Die höchsten Berge Niederösterreichs erwandern
Höhe gewinnen, Weite spüren, durchatmen: Wer in Niederösterreichs Bergen Gipfel erreicht, findet ursprüngliche Landschaften und das Gefühl, aus eigener Kraft angekommen zu sein.
Höhe gewinnen, Weite spüren, durchatmen: Wer in Niederösterreichs Bergen Gipfel erreicht, findet ursprüngliche Landschaften und das Gefühl, aus eigener Kraft angekommen zu sein.
Während sich der höchste Berg Niederösterreichs auf seiner Westseite ganz sanft zeigt, wandert man bei diesem alpinen Steig über die schroffen Ostwände und erlebt außergewöhnliche Blicke in die mächtige Breite Ries.
Entlang des Nordostgrats des Ötschers wechseln schroffe Felsstufen und schmale Bänder mit leichten Kletterpassagen und lassen mit ihrer zerklüfteten Struktur fast schon Rocky-Mountains-Feeling aufkommen.
Urwaldähnliche Gräben, tiefe Dolinen und verkarstete Hochflächen prägen diese hochalpine Zwei-Tages-Tour (etwa 22 km) bis hinauf zum Gipfel des Dürrensteins mit seinem kunstvollen Töpperkreuz. Beim Rückweg wechseln Latschenfelder, Almwiesen und drei smaragdgrüne Bergseen einander ab.
Diese Bergtour verläuft vom Hochmoor Leckermoos über saftige Wiesen, Almhütten, Wälder und karstige Passagen zum Hochkar und verbindet geschützte Moorlandschaften mit weiten Ausblicken auf die umliegende Bergwelt.
Nach der Auffahrt mit der Rax-Seilbahn öffnet sich ein weites Hochplateau, auf dem sich Hütte an Hütte reiht – vom Ottohaus über die Neue Seehütte bis zur Edelweißhütte. Dazwischen laden schöne Aussichtsplätze zum Innehalten ein.
Vom Sandgraben in Hollenstein an der Ybbs steigt man durch Wälder, Latschenzonen und Karstlandschaften mit Dolinen hinauf zum Gratrücken des Gamssteins. Der Weg führt zunächst zum markanten Gipfelkreuz auf 1.770 Metern und weiter zum Hochkogel, dem höchsten Punkt des Berges.
Während der Gippel aus markantem Dachsteinkalk geformt ist, zeigt sich der benachbarte Göller als mächtiger Dolomitstock – gemeinsam eröffnen sie weite Ausblicke über die Kalkalpen.
Über eine sanfte Schwaigenlandschaft zieht sich der Weg vom Biotop in Mariensee hinauf zum Wetterkoglerhaus am Hochwechsel. Oben angekommen, reicht der Blick weit über das Wechselland hinaus.
Vom Erlaufsee startet die anspruchsvolle Rundwanderung durch einen moosbewachsenen Waldpfad zum Erlaufursprung. Nach einem fordernden Aufstieg erreicht man den Gipfel der Gemeindealpe mit atemberaubenden Panoramablick, bevor es bergab zur Mittelstation und zurück zum Erlaufsee geht.