Ein prickelndes Quartett im Kamptal

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Jurtschitsch und Arndorfer holten Pet Nat als Erste nach Österreich und gründeten dafür ein eigenes Weingut namens „Fuchs & Hase".

Zwei Winzerpaare – eine Erfolgsgeschichte. Stefanie und Alwin Jurtschitsch haben mit Anna und Martin Arndorfer ihre Liebe zum Experimentieren entdeckt. Und das Beste daraus gemacht, was es gibt: PetNat.

Stefanie Jurtschitsch wusste von jeher den Erfahrungsschatz ihrer Großeltern und Eltern zu nutzen. Ehemann Alwin sammelte zusätzlich als Wein-Weltenbummler in Australien, Neuseeland, Frankreich und Deutschland wertvolles Winzer-Wissen. Gemeinsam machten sie im Kamptal die Einzigartigkeit der hiesigen Weinberge zur Kulisse ihres Winzer-Märchens. Vorerst zu zweit, bald schon mit den Winzer-Freunden Anna und Martin Arndorfer. Ziel ist es, den Kamptaler Weinstil neu zu interpretieren. Denn auch wenn man die guten Tropfen vermehrt wie einst in Eichenholzfässern reifen lässt, will man hier im Jahrhunderte alten Weinkeller alles andere als in alter Tradition ruhen.

Hauptrolle: Naturwein oder anders gesagt: Raw wines.

Dem Quartett im Kamptal ist das Gefühl für den Weingarten, die Pflanzen und das Ergebnis wichtiger als Begrifflichkeiten. Mit PetNat lässt man eine uralte französische Schaumwein-Methode wieder aufleben – die Naturweine werden ohne Filtration aus Weißweinreben auf der Maische vergoren, so wie Rotwein. Nicht mehr, nicht weniger.

Große Lagen – vielseitige Strukturen

In einem kleinen Radius findet man hier den Zöbinger Heiligenstein, Käferberg, Loiserberg und Lamm. Die Winzer wissen die Chance, auf verschiedenen Bodenformationen unterschiedliche Weine zu machen, sehr zu schätzen. Damit sich die Reben auch wirklich wohl fühlen gibt’s eigenen Kompost, blühende Pflanzen und Kräuter im Umfeld. Denn je besser die Trauben desto entspannter die Arbeit im Weinkeller. Klingt nach einem ausgefuchsten Konzept? So bleibt man eben anderen immer eine Hasenlänge voraus!

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