Waldviertel: Bahn, Bier, Büffel und Bisons

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Kulinarische Gustostückerl kombiniert mit nostalgiebeladener Eisenbahnfreude: Von Gmünd über Weitra bis nach Langschlag werden die Synapsen befeuert.

Autofrei nach Gmünd im Waldviertel gelangt man am besten vom Franz-Josefs-Bahnhof. Was dann folgt, ist Eisenbahnromantik in Reinkultur. Zwischen Gmünd, Groß Gerungs und Litschau dreht nämlich die altehrwürdige Waldviertelbahn gemächlich ihre Runden – ein wahrlich stressfreier Trip zurück in die Vergangenheit. Bevor die nostalgische Reise jedoch startet, empfiehlt sich ein Besuch beim Stadtwirtshaus Hopferl direkt in der zauberhaften Gmünder Altstadt – einen derart deliziösen Karpfen bekommt man nur selten serviert. Aber auch die Erdäpfelroulade und der ofenfrische Schweinsbraten können sich sehen und schmecken lassen – am besten in Begleitung einer der Waldviertler Weine oder dem hausgebräuten Gmünder Stadtbier.

Immer Weitra

Sobald die Waldviertlerbahn lostuckert, sollte man unbedingt den Blick durch die Gegend schweifen lassen. Denn um Gmünd lassen sich während der warmen Monate Wasserbüffel beim Grasen beobachten. Als erster Stopp sei dann die kleine Stadt Weitra ans Herz gelegt. Nicht nur Biersommeliers wissen natürlich bereits, dass es sich dabei um die älteste Braustadt Österreichs handelt. Wie Weitra im 17. Jahrhundert zur Quelle österreichischer Hopfenkunst wurde, lässt sich am besten auf dem Bierpfad bei dem einen oder anderen Seiderl erfahren. Die mittelalterliche Kleinstadt hat aber natürlich noch weit mehr zu bieten – zum Beispiel jährlich wechselnde Ausstellungen im Schloss, die sich mit der Niederösterreich-Card gratis besuchen lassen.

Bisonderheiten

Quasi vom Bier zum Tier geht es dann im idyllischen Örtchen Langschlag. 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt, leistet dort die Familie Baumgartner seit 2007 auf 15.000 m² Bison-Pionierarbeit. Davon überzeugen kann man sich nicht nur bei einer Führung durch die Ranch, sondern auch im Heurigen – übrigens seit Oktober 2019 UNESCO-Kulturerbe – wo kulinarische Köstlichkeiten angeboten werden. Nach so vielen Eindrücken geht es am besten wieder retour nach Gmünd, um im Romantikhotel Goldener Stern ordentlich auszuspannen, ehe am nächsten Tag bestens erholt die Rückreise ruft.

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