Warum öffentlich anreisen Sinn macht

zum Reiseplaner hinzufügen

Schiene statt Blechlawine: Kein lästiges Im-Stau-Stehen mehr und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck verbessern.

109 Stunden standen Wiener Autofahrer laut der Inrix Global Traffic Scorecard 2018 im Stau. Damit landete die Bundeshauptstadt österreichweit an der Spitze und europaweit auf Platz 19. Stunden, die sich durch einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel weit sinnvoller nutzen ließen.

Den Stau rauslassen

Entspannt die Landschaft im Vorbeifahren genießen, den Kindern bei einer Partie UNO ein +4 geben, ein Buch lesen oder sich der Lieblingsserie widmen. Der Umstieg vom Auto auf die Bahn bringt nicht nur Gelegenheiten, sich den weitaus schöneren Dingen des Lebens zu widmen, sondern mindert erwiesenermaßen auch das persönliche Stresslevel und ist umweltfreundlicher. Der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) hat zudem ausgerechnet, dass durchschnittlich in Österreich nur 1,15 Personen im Auto sitzen. Sonderlich effizient ist das natürlich nicht.

Man fährt mehr Bahn

2.260 Kilometer legen die ÖsterreicherInnen laut Daten der EU-Kommission aus dem Oktober 2019 pro Person im Jahr mit Bahn, Straßen- und U-Bahn zurück – damit ist Österreich Spitzenreiter der Europäischen Union. Sicherheit spielt hier natürlich ebenfalls eine große Rolle, denn neben den bereits genannten Faktoren ist öffentlich reisen weit weniger gefährlich als eine Fahrt mit dem PKW. Hinzukommt, dass im Zuge der unabwendbaren Mobilitätswende die Parkplätze zurückgehen werden – in Kombination mit der Suche derer sowie etwaigen Parkpickerlbefindlichkeiten ein weiterer Stressfaktor, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln vermieden werden kann. Es rentiert sich also mehrfach, das Auto stehenzulassen – man tut damit nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch unserem schwitzenden Planeten.