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Weingut Hindler

Eine Nacht in der Kellergasse

Schrattenthal ist die kleinste Weinstadt Österreichs. Ein reizender Urlaubsplatz mit pittoresker Kellergasse, umgeben von Weinbergen, die mit viel Liebe und Leidenschaft bewirtschaftet werden. Was noch gefehlt hat zum absoluten Urlaubsglück, waren eine Übernachtungsmöglichkeit in der Kellergasse. Die Winzerfamilie Hindler hat sich entschieden, das zu ändern und drei Kellerstöckl für Gäste ausgebaut.

Die Kellerstöckl waren einst einfache Schlafplätze über den Presshäusern, wo sich die Arbeiter:innen auf Stroh gebettet für ein paar Stunden ausruhen konnten. Jetzt schläft man hier in gemütlichen Betten mit feinem Bettzeug und genießt sämtliche Annehmlichkeiten, von denen die Vorbewohner:innen nicht einmal träumen konnten.

Winzer:in Rosi und Karl Hindler bei der Arbeit im Weingarten in Schrattenthal.
©© ELISABETH FRÖHLICH photography

Dabei war es uns besonders wichtig, den Charme der Kellergassen zu bewahren.

ROSI & KARL HINDLER, Weingut Hindler, Schrattenthal
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In aller Ruhe mitten im Geschehen

Die Kellergasse ist dabei nicht nur bloße Kulisse. Die Familie Hindler gehört zu den wenigen Winzer:innen, die ihre Trauben tatsächlich noch direkt in einer Kellergasse verarbeiten und lagern: „Als Gast bekommt man unmittelbar mit, wenn die Trauben mit dem Traktor gebracht und abgeladen werden. Wenn wir vom Weingarten mit den Arbeitsgummistiefeln heimkommen. Das ist das Echte, das Authentische. Das interessiert die Menschen. Wenn man sieht und spürt, wer den Wein macht, dann schmeckt er umso besser“, ist Rosi Hindler überzeugt.
 

Es ist schön, wenn wir über unseren Wein erzählen können, wie wir arbeiten, worauf wir Wert legen im biologischen Weinbau.

Die Resonanz von ihren Gästen bestärkt sie in ihrer Arbeit, nicht nur als Produzentin und Landschaftspflegerin, sondern auch als Gastgeberin. 

Ein Glas Grüner Veltliner ist das beste Willkommen und ein idealer Einstieg zum Reset vom Alltag. Hier passiert alles einen Tick langsamer. Man lernt Land und Leute richtig kennen. Man kommt ins Reden, führt echte Gespräche und erfährt allerhand über alte Traditionen und modernen, biologischen Weinbau. 

Die Ruhe ist die Action bei uns! Die Leute sitzen in der Hiatahütte „Stund und Weil“ und genießen den Sonnenuntergang.

Modernes Weingut mit Geschichten

Eines der traditionellen Presshäuser wurde zur Weinlounge umgebaut. Hier findet jeden Samstag der „Weinstamm“-tisch statt. Als Weinbar dient ein alter „Weinstamm“. Immer wieder gibt es auch Events wie den „Hiatagang“. 

Der „Hiata“ war früher der Weingartenaufpasser. Er war sehr angesehen und hatte eine wichtige Funktion im Dorf. Er hatte ein Auge auf die wertvollen Trauben, dass sie nicht gestohlen oder von Vögeln gefressen werden. Bei einer Wanderung ihm zu Ehren zur Hiatahütte und beim anschließenden Grillbarbecue im Weingut erzählt Rosi Hindler ihren Gästen von dieser Tradition.

Zu jeder Jahreszeit schön

Die Hiatahütte steht übrigens auf der Ried Kalvarienberg, wo auch der Riesling wächst. Dort bekommt man die Jahreszeiten unmittelbar mit: den Frühling mit dem ersten Austrieb, den Sommer mit der Weinblüte, die einen ganz eigenen Duft verströmt, den Weinherbst zur Erntezeit und sogar den stillen Winter. Einfach nur hier sitzen und schauen, vielleicht läuft einmal ein Feldhase vorbei oder ein Fasan kommt geflogen. 

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Mein Lieblingsplatz ist die Kellergasse. Wenn ich hier mit Freunden oder Gästen sitze, bei einem guten Glas Wein und guten Gesprächen. Ein lauer Abend, die Grillen zirpen. Dann bin ich rundum zufrieden.

erzählt Rosi Hindler

Wir wollen dem Gast das Gefühl vom ehrlichen, echten Wein mit nach Hause geben.

Unspektakulär spektakuläre Weinerlebnisse wie diese sind es, die beim Glaserl Wein zu Hause wieder das Kopfkino vom Urlaub im Weinviertel ablaufen lassen. Das Gefühl von Gelassenheit und einer gemütlichen Zeit.
 

Weingut Hindler

Nahe der Weinstadt Retz in Schrattenthal liegt das Familienweingut Hindler. Seit 1810 schreibt der Wein hier Geschichte. Zwischen Brauchtum und Mut zu Neuem wird heute biologische und nachhaltige Landwirtschaft betrieben. Dabei ist die ganze Familie im Einsatz. Frontfrau für die Betreuung der Gäste ist Rosi Hindler.