• Die sanften Hügel der Wiener Alpen erstrahlen im warmen Licht der untergehenden Sonne. Ein Wanderer genießt den atemberaubenden Ausblick auf die majestätischen Berge und die üppige, grüne Landschaft, die sich bis zum Horizont erstreckt. Diese friedliche Szenerie lädt dazu ein, die Schönheit der Natur in vollen Zügen zu erleben.
    ©© Niederösterreich Werbung/Ian Ehm

UNESCO-Welterbe in Niederösterreich

Kulturerbe von Weltrang

Fünf UNESCO-Welterbestätten in Niederösterreich offenbaren die Vielfalt der Menschheitsgeschichte: von der faszinierenden Wachau, die mit ihrer Schönheit schon Kelten und Römer in ihren Bann zog, bis zur revolutionären Semmeringbahn, die den Weg über die Alpen ebnete. Die historische Kurstadt Baden und der sagenumwobene Donaulimes führen zu verborgenen Schätzen. Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal lädt dazu ein, die uralte Kraft der Natur zu spüren. Diese Orte erzählen Geschichten, die uns heute noch bewegen und miteinander verbinden.

Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal

Uralte Baumriesen, unberührte Natur: Das UNESCO-Weltnaturerbe zählt zu den letzten Urwäldern Mitteleuropas – ein Refugium für seltene Arten und wahre Stille.

Was gibt es im Wildnisgebiet zu entdecken?

Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal bewahrt mit dem Urwald Rothwald den größten Urwaldrest des Alpenbogens und ist seit 2017 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder Europas“. Hier wachsen jahrhundertealte Tannen, Fichten und Buchen, in denen seltene Vogel-, Insekten- und Pilzarten Lebensraum finden. 

Erlebbar wird dieses Naturjuwel bei geführten Exkursionen und auf wenigen markierten Wegen – sowie im Besucherzentrum Haus der Wildnis in Lunz am See, das mit interaktiven Ausstellungen eindrucksvolle Einblicke in diese letzte Urlandschaft Mitteleuropas bietet.

Fein kuratierte Reisetipps rund um das Wildnisgebiet finden Sie in unserer Entdeckungsreise. 

  • Entdecken Sie die faszinierende Welt der Natur in einem interaktiven Erlebnisraum, wo die Schönheit der Wildnis zum Greifen nah ist. Die detailreiche 3D-Darstellung der Umgebung lädt Familien ein, die Geheimnisse des Wildnisgebiets Dürrenstein-Lassingtal zu erkunden und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.
    ©© Theo Kust

    Haus der Wildnis

  • Die sanften Hügel um den Lunzer See laden zu erholsamen Spaziergängen ein, während das glitzernde Wasser die umliegende Natur widerspiegelt. Hier, wo die Berge majestätisch aufragen, entfaltet sich ein wahres Paradies der Blicke, das jeden Besucher in seinen Bann zieht.
    ©© Niederösterreich Werbung/Sabine Wieser

    Rund um den einzigartigen Lunzer See

  • Die glitzernde Wasseroberfläche des Obersees spiegelt die majestätischen Berge wider, während die umliegenden Wälder in sattem Grün erstrahlen. Hier, inmitten der unberührten Natur, lädt die friedliche Atmosphäre zum Verweilen und Entspannen ein.
    ©© Niederösterreich Werbung/Sabine Wieser

    Lunzer See - Obersee - Dürrenstein - Ybbstalerhütte

Wachau

Terrassenweingärten, Stifte und pittoreske Orte – die Wachau ist ein Gesamtkunstwerk aus Natur und Kultur. Ein Juwel am Donauufer, das zu jeder Jahreszeit verzaubert.

Was gibt es in der Wachau zu entdecken?

Die Wachau ist eine von der UNESCO ausgezeichnete Kulturlandschaft an der Donau zwischen Melk und Krems – geprägt von Terrassenweingärten, historischen Stiften, Burgen und verträumten Orten

Hier lassen sich Weltkulturerbe und Urlaub mühelos verbinden: beim Spazieren durch Weinorte wie Dürnstein oder Spitz, auf dem Welterbesteig, Donauradweg, bei Schifffahrten mit Blick auf die berühmten Steinterrassen oder bei kulinarischen Wein- und Marillen-Erlebnissen direkt bei den Betrieben vor Ort.

