KURZURLAUB

in den Bergen

Winterwunderland in Mönichkirchen, © Maunzimadame

Familienspaß im Winterwunderland

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Manchmal ist es einfach schön, die kleinen Dinge des Lebens gemeinsam zu erleben: Die Skigebiete St. Corona und Mönichkirchen sind wie gemacht um unvergessliche Tage im Schnee zu erleben.

Jänner 2022 – Wenn man an die Alpen denkt, dann denkt man meist an die hohen, schroffen Berge im Westen Österreichs. An die Wiener Alpen denken wohl die wenigsten von uns. Ich muss zugeben, uns waren sie bis vor zwei Wochen selber kein Begriff, obwohl wir eigentlich ganz in der Nähe zu Hause sind … Mehr zur Person lesen.

Wir, das sind Madame, Monsieur, der Herr und ich, eine kleine Chaostruppe, die es liebt, die Welt zu entdecken, egal ob weit entfernt oder direkt vor der eigenen Haustür. Und genau vor diese eigene Haustür geht es für uns dieses Wochenende. Genauer gesagt ins Wechselland. Gut eine Stunde von unserer Homebase in Graz entfernt, stehen für uns Besuche in Kirchschlag, St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen am Programm. Wir sind gespannt, aufgeregt und voller Vorfreude was uns dort alles erwarten wird.

Winterwandern in Kirchschlag.

Unser erster Stopp verschlägt uns in das nette Örtchen Kirchschlag in der Buckligen Welt. Winterwandern heißt unser Motto des Tages. Und diese Winterwanderung hat auch ein konkretes Ziel: Die Burgruine von Kirchschlag. Eine sehr beeindruckende Ruine, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Man erreicht sie bei einem halbstündigen Spaziergang aus der Ortsmitte. Beeindruckend finden die Ruine auch Madame und Monsieur, die sich gleich dazu inspiriert fühlen Burgfräulein und Ritter zu spielen.

Übrigens: Proviant für die Wanderung besorgt man sich davor am besten in der kost.bar, einem Regionalladen mitten im Ort, der nicht nur regionale Köstlichkeiten und kleine Mitbringsel aus der Buckligen Welt im Sortiment hat, sondern in dem sich auch besondere, ausgesuchte Kleinigkeiten aus der ganzen Welt finden lassen. Auch wir werden, neben der Jause wohlgemerkt, fündig. Beziehungsweise Madame und Monsieur – die beiden dürfen nämlich ab sofort jeweils ein Malbuch über die Bucklige Welt ihr Eigen nennen.

Wer lieber nach dem Wandern etwas isst, dem ist das Hotel Post Hönigwirt sehr zu empfehlen. Hier wird die Wirtshauskultur groß geschrieben. Neben Klassikern der österreichischen Küche gibt es auch allerhand neue Interpretationen und eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten. Richtig lecker.

Der Ofnerhof – Urlaub am Bauernhof.

Am Abend müssen wir uns auch schon wieder von Kirchschlag verabschieden. Für uns geht es nämlich noch ein kleines Stückchen weiter. Und zwar nach St. Corona, auf den Bauernhof der Familie Ofner.

Schon beim Betreten spürt man eine große Herzlichkeit. Wir fühlen uns sofort willkommen und wohl. Unser Zimmer, oder besser gesagt unsere Wohnung, ist mit zwei Schlafzimmern riesig und liebevoll eingerichtet. Die Betten sind so bequem, dass wir beschließen, gleich drinnen liegen zu bleiben. Die Erkundungstour des Hofes muss wohl bis zum nächsten Morgen warten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit vielen selbstgemachten Bio-Produkten vom Hof geht es gleich zu den Tieren. Birgit, die Besitzerin, zeigt uns die Kühe im Stall, führt uns zu den Hühnern und erklärt uns was es beim Füttern der Ziegen und Hasen zu beachten gibt. Madame und Monsieur sind im Paradies, denn sie dürfen dabei nicht nur zuschauen, sondern gleich selbst mitmachen. Richtig toll.

Doch das eigentliche Highlight des Hofes, verbirgt sich eine Etage über dem Stall: ein Spielestadl – auch Indoor-Kletterparadies – in dem die Kinder nach Herzenslust toben können, während der Herr und ich gemütlich im Liegestuhl daneben liegen und unsere Seele baumeln lassen können.

Skifahren und Rodeln in St. Corona.

Doch zu viel Auspowern dürfen wir uns heute nicht. Wir brauchen noch etwas Energie fürs Skifahren. Denn keine drei Gehminuten vom Ofnerhof entfernt liegt das Familienskiland der Wexl Arena in St. Corona. Ein wahres Skiparadies für Familien. Hier gibt es für jede Könnerstufe eine eigene Piste mitsamt zugehörigem Lift oder Zauberteppich. Wer mag kann gerne einen Skikurs buchen, oder wie Monsieur eine Privatstunde nehmen, um sein Können aufzufrischen oder überhaupt erst einmal zu lernen, auf Skiern zu stehen.

Ski- und Schuhe muss man keine eigenen mitbringen. Die borgt man sich bequem beim dazugehörigen Skiverleih aus. Ein kleiner Tipp: Die Ausrüstung unbedingt online reservieren, dann geht das mit dem Abholen ganz schnell!

