt. Fine Dining bietet das nahe Landhaus Bacher – eine der besten kulinarischen Adressen in Österreich. 

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    Heurigenkalender

    Typischer geht’s nicht: Heurigen in der Umgebung von Krems und wann sie geöffnet habe.
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    Gozzo by Late

    Raffinierte und innovative Haubenküche in der Gozzoburg – die ein Stück Kremser Geschichte ist
  • ©Niederösterreich Werbung/Julius Hirtzberger

    Salzstadl

    Gemütlich-rustikales Ambiente hinter 500 Jahre alte Mauern, feine Wirtshausküche und eine Bühne, die Kulinarik und Kultur verbindet
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    Poldi Fitzka

    Zeitgemäße, hochqualitative österreichische Küche, ­umgeben von der einmaligen Museumsarchitektur der ­Landesgalerie Niederösterreich
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    Wellen.Spiel Café-Restaurant-Vinothek

    Beliebtes Frühstückslokal mit ganztägiger Küche, großzügiger Terrasse, direkt am Ufer der Donau bei der Anlegestelle gelegen
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    Gasthaus Jell

    Facettenreiche Wirtshausküche mit Innereinen in einem urigen und charmanten Wirtshaus in der Altstadt
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    Landhaus Bacher

    Mehrfach als bestes Restaurant Niederösterreichs ausgezeichnet, Fine-Dining mit gelungener Symbiose aus Tradition und Moderne, beeindruckende Weinauswahl

FAQ

Häufige Fragen zu einer Städtereise in Krems.

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Mein Lieblingsplatz ist die Ferdinand-Warte hoch über dem Donautal – die Aussicht dort ist einfach unglaublich!

SUSANNE DORFER, Landhaus Bacher