Waldviertler Abfischfeste

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Im Waldviertel wird der Karpfen gehegt, gepflegt, abgefischt und auch gefeiert.

In den Waldviertler Teichen wird bei den Abfischfesten der Stöpsel heraus und der Karpfen an Land gezogen.

Wenn es Herbst wird im Waldviertel und die ersten Nebelschwaden über den Wiesen liegen, beginnt im hohen Norden Niederösterreichs die Abfischsaison. Mit diesem traditionellen Verfahren holen die regionalen Fischzüchter zwischen Anfang Oktober und Anfang November schonend ihre „Ernte“ aus den Teichen – vor allem Waldviertler Karpfen, die im sauberen, kühlen Wasser sehr langsam heranwachsen, was für erstklassiges Fleisch von fester, kerniger Struktur sorgt. Sie sind von so hervorragender Qualität, dass „Waldviertler Karpfen“ seit 1999 sogar eine eigene geschützte Marke ist.

Beim Abfischen werden die Teiche fast zur Gänze abgelassen, im Volksmund heißt das „Der Teich kocht“. Starke Männer in brusthohen Wathosen holen die Fische mit langen Zugnetzen ans Ufer, wo sie mit Keschern aus dem Wasser gehoben werden. Dieses Ereignis lockt alljährlich Tausende interessierter Zuschauer an, die beim „Abfischfest“ auch Gelegenheit haben, Karpfenspezialitäten zu verkosten. Eines der bekanntesten Feste findet am Bruneiteich bei Heidenreichstein statt.

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