Zum Essen muss man auch hier nichts selber mitbringen, sondern kann gemütlich in der Wexl-Lounge einkehren. Hier gibt es eine große Auswahl an regionalen Speisen – und auch der obligatorische Skifahrer-Germknödel ist mit dabei auf der Speisekarte.

Darüberhinaus beinhaltet die Liftkarte noch Zutritt zu einem ganz besonderen Highlight: zur Rodelwiese. Hier kann man sich nach Lust und Laune diverse Rodeln, Bobs und sonstige Rutschgeräte ausborgen und die Wiese runter sausen. Richtig lustig.

Wer keine Lust auf das Bergaufgehen hat, der hat in St. Corona auch die Möglichkeit, Expressrodeln in Anspruch zu nehmen. Hier bringt einen der Tellerlift bequem mit der Rodel nach oben, man muss nur noch hinunter fahren. Was für ein Spaß! Achtung: Hier gilt Helmpflicht! Was aber fürs Rodel generell selbstverständlich sein sollte. Freitags und Samstags kann man das übrigens auch bei Flutlicht machen.

Für das Abendessen – auch Skifahren macht ganz schön hungrig – haben wir noch diese Empfehlung: den Molzbachhof. Zehn Autominuten von St. Corona entfernt gibt es hier alles was das Gourmet-Herz höher schlagen lässt. Besonders hervorzuheben: Es wird regional und überwiegend saisonal gekocht. Und das richtig gut. Mein Highlight: Süßkartoffel-Gnocchi mit Ofenwirsing auf Selleriepüree – so gut, dass ich mich am liebsten hineingelegt hätte.

Skifahr- und Schaukelspaß in Mönichkirchen.

Am Sonntag heißt es auch schon wieder Abschied nehmen vom Ofnerhof und St. Corona am Wechsel. Für uns steht noch ein weiterer Ort auf dem Programm: Mönichkirchen. Beziehungsweise die Skischaukel Mönichkirchen-Mariensee.

Ein tolles Familienskigebiet, in dem nicht nur der Skispaß (es gibt eine Skimoviestrecke, auf der man seine eigenen Fahrten filmen kann) groß geschrieben wird, sondern auch der Spaß abseits der Piste. Bei der Sesselliftfahrt zur Mittelstation beobachten wir ganz viele Schneeschuhwandernde und oben auf der Alm angekommen, gibt es einen richtig tollen Spielplatz.

Ski muss man auch hier keine selber mitbringen. Im Tal gibt es eine neugebaute Verleihstation, in der man sich alles, was man so braucht, ausleihen kann. Im besten Fall auch gleich online reservieren – denn so viel sei verraten: Das spart auch hier richtig viel Zeit!

Wer lieber auf dem Berg entspannt, für den ist hier auch gesorgt: Auf dem Schaukelweg finden sich auch im Winter diverse Schaukeln und Schaukelbetten, wo man bei toller Aussicht das innere Kind rauslassen kann. Herrlich.

Für den Einkehrschwung ist der Berggasthof Mönichkirchner Schwaig wärmstens zu empfehlen, auf der Sonnenterrasse ist es nicht nur windgeschützt und richtig herrlich, die Speisen sind toll und wenn man Glück hat, kann man die Eselfamilie, die hier auf der Alm wohnt, während dem Essen beobachten.

Tja, und ehe wir uns versehen ist dieses wunderschöne Wochenende auch schon wieder vorbei. Für uns geht es nach einem kurzen Zwischenstopp beim Wechselland-Bäcker auch schon wieder nach Hause Richtung Graz. Und das nicht nur mit frischem Brot, sondern auch mit vielen tollen Eindrücken, guter Laune und dem Vorsatz im Gepäck, ganz bald wieder zu kommen.

Hallo, das bin ich ...

Ich bin Lisa, 32 Jahre jung und komme aus Graz (Österreich). Ich bin Mama einer wunderbaren Tochter und eines tollen Sohnes. Ich arbeite in einem technischen Büro, bin nebenberuflich DJane, während der Papa selbstständig auch als DJ arbeitet und nebenbei noch weitere Projekte umsetzt. Das macht den Alltag nicht unbedingt einfach, dafür aber spannend. Trotzdem versuchen wir so gut es geht Alltagsherausforderungen, Madame, Monsieur, Arbeit und Hobbies unter einen Hut zu bringen. Dass es hierbei ganz schön drunter und drüber gehen kann, und meistens alles anders kommt als geplant, kann man dann auf meinem Blog Madame M. – Geschichten aus dem Mama-Alltag nachlesen.

5 Fragen an Lisa alias maunzimadame

#Winterliebe heißt für mich ... ... stundenlang durch die tief verschneite Winterlandschaft wandern, mit den Kindern eine Schneeballschlacht machen, Schneemann bauen und mich danach mit einer Tasse Kakao eingekuschelt auf dem Sofa wieder aufwärmen.
Hätte ich nie gedacht, dass man das in Niederösterreich machen kann Ich hätte nicht gedacht, dass man abseits vom klassischen Skifahren und Rodeln so viele verschiedenen Möglichkeiten hat, wie zum Beispiel Schneeschuhwandern, Flutlichtrodeln und Co.
Das ist für mich ein MUSS in jedem Winter Einmal barfuß in den Schnee steigen.
Mein Winter Motivations Song Goran Bregovic – Bella Ciao
Was mein Herz im Winter wärmt Die strahlenden Kinderaugen nach dem ersten Schneefall des Jahres.