Schloss Ottenschlag

Schloss

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Beschreibung

Die  Anlage, die hufeisenförmig um einen weitläufigen Hof, anstelle einer mittelalterlichen Burg errichtet wurde, ist das Wahrzeichen von Ottenschlag. Das im 16. Jahrhundert erbaute Schloss ist bekannt für seine 3 markanten Rundtürme und das prachtvoll geschmückte Renaissanceportal. 

Geschichte

Bevor das Land Niederösterreich im Jahr 1986 das Schloss Ottenschlag vom Stift Göttweig erwarb und renovierte, war es durch Jahrhunderte hindurch im Besitz bedeutender Adelsgeschlechter.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1096. In den wechselvollen Herrschaftsfolge scheint im Jahr 1479 Caspar von Rogendorf auf, dessen Dynastie auch Besitzer des Schlosses Pöggstall - bekannt durch die noch original erhaltenen Folterkammer - war. In diese Zeit fiel auch der Ausbau der Burg.

1523 begann Wolfgang von Rog(g)endorf um die frühmittelalterliche Hochburg herum das heutige Schlossgebäude zu errichten. Die Burg selbst wurde im 18. Jh. wegen Baufälligkeit niedergerissen und der Schlossgraben mit dem Schutt aufgefüllt.

Nach mehreren Besitzwechseln erwarb im Jahr 1931 das Stift Göttweig diesen ausgedehnten Waldbesitz und das Schloss. Das Gebäude diente als Unterkunft für Polizei, Bezirksgericht, Forstverwaltung, Post sowie Notariat und einigen Mietern.

Von 1992 bis 2022 beherbergte das Schloss Ottenschlag die Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement, Schwerpunkt Tourismus & Eventmanagement und war Bildungszentrum für den ländlichen Raum.
Im Jahr 2023 wurde es vom Land NÖ verkauft und befindet sich nun in Privatbesitz.

Im Keller des Schlosses ist aber weiterhin der Heurige "Im Schloss" untergebracht, der mit kalten und warmen Schmankerln aus der Region seine Gäste verwöhnt.

Standort & Anreise

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