Land der Meisterbrenner

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Edel sei der Obstbrand, genussreich und rein: Eine Entdeckungsreise zu vier hochdekorierten Schnapsbrennern aus Niederösterreich.

Einige der erfolgreichsten heimischen Edelbrenner kommen aus Niederösterreich. Der Grund: Für guten Schnaps braucht man bestes Obst und aromatische Beeren – beides ist in Niederösterreich reichlich vorhanden.

Um Spitzendestillate zu erzeugen, braucht es einen fast fanatischen Qualitätsanspruch. Bei Hans Krenn, dem Wirt des Landgasthofs Peilsteinblick im Yspertal, wirkt sich dieser zum Beispiel so aus, dass jede einzelne Frucht – jede kleine Nagerlbirne, jede Marille, jede Himbeere – von ihm vor der Vermaischung mehrmals kontrolliert wird. Der Aufwand zahlt sich aus: Seit 20 Jahren gehört Krenn zu den besten Brennern Österreichs.

Der brennende Wirt
Noch ein Wirt als Meisterbrenner: Josef Schmutzer aus Winzendorf stellt im klassischen doppelten Brennverfahren eigene Destillate her – nicht nur aus den Früchten der eigenen drei Obstgärten, sondern auch aus den Trebern befreundeter Parade-Weingüter wie etwa Umathum, Kollwentz oder Alphart.

Alles aus dem eigenen Garten
Ebenfalls zur Riege österreichischer Spitzenbrenner gehört Reinhard Wetter aus Missingdorf. Er destilliert nur Früchte aus den eigenen Gärten. Neben reinsortiger Brände bietet Wetter auch eine Serie an Cuvées an – Wetterleuchten, Wetterfrosch und Wetterhexe – die sich als kultivierte Weiterentwicklung des Obstlers interpretieren lassen.

Meister der Marille
Auf fünf Früchte – Williamsbirne, Weichsel, Quitte, Schwarze Ribisel und Marille – hat sich Karl Holzapfel aus dem Wachauer Joching konzentriert. Die Spitzenqualität der handverlesenen Früchte, die 20-jähriger Erfahrung des Brenners und das unabdingbare Quantum Gespür verdichten sich  bei ihm zu außergewöhnlichen Bränden von überragender Dichte und bezaubernder Duftigkeit.

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