Semmeringviadukt, © Claudia Schlager
Carnuntum, © Andreas Hofer

UNESCO-Welterbe in Niederösterreich

Einzigartige Zeugen der Kulturgeschichte der Menschheit.

Kulturerbe von Weltrang: Vier von insgesamt zwölf österreichischen UNESCO-Welterbestätten liegen in Niederösterreich – eine Hommage an die kulturelle Vielfalt des historischen Kernlands Österreichs.

Die besondere Lage Niederösterreichs – in der Mitte Europas und doch immer wieder Grenzland – zog Menschen und Mächte an, die hier nicht nur für eine bewegte Geschichte, sondern für ein überaus reiches Kulturerbe sorgten. Die Palette reicht von klein und kostbar, wie der knapp 30.000 Jahre alten Venus aus dem Wachauer Ort Willendorf – heute eines der weltweit berühmtesten Kunstwerke der Steinzeit – bis hin zu mächtig und landschaftsprägend wie der Semmeringbahn, der ersten normalspurigen Gebirgsbahn Europas.

Neben der Bahnanlage am Semmering (1998) und der Kulturlandschaft Wachau (2000) wurden im Jahr 2021 mit der historischen Kurstadt Baden und dem von den Römern angelegten Donaulimes zwei weitere niederösterreichische Stätten in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen. Vier sehr unterschiedliche Kulturdenkmäler, die allesamt einzigartige Zeugen der menschlichen Schöpferkraft sind und die einen Besuch in Niederösterreich so spannend machen.

UNESCO Welterbe in Österreich