Sechs Regionen, sechs Geschichten für ein langes Wochenende

Neue Entdeckungsreisen führen zu besonderen Orten, Menschen und Erlebnissen

Pressemitteilung vom 12.Oktober 2026

Mit Blick auf die Donau aufwachen oder lieber Sicht auf Berggipfel? Die Mittagspause im Museumscafé verbringen oder mitten im Wald, den Abend im Weinkeller ausklingen lassen oder am See? Manchmal liegt das Gute sehr nah, und die schönsten Entdeckungen verzaubern gerade dort, wo man sie kaum erwartet. Sechs fein kuratierte Entdeckungsreisen führen durch alle Tourismusdestinationen Niederösterreichs – zu bekannten Sehenswürdigkeiten, ausgewählten Geheimtipps, außergewöhnlichen Unterkünften und genussvollen Adressen. Ein paar Tage reichen aus, um tiefer in eine Region einzutauchen und Neues zu entdecken. Die fein kuratierten Reisevorschläge gibt´s auf der neu gestalteten Website der Niederösterreich Werbung.  

Die sanften Hügel der Weinberge erstrecken sich majestätisch entlang der Donau, während die Morgensonne die Landschaft in warmes Licht taucht. Ein malerisches Dorf schmiegt sich an das Ufer, umgeben von der atemberaubenden Kulisse der Berge, die zum Entdecken einladen.
©© Robert Herbst

Alle Regionen Niederösterreichs sind auf ihre Weise einmalig und unverwechselbar, haben ihre eigene Charakteristik und ihre landschaftlichen, touristischen und kulinarischen Schätze. Dementsprechend wurde für alle sechs Tourismusdestinationen eine Entdeckungsreise ausgearbeitet. Diese Entdeckungsreisen behandeln bekannte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele, aber auch viele Geheimtipps und Insiderhints, für die sich ein Stopp oder sogar ein kleiner Umweg lohnt. Kulinarik-Hotspots für das Festessen zum Urlaubsabschluss oder die kleine Ausflugspause zwischendurch, Ausflugsziele für die ganze Familie, Rad- und Wanderwege ergänzen das Angebot.

Und wo übernachten? Selected Stays-Betriebe stehen für außergewöhnliche Unterkünfte mit Charakter und authentischem Urlaubsflair, in ganz Niederösterreich gibt es aktuell knapp 70 davon.

Donau: Dem Fluss folgen

In der Region Donau steht das UNESCO Welterbe Wachau im Mittelpunkt, die Donau gibt den Rhythmus vor, der Fluss erzählt die Geschichte.

Zwischen Melk und Krems, vorbei an steilen Weinterrassen, historischen Bauwerken und malerischen Donauwindungen gibt es schöne Wander- und Radwege oder man/frau reist direkt auf dem Fluss. Allein der Welterbesteig Wachau bietet 180 Kilometer Wanderwege mit besten Aussichten, mit der Zille geht es bei einer „Genuss on tour“ zu den „best of Wachau“ Restaurants. Der Donauradweg ist nicht nur der beliebteste, sondern sicher auch einer der schönsten Radwege Europas, er führt auf 260 Kilometern in Niederösterreich zu Stiften (Melk, Dürnstein, Göttweig …), Museen (Kunstmeile Krems, Landesgalerie …) oder an Naturbadestrände.

Am Wegesrand – oder zumindest nicht weit entfernt davon – laden gemütliche Heurige, stylishe Weingüter, zahlreiche Betriebe der Wirtshauskultur Niederösterreich, kulturelle oder familienfreundliche Ausflugsziele zu einer genussvollen Pause ein. Mit dem Boutiquehotel WeinSpitz in Spitz a.d. Donau, dem Hotel Schloss Dürnstein oder dem arte Hotel Krems liegen besondere Unterkünfte in der Region.

Eine entspannte Bootstour auf der Donau bietet atemberaubende Ausblicke auf die sanften Hügel und Weinberge der Wachau. Der klare Himmel und das sanfte Plätschern des Wassers schaffen eine friedliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
©© Niederösterreich Werbung/Daniel Gollner

Jedes Mal, wenn ich abends den Weg zur Donau suche und sich der Sonnenuntergang im Flusswasser spiegelt, gibt mir das unglaublich viel.

MICHAEL REICH, Ahoi Wachau

Mostviertel: Dort, wo das Wasser den Weg weist

Im Mostviertel geht die Reise an „Wildes Wasser und echte Wildnis“, Wanderwege führen durch beeindruckende Schluchten und in unberührte Natur, Radrouten entlang der großen Flüsse.

Ein guter Ausgangspunkt ist das Haus der Wildnis in Lunz am See. Hier beginnt die Annäherung an das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und den Rothwald, den größten Urwaldrest des Alpenbogens.

