Kraftplätze entstehen meist durch das Zusammenspiel von geologischer Urgewalt und jahrtausendealter Kulturgeschichte. Es sind oft Orte, an denen die „Erdung“ im Vordergrund steht – verstärkt durch geomantische Linien, die tief im Urgestein verwurzelt sind – oder in besonderen Gesteinsformationen ihren Ausdruck finden. Tiefe Schluchten und tosende Wasserfälle wiederum vitalisieren den Körper und Geist durch reine Luft, zerstäubtes Wasser und der Wirkung von unberührten Naturräumen auf Körper und Geist.
Die Kraftarena Groß Gerungs im Waldviertel ist ein Ensemble aus fünf mystischen Kraftplätzen, die für ihre geomantischen Besonderheiten und die beeindruckenden Naturformationen namens Steinpyramide, Weltkugel, Kierlingstein, Opferstein und Klause bekannt sind.
Die Wanderwege zu den Kraftplätzen werden überwiegend als leicht bis mittelschwer eingestuft, sie führen über befestigte Forstwege, Waldpfade und ruhige Nebenstraßen. Startpunkt ist der Haupplatz Groß Gerungs
Tipp: Wer tiefer in die Welt der Radiästhesie und Geomantie eintauchen möchte, kann bei der Stadtgemeinde Groß Gerungs Führungen anfragen.
Der Druidenweg, der direkt an die Ysperklamm im südlichen Waldviertel anschließt ist gesäumt von mythischen Granitformationen. Diese tragen nicht zu Unrecht so klingende Namen wie „Sitzender Hund“ oder „Sphinx“ oder Phallus mit Vulva“. Sehenswert auch der Steinkreis „Druidentreffpunkt“ oder die 13 Schalensteinen am Böndel, einer Bergkuppe – alles Kraftorte, die heute als frühe keltische Kultstätten gedeutet werden.
Der Abstieg über das Kaltenbergkreuz ist steil, man kann alternativ den leichteren Weg über die Forststraße nehmen. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, da die Klamm feucht und rutschig sein kann. Der Durchstieg der Ysperklamm ist gebührenpflichtig.
Tipp: Einen spektakulärer Aussichtspunkt über das ganze Yspertal und bis weit ins Alpenvorland hinein hat man vom Kaltenbergkreuz.
Der 16 Meter hohe Tumulus von Großmugl ist mit einem Durchmesser von 55 Metern das größte Hügelgrab Mitteleuropas. Der Hügel stammt aus der Hallstattkultur (ca. 600 v. Chr.). Er wurde als monumentale Grabstätte für ein Stammesoberhaupt oder einen „Fürsten“ errichtet. Der „Große Mugl“ wurde archäologisch noch nicht geöffnet. Ein kleineres, benachbartes Grab, das „Grab der Königin“ wurde hingegen untersucht; die Funde, etwa Tongefäße mit Stierköpfen sind heute im Naturhistorischen Museum Wien zu sehen.
Der Tumulus ist namensgebend für den Ort „Groß-Mugl“, was schlicht „großer Hügel" bedeutet. Zum Tumulus kommt man auf einer leichten, schönen Wanderung von der Ortsmitte aus auf dem beschilderten “Sternenweg”
Tipp: Der Tumulus ist an sternenklaren Nächten und aufgrund der besonderen Lage Großmugls (kaum Lichtverschmutzung) ein ganz besonderer Ort zur Himmelsbeobachtung.
Der Mostviertler Sonnwendkreis ist ein zeitgenössischer Kraftplatz am Südhang des Habergs in Steinakirchen am Forst. In der Mitte befindet sich ein mächtiger, 6,5 Meter hoher Granit-Obelisk, der mit Sonnenuhren ausgestattet ist. Der Steinkreis markiert die Sonnenstände zu den Wenden und bietet eine weite Aussicht über das Mostviertel.
Für die Sonnenuhren am Obelisken wurden geschichtsträchtige Materialien wie Schienen der ehemaligen Erlauftaler Schmalspurbahn verwendet.
Tipp: Obwohl man den Sonnwendkreis auch mit dem Auto erreichen kann, empfehlen wir den leichten Rundwanderweg von Steinakirchen aus (6,5 km, Dauer etwa 1 Stunde 50 Minuten) - am Besten zur Zeit der Birnbaumblüte im Frühjahr!
Der Kraftweg Maria Laach ist ein ca. 1,5 km langer Themen-Rundweg mit 11 Stationen am Jauerling. Der Kraftweg befasst sich mit Radiästhesie, Erdstrahlen und geomantischen Linien.
Der Weg liegt auf einer Seehöhe von 591 Metern und ist eine eher leichte Wanderung
Tipp: Kombinieren Sie den Kraftweg mit einem Besuch des nahe gelegenen Naturparks Jauerling, besonders sehenswert ist die Aussichtswarte mit Weitblick übers Donautal.