Welcher Wintertyp bist du?

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Kalt, aber herzlich? Je nach Lust und Laune, ein bisschen was von allem oder der ultimative Kategoriensieger am Stockerlplatz – wir haben die unterschiedlichen Wintercharaktere unter die Lupe genommen.

Typisch Niederösterreich: Mit den sinkenden Temperaturen wird es auch richtig warm ums Herz. Die Sehnsucht nach den ersten Schneeflocken steigt, gefolgt von Spuren in den frischen Schnee stapfen, mit einer dampfenden Tasse Glühwein unter der Nase ein wenig besinnlich werden oder von hoch oben in die Ferne schweifen – mit Blicken, Skiern und zu Fuß.

1. Die Vorgaukler

# Der Typ, der die Skier in den Winterurlaub nur alibihalber mitnimmt

Hollareituliö! Weil Skifahren ist das Leiwandste … Oder die komplette, frisch gewachselte und unberührte Skiausrüstung zumindest mitzunehmen. Gemäß dem Motto: Der Wille war da, nur das Fleisch ist schwach. Wenn das Gewissen auf diesem Wege beruhigt ist, die Brettln brav im Skistall stehen – man weiß ja schließlich nie, ob es einen doch noch überkommt – und der neue Skianzug trotzdem eine gute Figur macht. Ja, dann lässt sich der herrliche Ausblick freilich auch vor der Berghütte mit warmem Glühwein oder Jagatee in der Hand optimal genießen.

2. Die Aussichtslosen

# Der Typ, der immer auf der Suche nach dem perfekten Ausblick ist

Griaß di, Servus, Bergheil! Zeig mir dein' Himmel … In der winterlich-alpinen Begegnungszone zwischen Auf- und Abstieg wird stets amikal gegrüßt. Denn immerhin haben alle dasselbe Ziel vor Augen: den alles überragenden Gipfel. Am besten an einem wolkenlosen klaren Wintertag mit rundum Fernsicht und dem Gefühl, dem Himmel näher als dem Erdboden zu sein. Doch weniger ist oft mehr, denn nicht jeder selbst gewählte Felsvorsprung ist ohne geeignete Kletterausrüstung erreichbar. Daher besser markierte Pfade oder Skywalks für den Blick in die Weite genießen.

3. Die Einzelgänger

# Der Typ, der die Natur immer lieber allein genießt

Endlich a Ruah! Irgendwann bleib i dann durt … Jeder kennt diese Bilder, die das Gefühl der Sehnsucht wecken: Eine dick verschneite Winterlandschaft in Niederösterreich, die unberührte Schneedecke glitzert mit den Sonnenstrahlen um die Wette und manchmal schiebt die Donau sogar Eisschollen vor sich her – ein wunderschönes Naturschauspiel. Aber auch ohne der weißen Himmelspracht lassen sich die Wälder, Berge und Dörfer im Winter im Alleingang erkunden. Optimal zur Vogel- und Wildtierbeobachtung!

4. Die Motivierten

# Der, der immer der erste am Glühweinstand ist 

Zamm, zamm, zamm! Kalt und kälter … Es dürfte wohl eine Art „Cryophobie“ (Anm. Angst vor Kälte) sein, die jeden Winter die beliebten Heißgetränke aus Wein, Zimt, Sternanis, Nelken und Orangenscheiben in unsere eiskalten Hände treibt. Ob in Snowboard- oder Winterboots am Glühweinstand, nach dem zweiten Häferl ist die Weihnachtsstimmung plötzlich greifbarer. „Last Christmas“ in Dauerschleife mitzusingen, dann auch schon egal. Insgeheim finden wir das doch – jedes Jahr aufs Neue – eigentlich super.

