Patricia Piccinini in der Kunsthalle Krems

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Kosmopolitisch und lebendig: Längst gilt die Kunsthalle Krems als ein herausragendes Ausstellungshaus, dessen Relevanz für Gegenwartskunst unbestritten ist.

Patricia Piccinini „Embracing the Future"

Die Zukunft mit den Augen der Künstlerin zu sehen, kann manchmal etwas irritierend sein. Das künstlerische Universum von Patricia Piccinini beherbergt Kreaturen, die sich nicht in Kategorien wie Mensch, Tier, Natur oder Technik einordnen lassen.Es handelt sich um hybride Geschöpfe, die auf den ersten Blick unheimlich wirken, denn: Sie wurden durch Technologie, biologisch oder gentechnisch modifiziert. Ihr gleichzeitiger Charme, den sie  ausstrahlen, lassen uns  jedoch urmenschliche Eigenschaften wie Fürsorge und Mitgefühl empfinden. Die Australierin Piccinini gestaltet mit ihren Arbeiten, die sich im Spannungsfeld zwischen Science-Fiction, Umweltbewusstsein und Feminismus bewegen eine Zukunftsvision, die Offenheit gegenüber dem Wandel einfordert. Die erste große Werkschau in Österreich. die noch bis 3. Oktober 2021  in der Kunsthalle Krems zu sehen ist, zeigt Skulpturen und Installationen aus beinahe zwei Jahrzehnten künstlerischen Schaffens.

Christian Helwing „(B)EAST!"

Die Kunst von Christian Helwing entsteht aus sensibler und präziser Reaktion auf vorhandene Räume. Er entwickelt ortsspezifische Arbeiten, in denen er die formalen, architektonischen und historischen Parameter vor Ort berücksichtigt, in dem Fall die der Dominikanerkirche und der Kunsthalle Krems. Die beiden Ausstellungsorte verbindet Helwing durch die Transferierung der Skulptur des Erzengels Michaels, die ursprünglich vor der Dominikanerkirche stand und die er im Oberlichtsaal der Kunsthalle ausstellt. In der Dominikanerkirche Krems zeigt Helwing hingegen eine Installation mit weißen und schwarzen Vorhängen sowie Teppichen, die den Kirchenraum zu einem Teil des Kunstwerkes werden lässt, hier legt er das Augenmerk auf die dadurch entstehende Veränderung der Raumachsen: Es entsteht ein verändertes puristisches Raumgebilde, das man noch bis 1. November 2021 im Gehen erfahren kann.

 

 

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