Im Achterl-Takt durch den Weinviertler Kellergassen-Advent.

Einzigartige Momente, vinophile Aussichten und unvergleichliche Kulinarik sind die Zutaten, die das Weinviertel gerade im Advent zum unvergesslichen Urlaubsziel machen.

Im westlichen Weinviertel heißt Adventzeit auch Kellergassenzeit. Dort, wo sich die winterlichen Weingärten an die sanften Hügel schmiegen und jeder Bissen nach der Frische der Region schmeckt, dort lässt sich die Vorweihnachtszeit besonders kuschelig verbringen.

Royale Höhenflüge und besinnliche Kellergassen

Angekommen in der Weinviertler Idylle schläft man richtig königlich im wunderschönen Schlosshotel Mailberg, umrankt von Weingärten und inmitten spannender (Ritter-)Geschichten. Wer zu Mittag ankommt, kann gleich an der täglichen Führung teilnehmen und mehr über das atemberaubende Schlosshotel (und seine umwerfende Vinothek!) erfahren. Unser Tipp: Erweitern Sie den Rundgang und besuchen Sie die nur 12 Minuten entfernte Aussichtswarte Alberndorf, wo man den besten Blick über die Weinregion hat, der bei gutem Wetter sogar bis zur Donau und nach Tschechien reicht. Weil frische Luft hungrig macht, empfehlen wir anschließend die großartigen Wirtshausschmankerln im Gasthaus Bsteh – wo man seinen Vorratsschrank mit hausgemachten Marmeladen, Kompotten und Kräutersirupen aufstocken kann. Abends ist ein Spaziergang über einen Adventmarkt ein Muss. Besonders beeindruckend ist die Loimgrui – ein Kellerdorf nahe Unterstinkenbrunn, das über Hohlwege verbunden ist. Bis zu 60 Presshäuser bieten herrliche Weine, Hausgebranntes und Kulinarisches wie Spanferkel oder Engelslocken an. Nicht weniger imposant ist der Advent in Hadres, der längsten Kellergasse des Landes. Ganz kitschfrei wird hier Hausgemachtes aus Küche und Keller angeboten.

Ein vinophiler Advent mit Madame Crousto und Co.

Nach einem herrschaftlichen Schloss-Frühstück geht’s auf Entdeckungstour in Mailbergs Kellergassen. Wer mehr über die denkmalgeschützte Kellergasse „Zipf“ erfahren will, dem legen wir eine Führung mit Gisela Puhwein ans Herz. Gestärkt und aufgewärmt wird sich bei Madame Crousto, Rainer Roggen und Robert de Vino, den unsagbar guten handgemachten Bio-Broten der Bäckerei Öfferl in Gaubitsch. Der junge Chef legt so viel Liebe in sein Handwerk, das schmeckt man bei jedem Bissen. Mit der richtigen Unterlage bietet sich anschließend ein Besuch beim Weingut Prechtl an, wo samstags Verkostungen und (Barrique-)Kellerführungen angeboten werden. Und vergessen Sie nicht einen (oder gleich mehrere!) Weinviertel DACs für zu Hause mitzunehmen! Für den Abend haben wir noch einen Weinviertler-Insidertipp: Advent in der Kellergasse Großharras. Nur wenige Minuten von Mailberg entfernt, finden Sie hier das Adventidyll abseits von Gedränge und überfüllten Ständen: Klein, fein und romantisch präsentieren Einheimische, wie für die Region üblich, ihr weihnachtliches Kunsthandwerk. Und wem danach der Magen knurrt, der kehrt am besten im Weindomizil Hagn ein und genießt neben dem fein-würzigen Weißwein-Risotto den fantastischen Ausblick auf das beleuchtete Schloss Mailberg, bevor es wieder zurück ins Hotel geht.

Eine letzte Runde Weinviertel, bitte.

Nach einem letzten Spaziergang durch den Schlosspark, einem letzten Durchatmen inmitten der Weinrieden geht’s zurück nach Hause. Aber nicht ohne Pollak’s Retzbacherhof einen Besuch abzustatten. Denn hier – und besonders hier – so sagt man, schmeckt man das Weinviertel mit all seinen Feinheiten heraus. Mahlzeit!

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