5. Die Knipser

# Der Typ, der alles auf Video & Fotos festhalten muss

So vü schen! Jeder Tag zählt … Oder jeder Augenblick. Im richtigen Moment festgehalten – mit Handy oder Kamera – erschafft man besonders in den Wintermonaten durch die tiefstehende Sonne, sanft ruhende Natur und so manch imposanter Architektur quasi ein Kunstwerk. Mit dem Blick für den perfekten Winkel, dem goldenen Schnitt oder einfach mit „G'spür“ für das Besondere, gelingt es auch mal #unfiltered die Schönheit des Effektes, des Lichtes oder einfach nur Landschaft pur ins Netz zu stellen.

6. Die Styler

# Der Typ, der auf der Skipiste immer alle Blicke auf sich zieht

Jucheissasa! Zwickt´s mi … Skihaserl, Pistenraudi – nicht mehr zeitgemäße Begriffe für auffallende „Schneekanonen“, die sich entweder modisch besonders selbstbewusst oder sportlich zwischen all den Normalos in der Ski-und Snowboard-Welt bewegen. Man sieht sie meist schon von der Talstation aus, wie sie sich im Freestyle oder wedelnd, über den Kicker jumpend oder originell gekleidet aus der Menge heben. Falls zu wenig Aufmerksamkeit erfolgt, kann man ja auch noch lautstark johlend die Piste runter „rocken“.

7. Die Bewegungshungrigen

# Der, der immer der Erste und der Letzte auf der Piste ist

Aufi am Berg! Manchmal denk i no an di … Ist kein Morgenmuffel, ein zäher Knochen und nützt jede Minute seiner Liftkarte bis zur letzten Fahrt aus. Die in ihrem Bewegungselement „Skifahren“ carvenden Pistenprofis haben meistens keine Lust auf einen ausgedehnten Einkehrschwung, sehen das Anstellen in der Liftstation als ausreichende Erholung für Körper und Geist. Und oh, du heiliges Schneekanonenrohr, wehe der Schlepplift stoppt, weil jemand aus der Spur gekommen ist…

8. Die Manager

# Der, der bei der Urlaubsplanung immer die Zügel in der Hand hält

Das Lama ruft! Langsam wach's ma zamm … Nicht ganz gewöhnlich und doch ein wenig anders, der Winterurlaub ist ja schließlich nicht immer nur zum Skifahren oder Rodeln da. Raus aus dem Alltag und rein in etwas Außergewöhnliches, das Erinnerungen schafft: Bei Fuß geht – die Frage ist: wer mit wem? – sehr gemächlich das Lama. Damit die wuscheligen und selbstbewussten Tiere uns auch treu durch Schnee und Eis folgen, kehrt man automatisch seine Aufmerksamkeit in die Zweisamkeit. Mit dem Telefon und den Verpflichtungen hingegen ist es vorerst aus und vorbei.

9. Die Ausgehungerten

# Der Typ, der schon früh morgens an den nächsten Einkehrschwung denkt

Germknödel, Kaiserschmarrn, Williamsbirnen- und Dirndlschnaps. Baba und foi ned … Das Tablett mit all den Köstlichkeiten schwankt gefährlich im Wiegeschritt, die harten Skischuhsohlen rutschen am Fliesenboden und die Höhensonne hat eine weihnachtlich anmutende Rudolph Rentiernase ins Gesicht gezaubert. So muss Hüttengaudi beim Skiausflug. Eine deftige Stärkung und gesellige Stimmung braucht's einfach, denn die Abfahrt, bevor die letzte Gondel ins Tal zurückgeht, ist dann eh anstrengend genug.

10. Die Sonnenanbeter

# Der Typ, der sogar im Winter braungebrannt vom Urlaub nach Hause kommt

Superklass! Da kummt die Sunn … Vitamin D tanken, glitzernde Schneekristalle beobachten und das knirschende Geräusch von frischem Powder unter den Brettln oder Stiefeln ist an einem strahlendblauen Sonnentag auf den Bergen ein Träumchen! Malediven? Kann doch jeder. Und ohne der obligatorischen Stirnband-Sonnenbrille-Lachfalten-Maskerade in rot-braun-weiß im Gesicht, war wahrscheinlich Niederösterreichs Wellness- und Sauna Landschaft einfach chilliger als die Gipfelsonne.