Der Stürmer aus dem Traisental

Mit dem Jungwinzer an der Spitze hat es das Weingut Markus Huber in wenigen Jahren geschafft, vom Heurigenbetrieb zum Top-Weingut aufzusteigen.

Steil sind nicht nur seine Spitzen-Weinlagen wie „Alte Setzen“ und „Berg“, sondern steil ist auch der Aufstieg, den das traditionsreiche Familienweingut von Markus Huber in den letzten Jahren hingelegt hat.

Eigentlich wollte Markus Huber Fußballprofi werden. Als eine Knieverletzung den sportlichen Ambitionen ein Ende setzte, wechselte Huber im Jahr 2000 in den familieneigenen Weinbau, nahm dabei aber all die Dynamik mit, die er am Fußballfeld gewohnt war und über die man als 20jähriger, ziemlich selbstbewusster Newcomer verfügt. Was den Betrieb, der seit mehr als 220 Jahren dem Weinbau in Reichersdorf im Traisental verbunden ist, völlig umkrempelte.

Das Aushängeschild im Traisental

Senkrechtstarter, Shootingstar und Wunderkind sind die Lieblingsvokabel der Journalisten, wenn sie über Markus Huber berichten. In nur wenigen Jahren entwickelte der Jungwinzer das 6 ha große Weingut, das hauptsächlichen den eigenen Heurigen belieferte, zu einem 30 ha großen Spitzenbetrieb mit einem Exportanteil von rund 70 %. Mit seinen Weinen, hauptsächlich Grüne Veltliner, die durch Klarheit, Straffheit und Brillanz überzeugen, zählt der "Falstaff Winzer des Jahres 2015" Markus Huber heute zu den bedeutendsten Botschaftern des Traisentals, dem jüngsten Weinbaugebiet Österreichs.

www.weingut-huber.at

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