(8) Wenn die Rieden auf ein Achterl einladen. Oder zwei.

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Im Retzer Land im Weinviertel ist der Alltag schnell vergessen. Dafür braucht es lediglich ein bisschen Ruhe, einen aussichtsreichen Radweg und das richtige Ziel: Die malerischen Kellergassen zum Beispiel.

Der Wein schmeckt dort am allerbesten, wo er wächst. Da fachsimpelt man mit seinen Machern und taucht in die gelassene Welt der Kellergassen ein. Oder aber man taucht gleich ganz unter ins weit verzweigte Kellerlabyrinth der Weinstadt Retz. Und genießt – den kühlen Wein, das herrliche Essen und die Aussicht auf mehr.

 

Reise-Hinweise
  • Empfohlener Reisezeitraum: Mai–Oktober
  • Besonders geeignet für: Paare, Weinliebhaber
  • Öffentliche Anreise möglich: ja
    Landstraße Wien-Mitte nach Retz: ca. 1,5 Std ohne umsteigen
    Reblaus-Express fährt bis nach Drosendorf

Dem Wein auf den Grund gehen.

Über der Erde wächst er, unter der Erde reift er, und hier hat er ein würdiges Lager gefunden: Der Retzer Erlebniskeller ist mit einer Gesamtlänge von 21 Kilometern und bis zu 20 Metern Tiefe der größte Weinkeller Mitteleuropas. Bei konstanten 10 Grad erkundet man während der 1,5-stündigen Führung das weit verzweigte Labyrinth – und erfährt dabei nicht nur allerhand Neues, sondern macht bei der gratis Wein- oder Traubensaftdegustation gleich die Probe aufs Exempel. Die Verkostung vertiefen kann man anschließend zum Beispiel bei der Retzer Windmühle, einer der beiden letzten funktionstüchtigen Windmühlen des Landes. Als Wahrzeichen des Retzer Landes thront sie über den Rieden. Und spendet den Gästen des Windmühlheurigen Weingut Bergmann etwas Schatten im lauschigen Gastgarten, wo natürlich die besten Flaschen der Region kredenzt werden.

Retzer Riedenradeln

Das weite Retzer Land mit seinen sanften Weinhügeln und dem grünen Meer aus Blättern und Trauben ist ein Paradies für Genussradler. Auf der 55 Kilometer langen, rund 4 Stunden dauernden Weinviertel DAC Radtour erkundet man zum Beispiel historische Siedlungsstätten, passiert die kühlen Kellergassen und kehrt im Selbstbedienungskeller in der Öhlbergkellergasse in Pillersdorf ein. Wer sich in die Kellergassen verliebt hat, sollte eine Runde auf der Weinviertler Kellergassen Radrunde fahren. Oder den Wein und Kultur Radweg nehmen, der in die Nähe des Nationalparks Thayatal führt. Wer es noch gemütlicher mag oder den Kindern nicht zu viel zumuten möchte, der kann den Reblaus-Radl-Weg mit einer Fahrt im Reblaus Express kombinieren. Was nach keiner Radtour fehlen sollte? Die Abkühlung im idyllischen Städtischen Parkbad natürlich!

Gekommen, um zu bleiben.

Im Herzen der malerischen Altstadt von Retz ist der Althof Retz beheimatet. Wer sich gerne luxuriös verwöhnen lässt, hervorragendes Essen und eine große Portion Wellness liebt, der ist hier richtig. Quasi um die Ecke liegt Klingers Gästehaus. Es ist der ideale Ausgangspunkt, um die Gegend zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Spontanradler können gerne Mehrgangräder oder E-Bikes leihen, um zum Beispiel Pollaks Wirtshaus einen Besuch abzustatten. Und den empfehlen wir, schließlich ist es eines der besten Restaurants der Gegend und als „Top Wirt 2020“ ausgezeichnet. Ein Stück weiter oben, Richtung Nationalpark Thayatal lädt in Oberretzbach die Familie Molterer zum Waldcampen ein. Wer die Natur liebt, aber Zimmer bevorzugt, der wird in Schrattenthal am Weingut Hindler im Kellerstöckl in den ökologisch gebauten Domizilen glücklich werden.

Empfehlungen und Tipps

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