Keyvisual Achtsamkeit, © Waldviertel Tourismus/weinfranz.at

Naturbesinnung

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Niederösterreichs Nationalparks und Naturparke laden auf Erkundungstouren der ganz persönlichen Art ein.

Ein Streifzug durch die Natur ist voll fantastischer Details – und immer auch eine regenerierende Auszeit ohne Druck und Handyklingeln. Während man in die spannende Tier- und Pflanzenwelt eintaucht, vergisst man alles andere.

In den Naturparken in Niederösterreich wird die Rückbesinnung auf die Natur und ihre urtümlichen Kräfte gelebt. Bei atmosphärischen Spaziergängen, lehrreichen Exkursionen mit Naturvermittlern oder Kräuterwanderungen lernt man seine Umwelt neu kennen. Man erlebt sie plötzlich auf ganz einzigartige Art und Weise, während sich der Kopf endlich eine Auszeit gönnt.

Wer sich im Waldviertel erdet, wächst über sich hinaus.

Im nördlichen Waldviertel reiht sich ein Naturpark an den nächsten. Die üppige Vegetation, das bunte Tierreich und die unverfälschte Landschaft sind schier atemberaubend. Nicht umsonst wurde der Naturpark Heidenreichsteiner Moor zum „Naturpark des Jahres 2021“ auserwählt. Und den kann man bei „Riechen, Fühlen, Schmecken“ mit allen Sinnen erleben. Wie klingt die Natur? Wonach riecht das Moor? Oder wie fühlt sich alter Torf auf nackten Füßen an? Erschmeckt wird die Landschaft bei einer Waldverkostung mitten im Naturschutzgebiet. Ein Rundum-Erlebnis wartet. Im Naturpark Hochmoor Schrems erlebt man mit „Komm auf den Boden" die Natur hautnah: Der Barfuß-Spaziergang lässt weiches Moos die Fußsohlen streicheln, sonnengewärmte Steine den ganzen Körper durchfluten und kühle Bäche die Beine beleben.

Im Nationalpark Thayatal warten das Tal der Zukunft und das Tal der Vielfalt. Sie sind Ausgangspunkt eines großen Umdenkprozesses, der mit dem „Nature for Future“-Programm 2021 eingeläutet wird. Von April bis Dezember warten Kurse und Führungen zu spannenden Themen. Wildkatzenfütterung, Kinder-Workshops und Fotosafaris inklusive! Das Programm „G’sund im Nationalpark“ setzt seine Schwerpunkte auf die Stärkung der Fitness und Achtsamkeit. Hier entfaltet die Heilkraft der Natur ihre volle Wirkung. Im Naturpark Blockheide wachsen zwischen den riesigen Wackelsteinen heilsame Kräuter. Wobei sie helfen und wie man sie erkennt und richtig pflückt erklären Wild- und Heilkräuterprofis während einer gemeinsamen Kräuterwanderung. Die müden Beine schlafen sich übrigens besonders entspannt in der Sole Felsen Welt Gmünd aus.

Die Stille der Mostviertler Wildnis entdecken.

Echte Wildnis, romantische Schluchten und heilende Pflanzen: Das bunte Mostviertel hat viele Seiten. Mit den Naturvermittlern im Naturpark Ötscher-Tormäuer lernt man sie alle kennen. Besonders schön ist die Anreise mit der Mariazellerbahn, übernachtet wird in den Appartements von „Urlaub am Bahnhof“, direkt beim Naturparkzentrum Ötscher-Basis am Eingang in die Ötschergräben. Wanderer schwören auf das Schutzhaus Vorderötscher, das man nach einer 4-stündigen Wanderung durch die Ötschergräben erreicht. Wer die Natur nicht nur kennenlernen, sondern hautnah erleben möchte, lernt im Wildnis Camp das Überleben mit und in der Natur. Gemeinsam mit dem Wildnispädagogen geht es für zwei Tage in den Wald, um zu lernen, wie man Feuer ohne Feuerzeug macht oder eine Schutzbehausung ganz ohne Werkzeug baut.

Ähnlich intensiv ist ein Sonnenaufgang in den Ötschergräben. Denn dann, wenn die letzten Nebelschwaden über die Almen schweben und der Vaterberg rot-gold im Sonnenaufgang strahlt, ist die Stimmung besonders intensiv. Eine frühmorgendliche Wanderung vorbei am Mirafall und eindrucksvollen Schluchten wartet! Wer achtsam durch die Natur wandert, entdeckt Neues an seiner Umgebung und sich selbst. Kleine Wunder am Wegesrand erforscht man bei der meditativen Expedition durch den Naturpark Ötscher-Tormäuer. Heilendes Gift entdeckt man bei der Giftpflanzenwanderung für sich. Welche Beere galt schon im Mittelalter als Schönheitselixier? Welche Pflanzen heilen? Und welche töten? Die Profis wissen es genau.

Heilende und heilige Wege führen zu einem selbst. Ein besonders spiritueller und informativer ist der St. Sebastiani-Pilgerweg. Gesäumt von Kreuzwegstationen mit kleinen Kräutergärten kommt man bei der geführten Wanderung im Wallfahrtsort Mariazell an, wo in der Apotheke „Zur Gnadenmutter“ ein Stamperl Mariazeller Wurzelklauber wartet. Auf eine „Reise in vergessene Wälder“ und durch zwei UNESCO-Weltkulturerbe geht es am Fronleichnams-Wochenende von 3. bis 6. Juni in die Ybbstaler Alpen. Dazu gehört auch eine der seltenen Exkursion ins Wildnisgebiet Dürrenstein, einem der letzten Urwälder Europas.

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