Die Wächter des Genusses

Umurken-Salat, Weingebäck aus Traubenkernmehl, Dirndl-Schnaps, Safran-Marillenmarmelade ... Niederösterreich ist ein Mekka für alle, die regionale Genüsse schätzen.

Im weiten Land um Wien heißt die Tomate immer noch „Paradeiser“ und die Kartoffel „Erdapfel“. Und das ist auch gut so, wovon man sich als bewusster Genussreisender geschmackvoll selbst überzeugen kann.

Auf biologische Landwirtschaft sowie regionale und saisonale Produkte setzt man in den 32 Genussregionen Niederösterreichs nicht erst, seit Nachhaltigkeit in aller Marketing-Munde ist. Im Frühling steht deshalb z.B. frischer Spargel aus dem Marchfeld auf den Speisekarten der rund 250 Mitgliedsbetriebe der Niederösterreichischen Wirtshauskultur stehen.

Land für Genießer
Die Vielfalt des kulinarischen Erbes Niederösterreichs zu bewahren, hat sich die Arche Noah in Schiltern zur Aufgabe gemacht: Hunderte fast schon in Vergessenheit geratene Obst- und Gemüsesorten wurden nachgezüchtet und wieder auf den heimischen Markt gebracht. Dank dem Ökologen Bernhard Kaar ist der Wachauer Safran wieder in aller Munde. Der vielfach ausgezeichnete Edelbrenner Georg Hiebl aus Haag brennt aus einer kaum bekannten Frucht, der Dirndl (Kornellkirsche), hochgelobte Schnäpse. Und Denise Pölzelbauer aus Pitten bäckt im 130 Jahre alten Steinofen nach der 5-Elemente-Ernährunglehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) aus selbsthergestellten Natursauerteigen Delikatessen.

Pressetext: Die Wächter des Genusses