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Das Waldviertel erstaunt einen immer wieder. Mit seinen geheimnisvollen Schauplätzen, der ehrlichen Küche und Kamelen. Ja, wirklich. Kamelen.

Das Waldviertel ist wahrscheinlich einer der ehrlichsten und pursten Flecken dieser Erde. Immergrüne Wälder, weite Felder und ein Dickicht aus Abenteuern laden in und um die Ysperklamm auf eine Auszeit ein. Echte Kraftorte, mystische Druidentreffpunkte und traditionelles Kunsthandwerk lassen etwas Ruhe in den stressigen Alltag einkehren. Zeit, sich verzaubern zu lassen.

Reise-Hinweise
  • Empfohlener Reisezeitraum: Mai–Oktober
  • Besonders beeignet für: Familien, Wanderfreunde, Naturliebhaber
  • Öffentliche Anreise möglich: ja
    Yspertal: Zug nach Ybbs an der Donau, danach weiter mit Regionalbus nach Altenmarkt/Yspertal

Den Druiden auf der Spur.

Dass das Waldviertel magisch ist, spürt man sofort. Wer es in seiner vollen Pracht erleben möchte, der sollte sich auf den mit dem „Österreichischen Wandergütesiegel“ ausgezeichneten Rundwanderweg Nr. 31 begeben. Allein schon am Startpunkt möchte man den ganzen Tag verbringen: Die Ysperklamm ist einer der schönsten und faszinierendsten Naturschauplätze Niederösterreichs. Von Farnen und Steinen umrankt, legt die Ysper 300 Höhenmeter auf zwei Kilometern zurück. Über Holzbrücken bewegt man sich durch die Klamm, umringt von wildwuchernder Natur. Anschließend passiert man fantastische Steinformationen. Keltische Fruchtbarkeitssymbole ragen da aus dem Boden, ein „sitzender Hund“ am Wegesrand. Schließlich gelangt man zum „Äußeren und Inneren Steinkreis“, einem einstigen Druidentreffpunkt. Hier sollen Opferungen und Priesterversammlungen abgehalten worden sein. Wow, da wird es einem gleich ganz kribbelig im Bauch. Zum Abschluss geht’s zum Kaltenbergkreuz, wo bei herrlicher Aussicht über das Südliche Waldviertel die mitgebrachte Jause besonders gut schmeckt.

Wandern und mehr.

Wer noch mehr wandern möchte, kann das im Waldviertel an nahezu allen Ecken und Enden tun. Zu unseren Favoriten zählen der gemütliche Peilstein – Yspertal Wanderweg Nr. 33 oder der Herzsteinweg Yspertal Nr. 34. Wie man an den Waldviertler Speisekarten erkennt, ist die Region auch bei Jägern beliebt. Ganz ungefährlich und tierfreundlich kann man sein imaginäres Jagdglück im 3D-Bogenparcours Yspertal versuchen. Wer nicht nur in der Natur, sondern auch im kühlen Nass baden möchte, findet etliche Plätze dafür: Zum Beispiel im Puschacherteich im Yspertal oder kostenlos im Badeteich St. Oswald und im Edlesberger See in Gutenbrunn, der auch für Fischer ein Geheimtipp ist. Apropos Geheimtipp: Im Waldviertel ist auch die erste Österreichische Kamelreitschule zuhause. Ja, wirklich. Man kann hier Kamele reiten. Wäre doch einen Versuch wert, oder?

Kultur pur im Waldviertel.

Die lange und spannende Geschichte des Waldviertels kann man auch kulturell erleben. Insbesondere im Schloss Artstetten mit dem Erzherzog-Ferdinand-Museum, beim Schloss Pöggstall oder in der Basilika Maria Taferl – mit sehenswerter Schatzkammer. Alle drei sind mit der Niederösterreich-CARD kostenlos zu besichtigen. Wer altes Handwerk liebt, darf sich die Kunstglasbläserei Faffelberger oder den Sonnenuhr-Spezialisten Jindra nicht entgehen lassen.

Essen und nächtigen.

Wer viel erlebt, bekommt großen Hunger. Der wird im Waldviertel garantiert gestillt. Zum Beispiel unweit der Ysperklamm im Landgasthaus Peilsteinblick mit eigener Schnapsbrennerei oder – auch um die Ecke – im Gasthof zur Roten Säge, prämiert mit dem Titel „Top Wirt 2020“. Weitere Möglichkeiten zum Übernachten sind beispielsweise das Gasthof-Hotel zur Linde am malerischen Marktplatz, das Hotel des Glücks mit eigenem Klettergarten oder der Bio-Bauernhof „Prannleithen“ von Familie Schroll. Wer lieber gleich direkt in der Natur schläft, findet sein Glück am Puschacherteich-Zeltplatz.

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