Fein kuratierte Reisetipps rund um das Welterbe Wachau finden Sie in unserer Entdeckungsreise. 

  • In Dürnstein von der Kanzel
    ©Donau NÖ Tourismus/Robert Herbst

    Welterbesteig Wachau

  • Eine Holzzille mit Menschen fährt im Sommer auf der Donau.
    ©© Die Abbilderei

    Genuss on Tour in der Wachau

  • Radfahrer gleiten entspannt entlang der malerischen Weinreben, während die sanften Hügel im Hintergrund eine idyllische Kulisse bieten. Die frische Luft und die grüne Landschaft laden dazu ein, die Schönheit der Natur zu genießen und die Seele baumeln zu lassen.
    ©© Niederösterreich Werbung/Eliska Hudcová

    Donauradweg Etappe 5 Nordufer: Emmersdorf - Krems

  • Stift Dürnstein im Herbstnebel
    ©Robert Herbst

    Stift Dürnstein

  • Am Ufer der Donau, umgeben von sanften Hügeln und üppigem Grün, genießt ein Radfahrer die Ruhe der Natur. Die sanften Wellen des Flusses spiegeln die Wolken am Himmel wider und laden zu einer entspannenden Pause ein. Hier, wo die Landschaft atemberaubende Ausblicke bietet, wird jeder Moment zum Erlebnis.
    ©© Niederösterreich Werbung/Ian Ehm

    Donauradweg Etappe 5 Südufer: Melk - Mautern

  • Ein Wanderer mit Rucksack betrachtet die Burgruine Aggstein an einem sonnigen Tag.
    ©NÖW Franziska Consolati

    Burgruine Aggstein

Semmeringeisenbahn

Die erste Gebirgsbahn Europas zeigt Pioniergeist und Ingenieurskunst. Viadukte, Tunnel und Panoramaausblicke machen die UNESCO-Bahnstrecke bis heute unvergesslich.

Was gibt es rund um die Semmeringeisenbahn zu entdecken?

Die Semmeringeisenbahn war die erste echte Gebirgsbahn Europas und gilt bis heute als technisches Meisterwerk. Zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag windet sich die Strecke über Viadukte, durch Tunnel und vorbei an eleganten Villen durch die Berglandschaft – seit 1998 als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. 

Erleben lässt sich diese Verbindung von Ingenieurskunst und Natur am schönsten bei einer Zugfahrt mit Blick auf die historischen Bauwerke oder bei Wanderungen entlang der Bahntrasse mit ihren Aussichtspunkten.

Fein kuratierte Reisetipps rund um die Semmering-Rax-Region finden Sie in unserer Entdeckungsreise. 

  • Zwei Wanderer vor dem Viadukt
    ©© Wiener Alpen/nicoleseiser.at

    Bahnwanderweg: Semmering - Payerbach

  • Historisches Hotel in den Bergen, umgeben von Wald und Bergen im Hintergrund.
    ©wieneralpen_herbst

    Südbahnhotel Semmering

  • Blick auf die Pollereswand mit Viadukt, dem 20 Schilling Blick, Davor sind zwei Wanderer zu sehen.
    ©Wiener Alpen/nicoleseiser.at

    Blickplatz 20-Schilling-Blick

Kurstadt Baden

Thermalquellen, elegante Architektur und Musikgeschichte: Baden bei Wien wurde als UNESCO-Great Spa Town of Europe ausgezeichnet und lädt zum Flanieren und Genießen ein.

Was gibt es in der Kurstadt Baden zu entdecken?

Baden bei Wien wurde 2021 als Teil der „Great Spa Towns of Europe“ in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen – als Zeugnis einer Kurkultur, die von den Römern bis ins Biedermeier und in die Gegenwart reicht. 

