(5) Einfach nur da sein. Und bleiben.

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Das Waldviertel hat neben Wäldern, Seen und Schlössern noch viel mehr zu bieten. Denn wer die Mohnblüte und das traditionelle Handwerk noch nicht kennt, hat erst die Hälfte gesehen!

Die Leichtigkeit des Seins genießt man im Waldviertel auf ganz vielfältige Art und Weise. Da kann man die Natur einatmen und im Wald baden. Oder in einem der erfrischenden Stauseen. Hier schaut man den Handwerkerinnen und Handwerkern über die Schulter und genießt die herrliche regionale Küche in vollen Zügen. Oder wundert sich. Über den erfrischenden Pioniergeist der Waldviertler zum Beispiel.

Reise-Hinweise
  • Empfohlener Reisezeitraum: Juni–September
  • Besonders geeignet für: Paare, Naturfreunde, Erholungssuchende und Kulinarikliebhaber
  • Öffentliche Anreise möglich: nein

Waldviertler Handwerk und Pioniergeist

Man könnte meinen, die Waldviertler haben das Handwerk erfunden. Wiedererfunden haben sie es aber allemal. Darum kann man heute zum Beispiel bei Kachelöfen- und Keramik-Koryphäe Martin Hrouza selbst Hand anlegen – ganz wie in „Ghost, Nachricht von Sam“. Die Kunst des Tee- und Gewürzemachens hat man im Kräuterdorf Sprögnitz bei SONNENTOR aufleben lassen. In der Erlebniswelt erfahren Besucher alles über die edlen Kräuter, im Bio-Gasthaus Leibspeis' werden sie auf die Teller gezaubert. Und wer direkt an der Quelle übernachten möchte, kann das in den SONNENTOR Land-Lofts tun.
Es sind gerade die jungen Waldviertler, die alter Handwerkskunst neues Leben einhauchen. Unbedingt besuchen sollte man darum die Drechslerei Reiter. Sie werden stauen, wie kunstvoll allein die Herstellung ist! Sogar Sonnenuhren werden im Waldviertel in der Werkstätte von Johann Jindra von Hand hergestellt. Die Schlosserei biete auch Führungen durch den Sonnenuhren-Garten. Zeit für einen Besuch, oder?

Das Waldviertel duftet nach Mohn und schmeckt nach Whiskey

Die Waldviertler Mohnblüte Anfang Juli begeistert mit ihren feuerrot-lila-weißen Feldern. Kein Wunder, dass sie in den Mohndörfern Armschlag und Gressl gebührend gefeiert wird. Unser Tipp: Sich beim Mohnwirt Neuwiesinger den Mohn auf der Zunge zergehen lassen. Als Mohnnudeln – oder auch als Karpfen in Mohnkruste. Als Verdauungsspaziergang empfehlen wir einen Abstecher zum Lohnbachfall. Das flüssige Waldviertel kann man in Roggenreith verkosten. In der Whisky-Erlebniswelt Destillerie Haider lernt man Whisky von ganz verschiedenen Seiten kennen. Ebenfalls spannende und flüssige Einblicke erwarten Gäste im Landgasthof Peilsteinblick samt hauseigener Wirtshausbrennerei und Veredelung der Waldviertler Kriecherl – umso besser, dass man hier auch übernachten kann. Na dann… Prost und Sláinte!

Genussausflug oder Ausflugsgenuss?

Im Waldviertel weiß man nie so genau, ob man unweit des Ausflugsziels essen geht oder ans Essen noch einen Ausflug dranhängt. So zum Beispiel in Zwettl, bekannt für gutes Bier und sein altehrwürdiges Stift. Aber auch für sein ausgezeichnetes Wirtshaus im Demutsgraben. Dasselbe gilt für Ottenstein. Wollte man zuerst zu den Stauseen Ottenstein und Dobra – oder sich im Hotel Restaurant Ottenstein bzw. dem Hotel Schwarz Alm verwöhnen lassen? Manchmal buchen wir uns auch in den Selbstversorgerlodges des Hotel Restaurant Ottenstein ein. Einfach so. Weils schön ist und gut tut!

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