ERFRISCHEND

erleuchtet

Dürnstein, © Michael Liebert

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

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Lichterglanz und Glockengeläut, kleine Geschenke und große Kinderaugen: Es scheint, das Weihnachtsfest ist nicht mehr weit.

Wenn es abends früh dunkel wird, die Natur ihre Winterruhe gefunden hat und das ganze Land in besonders romantisch-flackerndem Licht erstrahlt, dann hat die stillste Zeit des Jahres wieder Einzug gehalten. Wenige Wochen gefüllt mit lebendigem Brauchtum, das nicht „von gestern“ ist, heiß begehrten Leckereien und jeder Menge handfester Bastelideen.

Die Straßen und Vorgärten werden geschmückt, lang aufgeschobene Telefonate getätigt, dem Nachbarn wieder einmal ein Besuch abgestattet, Weihnachtseinkaufs-Checklisten erstellt, …
Wir zeigen Ihnen wie Advent auf niederösterreichisch funktioniert – und zwar ganz ohne Hektik!

Die Wartezeit auf das Christkind versüßt man sich hierzulande mit romantischen Winter-Wanderungen in mit Raureif überzogenen Wäldern, entlang gefrorener Bäche und auf verschneite Berggipfel. Oder beim Ausprobieren neuer Keksrezepte im Kreise der Liebsten – mit viel Eifer stechen große und kleine Kinder Sterne und Weihnachtsbäume aus dem Teig, weil diese in den kommenden Wochen ganz besonders köstlich schmecken. Viele alte Adventbräuche, die im Weihnachtstrubel oft in Vergessenheit geraten, werden landauf und landein noch selbstverständlich gelebt – so wird beispielsweise am 1. Adventsonntag (heuer: 29. November) die erste Kerze am Adventkranz entzündet, zwei Tage später das erste Fenster am selbstgebastelten Adventkalender geöffnet und am 4. Dezember die Barbarazweige eingefrischt.

Bekanntlich sollen zwar vor Heiligabend keine Geschenke geöffnet werden. Wer sich aber im Advent auf den Weg nach Niederösterreich macht, wird trotzdem reich beschenkt.

Lassen Sie sich verzaubern!