Wandern mit Aussicht

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Frei wie ein Vogel: So fühlt man sich auf jedem einzelnen der Aussichtsplätze, die Niederösterreich für Panoramagucker bereithält.

Über den Wolken ist man geerdet wie nie: Der Blick ins weite Land, der Aufstieg und das schöne Gefühl angekommen zu sein lassen einen zu sich selbst finden. Die Frage ist nämlich nicht, was man betrachtet – sondern was man sieht. Darum haben wir von der Aussichtswarte im Traisental bis zum Panoramablick am Jauerling alle besonderen Blickplätze zusammengetragen.

Der Wienerwald hat es auf die Spitze getrieben

Der Peilstein gehört sicherlich zur schönsten felsigen Erhebung im südlichen Wienerwald. Vom Peilsteinhaus am höchsten Punkt (716 m) geht man ein paar Minuten bis zu einem Kreuz am Rande einer Steilwand. Ein Steigerl führt entlang der Felswände Richtung Süden mit atemberaubenden Felsformationen und Fernblick zu den Gutensteiner Alpen.

Postkartenausblicke und Fotopanoramen

Der Wiener Alpenbogen ist nicht umsonst als Paradies der Blicke bekannt. Zahlreiche Blickplätze laden dort zum Innehalten ein. Unser Tipp: Schauen Sie durch den Wiener Alpen-Viewer, einen verspiegelten Schautrichter, der die Umgebung in ein anderes Licht taucht. Nostalgisch schön ist der berühmte 20-Schilling Blick auf Semmering und die Bahn, der einst den 20-Schilling-Geldschein zierte.

Gipfeltreffen im Naturpark Leiser Berge

Auf dem Wanderweg „Steppenrasen mit Aussicht“ genießt man von der Oberleiser Aussichtswarte aus einen wunderbaren Rundumblick über die vielfältige Weinviertler Landschaft mit ihren Äckern, Wäldern und Trockenwiesen, die seit der Jungsteinzeit bewirtschaftet werden. Die Felder schmiegen sich in geometrischen Figuren an die sanften Hügel. Bei guter Sicht kann man westlich die Alpen mit Schneeberg und Ötscher erkennen und im Norden reicht der Blick bis nach Mähren.

Wenn ein Eintausender ins Obere Walviertel einlädt

Ursprünglich und steinreich: So bezeichnen Kenner die wunderbare Naturlandschaft im Waldviertel. Am Knotenpunkt zahlreicher Wanderwege rund um das Moorbad Harbach befindet sich der Nebelstein (1.017 m), eine beeindruckende Felsformation – typisch für das Waldviertel. Unser Tipp: Einkehr in der Nebelsteinhütte mit wunderbarem Panoramablick. Vielleicht haben Sie Glück und können mit dem Fernrohr den einen oder anderen Alpengipfel erspähen!

Ein Korkenzieher eröffnet bezaubernde Aussichten

Eingebettet in der Weinbauregion Traisental erhebt sich der 15 Meter hohe Aussichtsturm, der von der Form her an einen Korkenzieher erinnert – einem Symbol für Wein, Gemütlichkeit und Genuss. Auf 330 Meter Seehöhe reicht der Blick von den Donauauen über das Weinviertel und vom Tullnerfeld bis ins Kamptal. Unser Tipp: Besuch in der Ahrenberger Kellergasse und Einkehr beim Heurigen.

Dem Welterbe auf der Spur

Die höchstgelegenen Weinrieden (Ried Trenning) und den Jauerling – den höchsten Berg an der Donau – erwandert man auf Etappe fünf des Welterbesteiges. Auf 915 Meter Seehöhe, auf der Wachauterrasse des Jauerling gelegen, gibt das Naturparkhaus den schönsten Panoramablick über die Donau und den berühmten Spitzer Graben frei.

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