Keyvisual Achtsamkeit, © Waldviertel Tourismus/weinfranz.at

Auszeit im Kloster

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Regeneration in Niederösterreichs Klöstern

Fernab von Stress, Trubel und Hektik kann man sich in Niederösterreichs Klöstern ganz und gar auf das Wichtigste konzentrieren: Sich selbst.

Wenn Arbeit und Privatleben plötzlich verschmelzen, wird es noch schwieriger, endlich zur Ruhe zu kommen. Selbst der wohlverdiente Urlaub bringt zwischen Sightseeing, Tischreservierungen und Massageterminen nicht immer den gewünschten – und notwendigen – Erholungseffekt. Ganz anders verhält es sich da in Niederösterreichs Klöstern, die mit Ruhe und Meditation, gerne kombiniert mit Fasten- und Wellnessschwerpunkten, ihren Gästen zur dringend nötigen Regeneration verhelfen. Von spartanisch bis luxuriös, von spiritueller Stille bis hin zu ganzheitlichen Programmen findet in den Häusern des Herren jeder seinen eigenen Weg zu innerem Einklang und befreiender Stille.

Zu Gast in den Waldviertler Klöstern

Das grüne Waldviertel strotzt vor Kraftorten. Ein guter Boden, um sich in die zahlreichen Klöster der Region zurückzuziehen. Im Bildungshaus des Stifts Zwettl warten 19 spartanische Zimmer oder ein 12 Betten umfassender Schlafsaal für eine Auszeit. Anfang Mai kann der Aufenthalt mit einer Zen-Meditation verbunden werden. Im Zentrum dieser buddhistischen Schweigeseminare steht die unmittelbare Erfahrung beim – möglichst – absichtslosen Sitzen (Zazen) in „heiterer Gelassenheit“, ergänzt durch Einzelgespräche mit dem Leiter.

Das Benediktinerkloster Stift Altenburg ist ein Ort der Begegnung. Die Aufnahme von Gästen ist fixer und gerne gelebter Bestandteil der Gemeinschaft. Wer möchte, kann am Chorgebet der Mönche teilnehmen oder das Gespräch mit den Geistlichen suchen. Der regenerative Aufenthalt kann mit einem Fastenkurs oder Meditationswochenende in der Natur verbunden werden.

Weit über Niederösterreichs Grenzen hinaus ist Stift Geras für seine entschleunigende und gesundheitsfördernde Kompetenz bekannt, allein schon wegen der legendären Tees des Kräuterpfarrers. Die Zimmer des denkmalgeschützten Gästehauses bieten Dank hoher Decken oder Gewölbe viel Raum zum Durchatmen. Darüber hinaus punktet das Haus mit unterschiedlichsten Massagen. Von klassisch bis Myoreflextherapie findet jeder Entspannung. Mit dem Stillen Salon wurde ein Rückzugsort für Meditation, Ruhe und Gebet geschaffen. Und auch das Klosterfasten hat auf Stift Geras eine jahrhundertealte Tradition. Die Mönche schwören auf die bewährte Buchinger/Lützner-Methode, die auch unter dem Namen Heilfasten oder Suppen- und Saftfasten bekannt ist. Kombiniert mit Meditation, Wanderungen und viel Zeit eine herrliche Art, mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen. Dabei helfen aber auch die unterschiedlichen Klosterklausuren. Bei der Stillen Klausur legt man ein paar Schweigetage ein, die Kräuter-Klausur widmet sich den positiven Kräften der Natur. Autophagie-Fasten reinigt und regeneriert die Zellen. Kombiniert mit sanftem Yoga eine wahre Wunderwaffe!

Spiritualität an der Donau

Die Donau ist gesäumt von Burgen, Schlössern und Stiften. So zum Beispiel von Stift Göttweig, dessen Gästehaus von „auf das Nötigste reduziert“ bis hin zu Kategorie „Genießerzimmer“ reicht. Besonders gemütlich sind die Zimmer mit Wachaublick und das großzügige Benedikt-Appartement, das mit seiner original barocken Ausstattung beeindruckt.

Wer schon immer inmitten eines UNESCO-Weltkulturerbes innere Einkehr finden wollte, kann das im einzigartigen Stift Melk tun. So prunkvoll das Stift ist, so reduziert sind seine 31 Betten. Perfekt, um sich nur auf die eigenen Gedanken zu konzentrieren.

Sinnstiftendes Stift Seitenstetten

Zwischen den barocken Mauern des Stifts Seitenstetten warten allerlei Kultur und ein spirituelles Programm. In den komfortablen Zimmern können Gäste wunderbar die Seele baumeln lassen. Erholsame Pauschalangebote für Geist und Seele, wie Taijitage im Kloster, Fastentage, Yoga, Meditation oder eine Auszeit zur Vollmondnacht bieten allen den richten Platz, um einfach mal abzuschalten.

Wie gut die Wiener Alpen erden können.

Inmitten malerischer Bergkulisse kann man im Kloster Kirchberg am Wechsel mit den Ordensschwestern leben. Ein stiller Rückzugsort, um Körper und Geist zu erholen. Wer sich für eine gewisse Zeit den Klostermauern verschreibt, wird Teil der Gemeinschaft. Gemeinsames beten, arbeiten und essen stehen dann am Programm. Zusätzlich werden verschiedene Kurse – von Zen-Schweigeseminaren über Yoga und Meditation bis hin zu Achtsamkeit und Selbstmitgefühl – angeboten.

In Zöbern befindet sich das einzigartige Kloster NaturSinne. Hier kann man eine Woche bleiben – oder sogar einen ständigen Zweitwohnsitz beziehen. Dreimal täglich stehen Impulse und Meditation oder Gesang am Programm. Für Yoga, Tanzen, Gesprächs- oder andere Bewegungsformate gibt es täglich neue Angebote. Ebenso kann an spirituellen Retreats oder Fastenwochen teilgenommen werden. Den Aufenthalt kann man still oder bunt, ruhig oder auspowernd gestalten. Ganz, wie man möchte. Hauptsache, man findet sich selbst.

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