Nah ans Wasser geht es beim Radfahren entlang der Flüsse Ybbs oder Erlauf: „Ochsenloch“ und Strandbad Hollenstein a.d. Ybbs sind mögliche Zwischenstopps auf dem Ybbstalradweg mit Start in Lunz a. See; die Verbindung von Ybbstal- mit dem Erlauftalradweg ergibt eine schöne Drei-Tages-Tour. Im Naturpark Ötscher-Tormäuer mit seinen 1.893 m hohen Gipfeln, Wasserfällen und Schluchten sind die Wanderwege ein unvergessliches Erlebnis. Ein Abstecher zu den zauberhaften Streuobstwiesen in der Region kann den Aufenthalt noch etwas versüßen und verlängern…

Für Übernachtungen eignen sich das Refugium Lunz, das Apartmenthaus Leopold an der Ybbs oder das Schloss an der Eisenstraße.

Ein strahlendes Lächeln und die sanfte Umarmung der Natur schaffen eine einladende Atmosphäre. Die warmen Holztöne im Hintergrund spiegeln die Harmonie der Umgebung wider und laden dazu ein, die Schönheit der Berge zu erkunden.
©© Niederösterreich Werbung/Ian Ehm

Wie macht's eigentlich die Natur und was können wir von ihr lernen?

NINA SCHÖNEMANN, Ökologin im Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal

Waldviertel: Der „hohe Norden“ (Nieder-)Österreichs

Im Waldviertel zeigt sich die Natur das ganze Jahr über in Bestform. Dichte, im Sommer angenehm kühle Wälder, mystische Moorlandschaften, fjordartige Stauseen und sagenumwobene Wackelsteine: Durchatmen, Entschleunigen und Abkühlung stehen an der Tagesordnung. Ob beim Wandern durch den Naturpark Blockheide oder rund um die Stauseen, beim geführten „Stauseefischen“ und Grillen des Fangs, beim sommerlichen Badespaß und Campen am See… für wunderbare Naturerlebnisse und Erholung ist gesorgt.

„Brutal lokal und fest verwurzelt“ ist das Credo der Veranstaltungsreihe Waldviertler Tischkultur, wo in naturnaher Kulisse Kochkunst, Handwerk und künstlerische Untermalung zu einem unvergesslichen Meisterwerk verschmelzen.

Die schönsten Unterkünfte für den (Kurz-)Urlaub im Waldviertel gibt es etwa bei den Seehäusern Dobra, bei den Sonnentor Lofts oder im Hotel Schwarz Alm.

Ein Fischer sitzt konzentriert auf dem glitzernden Eis des Stausees Ottenstein und bereitet seine Angelausrüstung vor. Die ruhige Winterlandschaft, umgeben von schneebedeckten Bäumen, schafft eine friedliche Atmosphäre, die zum Entspannen einlädt. Hier, in der Stille der Natur, wird das Eisfischen zu einem unvergesslichen Erlebnis.
©© Niederösterreich Werbung/Daniel Gollner

Natur, Erholung, Zeit draußen: Beim Fischen steht das Erlebnis im Vordergrund. Ein Fang ist der Bonus!

BERNHARD BERGER, Teichwirtschaft & Stauseefischerei Gut Ottenstein

Weinviertel: Wenn der Tag in der Kellergasse endet

Im Weinviertel dreht sich (fast) alles um den Wein und seine Herkunft: Die Entdeckungsreise führt in die berühmten Kellergassen. Presshäuser stehen dicht an dicht, die Keller reichen tief in den Löss. Diese steinernen Zeugen der Weinkultur gelten als das Gedächtnis der Region und erzählen von Arbeit, vergangenen Zeiten und dem heurigen „Tropfen“. Für die Entdeckungsreise per Fahrrad sind diese Weinorte ideal: Viele Radwege tragen den Namen von Rebsorten, führen als Rundwege durch die schönsten Weinhänge und zu idyllischen Kellergassen.

Die Entdeckungsreise führt u.a. durch die Kellergassen „Zipf“ am Mailberg, „Maulavern“ in Zellerndorf oder die Kellertrift in Hadres. Kulinarisch und önologisch hoch her geht es bei den Weinviertler Kellergassenkulinarien oder beim Tafeln im Weinviertel, wo Köchinnen und Köche gemeinsam mit Winzerinnen und Winzern unvergleichliche Genüsse in herrlichem Ambiente servieren.

Bei einer kommentierten Kellergassenführung oder bei einem Besuch der Langen Nacht der Kellergassen kann man viel über diese Orte erfahren.
Und manchmal endet der Abend dort, wo er begonnen hat:

Übernachten kann man etwa im Weingut Hindler, im Weindomizil Hagn oder im Ferienkeller der Weinakademie Retz.

Umgeben von sanften Hügeln und üppigen Weinreben strahlt das Weingut eine einladende Atmosphäre aus. Die warmen Lichter der Fenster reflektieren die Gemütlichkeit und den Charme des ländlichen Lebens. Hier können Besucher die Schönheit der Weinregion in vollen Zügen genießen.
©© Niederösterreich Werbung/Andreas Hofer

In unseren Kellerstöckeln übernachtet man ganz ruhig und trotzdem mitten im Geschehen. 

