Wein und Kultur: Krems an der Donau

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Die Kulturstadt Krems zeigt sich von ihrer schönsten Seite – sie inspiriert den Geist, verwöhnt Augen und Gaumen und lädt zum Seele-baumeln-lassen ein.

Ob alleine, zu zweit oder als Reisegruppe: Die fünftgrößte Stadt Niederösterreichs ist immer einen Besuch wert. Wanderwege in der Natur, die beachtliche Kunstszene und natürlich die vielen gemütlichen Weinlokale sorgen dafür, dass man ruhig öfter als ein Mal herkommen kann.

Reise-Hinweise 

  • Empfohlener Reisezeitraum: ganzjährig möglich
  • Besonders geeignet für: Kulturliebhaber, Paare, Genussurlauber
  • Wissenwertes:
  1. Knapp 200 m stromauf der Schnellstraßenbrücke Krems befindet sich der Strom-Kilometer 2000. Von Krems aus sind es also genau 2.000 km bis zur Donaumündung am Schwarzen Meer bei Sulina.
  2. Für die Fassade der Landesgalerie Niederösterreich wurden 7.200 Schindeln verwendet.
  • Anreise: Krems ist mit dem Zug von Wien/Franz-Josefs-Bahnhof aus erreichbar. Der Bahnhof liegt nur wenige Minuten zu Fuß entfernt von der Altstadt: Hotels, Gastronomie, die Kunstmeile Krems und die Donaulände mit dem Schifffahrtszentrum sind ebenfalls gut zu Fuß erreichbar.
  • Mobilität vor Ort: Die Innenstadt von Krems und auch Stein kann man erkunden, ohne groß auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Ausflüge in die Wachau (Dünstein, Spitz, Melk) sind vom Schifffahrtszentrum Krems/Stein aus möglich, außerdem gibt es gute Busverbindungen in Krems/Umgebung und in Richtung Wachau. Da Krems direkt am Donauradweg liegt, gibt es hier auch viele Rad- bzw. Segway-Verleihstationen.


Kulturgenuss trifft Genusskultur

Zahlreiche Museen und kulturelle Einrichtungen haben sich an der Kunstmeile Krems angesiedelt, unter anderem die 2019 eröffnete Landesgalerie Niederösterreich, die Kunsthalle Krems mit wechselnden Schauen zeitgenössischer Künstler sowie das einzigartige Karikaturmuseum, das gleichzeitig lustig und nachdenklich stimmt. Zeit, sich die Kulturhochburg Krems endlich genauer anzusehen.

Altstadt trifft neue Gaumenfreuden

Mit der Franz-Josefs-Bahn erreicht man Krems von Wien aus in einer knappen Stunde. Statten Sie dem Wahrzeichen von Krems, dem Steiner Tor, einen Besuch ab und gehen dann die belebte, mittelalterliche Fußgängerzone der Oberen Landstraße entlang. Die Hauptachse der Altstadt führt uns zum Simandlbrunnen. Der steinerne Mann, der hier seine Frau anfleht, ist das Sinnbild aller Pantoffelhelden, der sogenannten Simandln – benannt nach einem gewissen Simon Handl, der von seiner Frau arg unterjocht worden sein soll. Unweit gelegen findet sich die Gozzoburg, die man am besten im Rahmen einer Führung besichtigt. Hier gibt es seit Kurzem das Gozzo by Late, ein zeitgemäßes Restaurant; von der Aussichtsterrasse hat man einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt.

Rundgang über Stock und Wein

Grandiose Mehlspeisen und Eis gibt es zum Nachtisch in der Café-Konditorei Hagmann. Wir empfehlen einen Stadtführung durch den mittelalterlichen Stadtkern und das angrenzende Stein, das über die Jahre mit Krems zusammengewachsen ist. Im Sommer wartet man ob der Temperaturen damit bis zum Abend und nimmt an der historischen Nachtwächterführung teil. Im Shop der Volkskultur finden sich Souvenirs ebenso wie hochwertigste Handwerksarbeiten, man sollte hier ruhig eine Stunde zum Gustieren einplanen. Und wenn man schon in Krems ist, sollte man natürlich auch das Thema Wein nicht außer Acht lassen. Die Weinerlebniswelt Sandgrube 13 wein.sinn lässt da keine Fragen offen! Die heimischen Winzer treffen sich übrigens gern in der Weinstein Bar, hier trifft man immer wen zum Wein-Fachsimpeln!

Weltkulturerbe und ein bisschen Luxus

Wer in Krems übernachten möchte, hat wirklich die Qual der Wahl: ins Steigenberger mit biozertifizierter Küche und riesiger Luxus-Spa-World oder ins Weingut Hutter, im edlen Landhausstil und mit Außenpool mitten in den Weingärten? In beiden kann man auch nur zum Essen vorbeischauen und den wunderschönen Ausblick genießen. Auch im Gasthaus Jell, wo in der 100-jährigen Zirbenstube klassische Wirtshaus-Rezepte mit kreativem Pep serviert werden, wird man gut verköstigt. Wer es bis dato verabsäumt hat, das beste Restaurant Niederösterreichs zu besuchen, der sollte das unbedingt bei einem Krems-Kurzurlaub nachholen: Einmal über die Donau-Brücke nach Mautern, findet man das Landhaus Bacher, in dem der symphatische Haubenkoch Thomas Dorfer gemeinsam mit Ehefrau Susanne seine Gäste kulinarisch rundumverwöhnt. Und wer nach soviel Kultur und Kulinarik Bewegung braucht: Die erste Etappe des Welterbesteigs Wachau, der auf den schönsten Wanderwegen die 13 Gemeinden des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau verbindet, führt direkt von Krems nach Dürnstein. Unvergessliche Ausblicke inklusive! 

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