Römerweinstraße Carnuntum

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Der Weinbau an der Römerweinstraße Carnuntum ist tief in der Geschichte verwurzelt und kommt jetzt zur neuen Hochblüte.

Carnuntum gilt als einer der Aufsteiger unter den Weinrevieren Österreichs. Der Grund: eine junge Generation von Spitzenwinzern und der reizvolle antike Charakter. Die Römerweinstraße und die Römerstadt Carnuntum erinnern an die römischen Wurzeln.

Lange Zeit im Schatten der bekannteren Weinbaugebiete gelegen, wurde die im Südosten von Wien liegende Weinbauregion Carnuntum erst in den letzten 15 Jahren vom Geheimtipp zur aufstrebenden Weinregion. Verantwortlich dafür sind die kräftigen Böden, der Einfluss des Neusiedlersees sowie die kühlen Winde von den Donauauen – und vor allem die jungen Winzer der Region, die das Potenzial zu nutzen wussten.

50 % weiß, 50 % rot

Nach wie vor spielen die Weißweine eine wichtige Rolle und bringen gerade im Bereich der Burgundersorten Weißburgunder und Chardonnay, aber auch beim Grünen Veltliner ausgezeichnete Vertreter hervor. Zuletzt haben ihnen aber – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – die Rotweine den Rang abgelaufen. In der Gegend von Göttlesbrunn hat sich ein eigener Stil mit besonders kräftigen, vollmundigen und dichten Rotweinen entwickelt, die mit ihrem weichen Trinkfluss schon in der Jugend viel Freude bereiten.

Römische Wurzeln

Namensgebend für das Weinbaugebiet ist die einstige römische Stadt Carnuntum in Petronell Bad Deutsch-Altenburg, die mit zahlreichen Ausgrabungen, einem Amphitheater und aufwändig rekonstruierten Gebäuden auf jene Zeit verweist, in der die Weinpflanzungen in dieser Region eine erste Blütezeit erlebten. Ganz in der Nähe der Römerstadt Carnuntum befindet sich auch das Heidentor, das Wahrzeichen Carnuntums und Österreichs bekanntestes römisches Baudenkmal.

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