Wilder Wein und Heldenlieder

zum Reiseplaner hinzufügen

Weltkulturerbe Wachau: geballte Geschichte an der Donau – von Römern und Raubrittern, dem Löwenherz und einer Göttin.

Ihren Titel als Weltkulturerbe verdankt die Wachau nicht nur ihrer bezaubernden Landschaft: Prächtige Bauten zeugen von Römerzeit und Mittelalter. Und 180 km Welterbesteig führen zu Wasser und Wein.

Das 30 Kilometer lange Donautal Wachau verbindet die pittoresken Städte Melk und Krems. Hier wachsen nicht nur feinster Wein, kostbarer Safran und saftige Marillen. Auch historische Spuren – von den Römern bis zu Richard Löwenherz – finden sich in Boden und Bauten wieder. Im Jahr 2000 wurde das faszinierende Fluss-Tal zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.


Lebendige Geschichte

Zeitzeugen aus tausendjähriger Geschichte: Von den alten Römern in Mautern zeugt eindrucksvoll das Römermuseum Mautern und Umberto Eco hat im Weltbestseller "Der Name der Rose" mit dem fiktiven Novizen Adson von Melk dem Benediktiner-Stift hoch über der Donau ein literarisches Denkmal gesetzt. In der Ruine Dürnstein wartete einst Richard Löwenherz in Gefangenschaft Leopolds von Österreich auf das Lösegeld – 23 Tonnen Silber – aus England. Und in Willendorf meißelte ein vorzeitlicher Künstler jene Statue, die 29.500 Jahre später in einem Weingarten ausgegraben – und als „Venus von Willendorf“ weltberühmt werden sollte.



Wandern zwischen Wein und Marille

Der Welterbesteig Wachau führt auf den Spuren und an den heute noch zu zu besichtigenden Zeugen der Vergangenheit über 180 Kilometer durchs üppig bewachsene Tal – mit wunderschönen Aussichtspunkten; und über 20 Klöster, Burgen und Schlössern, die neu erobert und entdeckt werden möchten.