Der Schwimmende Salon

zum Reiseplaner hinzufügen

Ein historisches Schwimmbad als Kulisse für einen kulturellen Sommerreigen, dargebracht vom Who's who der Theaterszene!

Wenn die Buhlschaft Stefanie Reinsperger die Festspielstadt Salzburg für ein Intermezzo verlässt und Harald Schmidt für eine Lesung von Bord des „Traumschiff“ geht, dann hat wieder der Schwimmende Salon im Thermalbad Vöslau angelegt.

Das Thermalbad Vöslau blickt auf eine stolze Geschichte zurück – schon die Römer nutzen die Thermalquellen und bereits 1873 wurde das Vöslauer Thermalbad eröffnet: Vier riesige Becken voll klarstem Mineral- und Heilwasser aus 660 Metern Tiefe mit 21° erfrischten damals vor allem gut situierte Familien aus der Stadt, die den gesamten Sommer über nach Bad Vöslau auf Sommerfrische fuhren; hier, inmitten eines 45.000 m² großen Parks mit Föhrenwäldern, Felsenlandschaften und vielen verborgenen Plätzen hatte man seine eigene Kabane, hierher flüchtete man vor der Hitze der Großstadt Wien. Übrigens auch noch heute eine reizvolle Alternative zum Urlaub auf Balkonien: sofern noch nicht vermietet, stehen willigen Sommerfrischlern jeden Sommer 100 Kabanen, teilweise mit Balkon oder Garten und 67 Apartments zur Verfügung!

Der Schwimmende Salon

Das pittoreske Ambiente des historischen Thermalbades ist heuer von Ende Juni bis Ende August wieder Bühne für den „Schwimmenden Salon“, einem kulturellen Sommerreigen, der die Schauspielprominenz nach Bad Vöslau holt. Intendantin Angelika Hager möchte „viele Generationen in das Thermalbad mit dem magischen Flair ziehen”, mit einem Programm wie diesen Sommer dürfte das eine leichte Übung werden: Der deutsche Entertainer Harald Schmidt wird das Festival am 29. Juni mit David Foster Wallaces Kreuzfahrt-Novelle „Schrecklich amüsant, aber das nächste Mal ohne mich” eröffnen. Michael Maertens und Roland Koch, die laut Intendantin Angelika Hager „lustigsten Männer, die das Burgtheater zu bieten hat”, performen Prosa von Yasmina Reza. Weiter geht es mit Josefstadt-Diva Sona MacDonald und Kammerschauspieler Johannes Krisch, die den Schlagabtausch zwischen Ernest Hemingway und Frauen wie Marlene Dietrich und der berühmten Kriegsreporterin Martha Gellhorn zum Thema haben. Salzburgs „Buhlschaft” Stefanie Reinsperger reist extra aus der Festspielstadt an, um mit „Egon-Schiele“-Darsteller Noah Saavedra Briefe und Texte von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Alma Mahler zu lesen. Ruth Brauer-Kvam und Manuel Rubey bringen Texte der New Yorker Schriftstellerin Dorothy Parker und so richtig göttlich geht das Festival am 24. August zu Ende, nämlich mit Philipp Hochmair und seine Band Elektrohand Gottes.

Der Schwimmende Salon im Thermalbad Vöslau