Marille im Blut

Harald Aufreiter ist mit den Marillen groß geworden: als sein Vater Horst in Pension ging, übernahm er den Marillenhof in Krems-Angern.

Auf das Wissen seines Vaters kann Harald Aufreiter heute noch zählen, ebenso auf die Kochkünste seiner Mutter Gertrude: die verarbeitet nämlich die süß-sauren Marillen der Sorte „Kremser Marille" zu Marillenkuchen- und Knödeln, Marillenmarmelade und Marillennektar.

Vom Baum ins Glas und auf den Tisch
Dass die Fruchtaufstriche und Säfte schmecken, weiß Familie Aufreiter selbst am besten. Denn bei ihnen kommt ab Juli quasi jeden Tag zum Mittagessen Marillennektar, Knödel oder Kuchen auf den Tisch. Im Juli ist nämlich Erntezeit. Da biegen sich die altgedienten Bäume der Marillengärten unter der Last der reifen Marillen und es wird hektisch im Betrieb: Denn bevor die reifen Marilllen von den Bäumen fallen und verderben, helfen alle zusammen und gehen mit den traditionellen Wachauer Zisteln in die Obstgärten, um die Marillen per Hand zu ernten!

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen
„Die ,grea-oaschatn‘ sind die besten“, verkündet Wachauer Marillenbauer Harald Aufreiter und meint damit die Marillen, die mit noch grünem Hinterteil geerntet werden. „Die sind zwar optisch nicht die schönsten, aber das Zusammenspiel von Säure und Süße ist am gschmackigsten.“ Und diesen Geschmack weiß Familie Aufreiter in Marillennektar und Fruchtaufstrich zu konservieren: diese Früchte werden zu herrlich sommerlichem Fruchtaufstrich mit 75 Prozent Fruchtgehalt und erfrischend-süßem Marillennektar verarbeitet.

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