Die Mountainbike Packliste

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  • Serviciertes und fahrtüchtiges Mountainbike

Das Mountainbike muss natürlich regelmäßig gewartet werden – am besten von einem Fachmann. Um die Servicearbeiten leichter zu gestalten, sollte man das Rad nach jedem Ausritt gründlich von etwaigem Schmutz befreien. Denn fast nichts ist lästiger, als eingetrockneten Dreck aus den Fahrradritzen zu schnitzen.

Helm und Schutzausrüstung (Brille, Knie- und Ellenbogenschutz, Handschuhe)
Bei der Vielzahl an Mountainbikehelmen kann man schnell den Überblick verlieren. Grundsätzlich ist von Online-Bestellungen ins Blaue abzuraten, der Helm muss schließlich wirklich gut sitzen, um richtigen Schutz zu bieten. Weitere Faktoren wie Verstellsystem, Lüftung oder Visier gilt es ebenfalls zu beachten. Nach eingehender Beratung kann dann im Fachhandel auch gleich die adäquate Schutzausrüstung zur Mountainbike Packliste hinzugefügt werden.

  • Passendes Schuhwerk und Pedalsystem

Ähnlich wie bei Helmen, sollte auch die Wahl der richtigen Pedale sehr ernst genommen werden. Immerhin handelt es sich um die direkte Verbindung zwischen Mensch und Maschine – und die kann in Kombination mit den falschen Schuhen schon zu schlimmen Verletzungen führen. Auch wenn diverse Websites hilfreiche Informationen liefern, sollte auf jeden Fall der Fachmann aufgesucht werden.

  • Sportgewand und Regenschutz

Wie bei jeder sportlichen Aktivität empfiehlt sich auch beim Mountainbiken atmungsaktive, schnell trocknende Kleidung – die meisten Hersteller setzen auf Goretex-Material. In luftigen Höhen kann es darüber hinaus schnell sehr frisch werden. Um sich gegen Wind und Kälte zu schützen, sei Softshell empfohlen. Bei der Wahl des richtigen Regenschutzes gilt es ebenfalls zahlreiche Faktoren zu beachten: Wer die Jacke immer gern dabeihaben möchte, sollte auf ein kleines Packmaß achten. Auch eine Kapuze, die sich über den Helm stülpen lässt, ist sinnvoll. Sonst füllt sich ebendiese schnell an und kann beim Fahren behindern.

  • Rucksack

Mit dem richtigen Rucksack ist man auf fast alle Situationen vorbereitet. Wichtig ist zunächst die Passform – er muss stabil am Rücken sitzen, der Schwerpunkt möglichst nah am Körper sein. Gurte sind unverzichtbar, um ihn bestmöglich am Body zu befestigen. Eine spezielle Abgrenzung der einzelnen Fächer, beispielsweise für Riegel oder Brillen, ist ebenfalls hilfreich, denn wenn es rumpelt und scheppert, sollte der Inhalt nicht herumfliegen. Den perfekten Rucksack hat man dann gefunden, wenn man vergessen hat, dass man ihn trägt.

  • Trinkflasche

Trinkflaschen sind ein unverzichtbarer Begleiter auf jeder Tour. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Flasche frei von Bisphenol („BPA-frei“) ist und keine schädlichen Weichmacher enthält. Auch die richtige Reinigung spielt eine große Rolle, um etwaiger Schimmelbildung vorzubeugen. Edelstahlmodelle, die man in den Geschirrspüler geben kann, seien hier empfohlen. Wer keine Trinkpause einlegen möchte, sollte außerdem auf eine handliche Flasche mit integriertem Strohhalm zurückgreifen. Sicherer und empfehlenswerter ist es aber natürlich, gleich eine kleine Verschnaufpause einzulegen.

  • Powerriegel oder kleine Jause

Vermutlich hat die Mountainbike-Tour eine Einkehrmöglichkeit als Ziel. Selbst dann sollte aber auf jeden Fall energiespendende Nahrung den Weg auf die Mountainbike-Packliste finden. Es könnte ja sein, dass man körperlich doch nicht ganz auf der Höhe ist, auch wenn man in der Früh noch Bäume ausreißen konnte.

  • Werkzeug und Ersatzmaterial

Folgende Dinge sollten im Sinne einer bestmöglichen Vorbereitung bei etwaigen technischen Gebrechen immer griffbereit sein:

  • Schlauch in der passenden Dimension
  • Pumpe
  • Mantelheber
  • Mini-Tool
  • Kettenschloss
  • Schaltseil

 

  • Mountainbike-Karte oder Orientierungsmaterial

Selbst die detaillierteste Tourplanung hat nichts geholfen, wenn man die Orientierung verliert. Um dem vorzubeugen, sollte deshalb immer das notwendige Kartenmaterial mit dabei sein. Am besten also, die Tour gleich auch auf dem Smartphone offline verfügbar machen und sicherstellen, dass das Telefon genügend Akku hat.

  • GPS-Tracker und Fahrradschloss

Dreiste Diebe machen auch vor teuren Mountainbikes auf den Bergen nicht halt. Bei Schlössern sollte also keineswegs gespart werden. Zusätzlich bieten GPS-Systeme die Möglichkeit, das Bike mit dem Smartphone zu orten.

  • Erste Hilfe-Paket

Auch die beste Ausrüstung schütz bei blödem Unfallhergang nicht vor Verletzungen. Deshalb muss immer ein Erste Hilfe-Paket mit dabei sein. So können Leben gerettet werden.

  • Kleingeld zum Einkehren

Die Möglichkeit, mit Karte zu bezahlen ist vielerorts zwar bereits gegeben, Hütten verfügen aber oft gar nicht erst über die notwendige Infrastruktur, dieses Service überhaupt anbieten zu können. Es macht also durchaus Sinn, immer zumindest ein paar Euro in bar mit dabei zu haben, um in den Genuss von Niederösterreichs hervorragender Hüttenkulinarik zu kommen.

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