ROSI & KARL HINDLER, Weingut Hindler

Die Natur als Muse: Region Wiener Alpen

Auf Entdeckungsreise in Kultur und Geschichte geht es in der Region Wiener Alpen: Seit Generationen zieht es Menschen von der Stadt hinaus auf Rax, Semmering und Schneeberg, hin zu frischer Luft und inspirierenden Ausblicken. Auf den Spuren einstiger prominenter Gäste wie Peter Altenberg, Arthur Schnitzler oder Max Reinhardt kann man die Sommerfrische neu erleben und bei einer professionell geführten Kulturwanderung viel Neues erfahren.

Am Bahnwanderweg Semmering beeindruckt mit dem berühmten „20-Schilling-Blick“ ein einzigartiges Panorama. Die Rax-Seilbahn feiert als erste Schwebeseilbahn Österreichs heuer ihr 100-Jahr-Jubiläum, lohnende Wanderwege gibt es auch auf Schneeberg, Semmering und Hirschenkogel oder im romantischen Höllental, z.B. am 1. Wiener Wasserleitungsweg.

Das Gefühl der Sommerfrische noch etwas intensiver auskosten lässt sich bei einer Übernachtung in der Villa Antoinette, im Hotel Schneeberghof oder im Knappenhof.

Irene Beckmann steht vor einer malerischen Hügelkulisse mit einem traditionellen Gebäude im Hintergrund. Nebelschwaden und bewaldete Berge vervollständigen die idyllische Szene, die Freude an der Natur und kultureller Entdeckung vermittelt.
©© Niederösterreich Werbung/Robin Uthe

Wir lassen keinen Luxus aus – weder kulturelle Einsichten noch Gipfelglück und weite Fernsichten.

IRENE BECKMANN, Wanderführerin Luxusgämsen

Wandern, Wald und Kultur: im Wienerwald

Noch schnell ein Meeting in Wien, dann hinaus in den Wienerwald? Im Biosphärenpark Wienerwald lässt sich Entspannung mit allen Sinnen erleben. Zwischen Wäldern und Weingärten rückt der stressige Alltag schnell in den Hintergrund, Wanderwege führen z.B. auf Aussichtswarten: Die acht „Türme des Wienerwaldes“ lassen sich in ein bis drei Etappen mit 27 waldreichen Wanderkilometern gut miteinander verbinden, es gibt auch einen Rundkurs um den Wienerwald. Zwischen Stift Klosterneuburg, Freigut Thallern, den vielen Heurigen z.B. in Gumpoldskirchen fällt die Wahl der flüssigen Besonderheiten wie Rotgipfler und Zierfandler schwer.

Beim Erlebnis WienerWald geht es unter dem Motto „WienerWaldGenuss“ oder „WienerWaldSein“ auch um kulinarische Entdeckungen im und aus dem Wald.
Stadtspaziergänge zu verschiedenen Themen führen durch die Kurstadt Baden auf den Spuren des Wassers, zu kunsthistorischen oder kulinarischen Besonderheiten. Etwas weiter südlich verbindet Bad Vöslau mit seinem Thermalbad Kultur, Natur und Sommerfrische.

Mit dem Fahrrad kann man auf 60 Kilometern der Klöster Kaiser Künstler Radtour zahllose schöne Eindrücke sammeln.
Zur Rast bzw. Nächtigung geht es dann z.B. ins „adult only“ Landhaus Moserhof, At The Park Hotel oder in eines der herrschaftlichen Zimmer von Schloss Schönau.

Porträtfoto Andreas Weiß
©© Niederösterreich Werbung/Martin Fülöp

Um den Wienerwald beneidet uns die ganze Welt: Kaum wo sonst grenzt ein solch einzigartiges Naturjuwel direkt an eine Millionenstadt.

ANDREAS WEISS, Direktor Biosphärenpark Wienerwald

Ein paar freie Tage reichen schon

Die neuen Entdeckungsreisen sind für drei bis fünf Tage konzipiert und führen in alle sechs Tourismusdestinationen Niederösterreichs, können aber je nach individuellen Vorlieben kombiniert, verkürzt oder verlängert werden. Sie verbinden Landschaft und Kulinarik, Kultur und Bewegung, bekannte Orte mit kleinen Entdeckungen am Wegesrand – und lassen genug Raum, um unterwegs auch einmal spontan abzubiegen.

Hinweise zu Bildmaterial & Download

Pressefoto 1: © Robert Herbst | Umgebung von Weißenkirchen

Pressefoto 2: © Niederösterreich Werbung/Michael Liebert | Ottensteiner Stausee

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©© Niederösterreich Werbung/Daniela Matejschek

Mag. Gabriele Pomper-Lusetzky

Reise-PR AT

Niederösterreich-Ring 2, Haus C
3100 St. Pölten

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    ©© Niederösterreich Werbung/Andreas Jakwerth

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