Pottendorf

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Die niederösterreichische Marktgemeinde Pottendorf zählt zum Bezirk Baden. Im Osten grenzt sie ans Burgenland. Ihr Gebiet umfasst die Katastralgemeinden Pottendorf und Landegg sowie Siegersdorf und Wampersdorf. Die Burg – das heutige Schloss Pottendorf – wurde um das Jahr 1090 erbaut und war lange Zeit das Herzstück der Ortschaft. Im frühen 19. Jahrhundert brachte die Eröffnung einer Spinnerei großen Aufschwung, während sie eine neue industrielle Epoche einläutete. 1835 galt sie als größte Baumwollgarnspinnmanufaktur der Monarchie, erst im Jahr 1976 wurde sie geschlossen. Heute ist Pottendorf eine freundlich ländliche Gemeinde mit tollen Sehenswürdigkeiten für entspannte Familien-Ausflüge.

Pottendorf: Bewegte Schloss-Geschichte – vom Mittelalter bis heute
Um das Jahr 1100 wurde von den „Herren von Pottendorf“ – Nachfolgern des Grafen Botho – eine Wasserburg errichtet. Über die Jahrhunderte wechselte die Burg oft ihre Besitzer, und wurde im 18. Jahrhundert schließlich zum barocken Schloss umgestaltet. Bis nach 1945 galt es als bedeutendes Wasserschloss. Über dem Rundbogenportal ist bis heute das Wappen der langjährigen Besitzerfamilie Esterházy zu sehen. Seit dem Jahr 2005 gehört die Schloss-Ruine der Gemeinde Pottendorf und wird schrittweise revitalisiert.

Ausflugstipps für Pottendorf
Neben dem beeindruckenden Schloss gibt es noch andere sehenswerte Ausflugsziele in Pottendorf: etwa die Pfarrkirche aus dem frühen 18. Jahrhundert, die Filialkirche zur Kreuzerhöhung in Landegg aus dem Jahr 1650 und der Rother-Hof. Letzterer beheimatet als ehemaliges Esterházy-Verwaltungsgebäude heute ein Heimatmuseum. Ein weiterer Museumstipp ist das Glasmuseum „Die gläserne Burg“

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