Basilika Maria Dreieichen
Kirche
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Über dem Horner Becken, auf der Höhe des Manhartsberges liegt die zweitürmige Wallfahrtskirche Maria Dreieichen, die als eine der schönsten Wallfahrtskirchen Österreichs gilt. Ihre wertvollen Fresken erzählen von Ursprung und wundersamen Heilungen. Ihre Schatzkammer als „Tresor des Glaubens“ verwahrt Kostbarkeiten der langen Pilgergeschichte.
Begonnen hat diese Geschichte eigentlich schon 1656: Da nämlich stellte ein Horner Kürschnermeister bei einer dreistämmigen Eiche eine wächserne Pietà zur öffentlichen Verehrung auf. Als ein Brand das Vesperbild zerstörte, wurde das heutige Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes aus Holz geschnitzt. Aufgrund des hohen Zulaufs an Wallfahrern folgte um 1750 die Errichtung der prächtigen Barockkirche – mit wertvollem Kuppelfresko von Paul Troger. Die Hauptortgel wurde 1780 von Anton Pfliegler erbaut. Erst 1782 wurde Maria Dreieichen eine selbständige Pfarre. 1957 feierte man die Erhebung zur päpstlichen Basilika minor.
Nicht weit von der Basilika entfernt befinden sich die Bründlkapelle und die Graselhöhle. Im Inneren der kleinen Kapelle ist ein Relief zusehen, dass das Gnadenbild Maria Dreieichen zeigt. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Höhle, die in Volkserzählungen der Räuberhauptmann Grasel (1790–1818) als Unterschlupf genutzt haben soll.
