Steine mit Geschichte

Im Waldviertel hat sich die Natur Denkmäler in Form von riesigen Wackelsteinen gesetzt, die Wanderern spannende Sagen erzählen.

Sagenumwoben und faszinierend liegen die riesigen Granitsteine in der Landschaft. Fast unecht sehen sie aus. Wer an ihnen wackelt, spürt ihre ganze Kraft und weiß, warum man sich so viele Geschichten über diese magischen Konstrukte erzählt.

Faszination Wackelstein

Zahlreiche Sagen ranken sich um die monströsen Steine im Waldviertel. Gerne werden sie aufgrund ihrer originellen Formen als Spielzeug der Riesen bezeichnet, aber auch ihre Namensgebung wird davon beeinflusst. So trifft man auf den Kobold- und Schulerstein (Schuldstein), das Teufelsbett oder den Teufelsbrotlaib.
 

Teufels Werk

Der massivste Wackelstein im Schremser Wald: Den schwersten Granitstein findet man mit 105 Tonnen im Schremser Wald nahe Amaliendorf. Den soll einst der Teufel persönlich mit dem seinem linken Fuß auf den Basisstein getreten haben. Das Teuflische ist, dass das riesige Naturdenkmal nur wackelt, wenn an einer ganz bestimmten Stelle am linken Rand gedrückt wird.
 

Gottes Spuren

Der Naturpark Blockheide bei Gmünd: Eine Legende erzählt, dass Gottes Tuch vollgepackt mit Steinen bei seiner Wanderung vom Manhartsberg Richtung Westen auf der heutigen Blockheide riss. Gottseidank, denn darum können wir heute die imposanten Gebilde im geologischen Freilichtmuseum Naturpark Blockheide bei zahlreichen Wandertouren bewundern und ihre Kräfte spüren.