Landesgalerie Niederösterreich

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Niederösterreichs neue kulturelle Landmark komplettiert die Kunstmeile Krems und präsentiert die neuen Herbstausstellungen.

Die neuen Ausstellungen von Carola Dertnig und Michael Höpfner sind ab 19. Oktober 2019 in der Landesgalerie in Krems/Donau zu sehen.

Die Landesgalerie Niederösterreich komplettiert mit 3.000 m² Ausstellungsfläche die Kunstmeile Krems mit ihren Ausstellungshäusern Forum Frohner, Kunsthalle Krems, Karikaturmuseum Krems und Dominikanerkirche. 

Neu im Herbst: Carola Dertnig und Michael Höpfner

In Carola Dertnigs Ausstellung „Donauspuren" spielen die Ausgrabungen, die 2016/17 im Zuge der Errichtung der Landesgalerie durchgeführt wurden eine besondere Rolle. Dertnig geht es in ihren Installationen, Videos und Performances um multimediale künstlerische Prozesse – bezogen auf Geschichtsschreibung, Genres oder Perspektiven. Sie entwickelt Strukturen für fehlende Geschichten und erfindet Personen oder ganze Settings, die in Vergangenes eingreifen. Michael Höpfners Terrain sind die entlegenen Regionen dieser Welt: er wandert seit zwanzig Jahren durch die Hochebenen in Tibet, durch albanische Flussläufe oder heimische Alpentäler. Seine wochenlangen Fußmärsche hält er fotografisch, in Zeichnungen und Tagebuchnotizen fest. 

Außerdem in der Landesgalerie zu sehen:

Die Landesgalerie zeigt die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich sowie wichtige Privatkollektionen, etwa von Ernst Ploil und Helmut Zambo. Sie spiegelt mit wichtigen Themen- und Personalausstellungen Niederösterreich als Kunstlandschaft wider , drei zentrale Themen sollen die ersten Ausstellungsjahre prägen: die Landschaft, der Mensch und das Sammeln. Die größte Ausstellungsfläche im Untergeschoß ist Franz Hauer gewidmet. In „Selfmademan und Kunstsammler der Gegenwart“ wird die außergewöhnliche Kunstsammlung des Niederösterreichers gezeigt. Anfang des 20. Jahrhunderts sammelte Hauer bereits Hauptwerke von Oskar Kokoschka, Albin Egger-Lienz und Egon Schiele. Die Ausstellung „Sehnsuchtsräume. Berührte Natur und besetzte Landschaften" im 2. Obergeschoß behandelt unter anderem auch die Frage nach der Aktualität von Egon Schieles Schaffen für die Gegenwart.