Die Stadt verbindet historische Bäderarchitektur, Kurpark und elegantes Stadtbild mit lebendiger Kultur: Von Thermenbesuch und Terrainkur über Spaziergänge entlang der historischen Villenviertel bis zu Casino, Fotofestival, Theater und Sommerfestivals lässt sich das Welterbe hier ganz entspannt erleben.

Fein kuratierte Reisetipps finden Sie in unserer Städtereise Baden. 

  • Inmitten üppiger grüner Bäume und sanfter Wiesen entfaltet sich eine faszinierende Ausstellung, die die Schönheit der Natur und die Kunst der Fotografie vereint. Besucher schlendern entspannt zwischen den beeindruckenden Bildern und genießen die friedliche Atmosphäre, während die warmen Sonnenstrahlen durch das Blätterdach scheinen.
    ©© Niederösterreich Werbung/Lisa Sedlatschek

    Festival La Gacilly-Baden Photo

  • Das Stadttheater Baden bei Nacht, beleuchtet mit warmem Licht.
    ©Christian Husar

    Bühne Baden | Stadttheater Baden | Sommerarena Baden

  • Ein Paar streift barfuß durch das Thermalstrandbad, die Schuhe schwingen lässig in der Hand. Neben ihnen glitzert das Wasser im sanften Lichtspiel, während die Hitze des Tages langsam abklingt. Ein Augenblick voller Leichtigkeit, der die Magie eines sommerlichen Abends in Niederösterreich einfängt.
    ©© Wienerwald Tourismus/Martin Fülöp

    Thermalstrandbad Baden

  • Inmitten eines blühenden Rosengartens strahlt eine elegante Statue in der warmen Sommersonne. Die bunten Blumenbeete umrahmen den Platz und schaffen eine harmonische Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Hier, wo die Natur in voller Pracht erblüht, können Besucher die Schönheit des Sommers in vollen Zügen genießen.
    ©© Wienerwald Tourismus/Andreas Hofer

    Badener Rosarium/Doblhoffpark

Donaulimes

Römische Wachtürme und Kastelle erzählen vom Grenzraum des Imperiums. Das UNESCO-Welterbe verbindet Geschichte mit eindrucksvollen Orten entlang der Donau.

Was gibt es entlang des Donaulimes zu entdecken?

Der Donaulimes markierte einst die Nordgrenze des Römischen Reiches – heute ist sein Verlauf in Niederösterreich Teil des UNESCO-Welterbes „Grenzen des Römischen Reiches“. Entlang der Donau zwischen Ybbs und Zeiselmauer erinnern Kastelle, Legionslager, Zivilsiedlungen und Fundorte an das Leben an der antiken Grenze.

Erlebbar wird diese Geschichte bei Ausstellungen, Führungen und Rundgängen in Orten wie Traismauer, Tulln, Zeiselmauer oder Mautern, wo römische Mauern, Funde und Rekonstruktionen ein lebendiges Bild vom Alltag an der Donaugrenze vermitteln.

  • Westmauer des Kastells mit Hufeisenturm, Mautern
    ©Florian Schulte

    Mautern – das antike Favianis

  • Blühender Magnolienbaum vor einem alten Gebäude mit blauer Himmel im Hintergrund.
    ©Donau Niederösterreich - Kamptal-Wagram-Tullner Donauraum

    Kulturweg "Sprechende Römer" in Traismauer

  • In der sanften Abenddämmerung erstrahlt die historische Architektur in warmen Farben und lädt zu einem Spaziergang durch die malerische Landschaft ein. Die harmonische Verbindung von Natur und Kultur schafft eine einladende Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
    ©© Donau Niederösterreich/Andreas Hofer

    Römerstadt Carnuntum

  • Das Heidentor erhebt sich majestätisch gegen den strahlend blauen Himmel, während die Sonne durch die zerklüfteten Steine strahlt. Umgeben von sanften Wiesen und dem sanften Rauschen des Windes, lädt dieser historische Ort dazu ein, die faszinierende Geschichte der Region zu entdecken. Ein perfekter Ort für einen unvergesslichen Sommerausflug.
    ©© Donau Niederösterreich/Andreas Hofer

    Heidentor

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu den UNESCO-Welterbestätten in Niederösterreich.