Kultur trotz(t) Krise!

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„Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens, das ist des Künstlers Beruf“, sagte einst Robert Schumann.

Die wichtige Aufgabe, auch in schwierigen Zeiten die Menschen „mit Licht“ zu versorgen, übernehmen gerade unsere zahlreichen Kulturschaffenden. Wir stellen an dieser Stelle ab sofort laufend niederösterreichische Kulturbetriebe, die Ihnen Kulturgenuss frei Haus liefern, vor!

Theaterbesuch gefällig?

Das Landestheater Niederösterreich wird in den kommenden Wochen unter #theatertagebuch digitales Theater anbieten: An den Tagen, an denen urprünglich analoge Vorstellungen geplant waren, versorgt das Landestheater sein Publikum vor den Heimbildschirmen. Zu hören und zu sehen sind dabei unter anderem Lesungen aus den sogenannten Klassenzimmerstücken, Hermann Hesses „Demian“ oder „Sophie Scholl“ von Rike Reininger, Thomas Manns fiktive Biografie „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ wird in Fortsetzungen gelesen. Musiknummern, die es nicht mehr in die (analoge) finale Produktion von „Figaros Hochzeit“ geschafft haben werden exklusiv gezeigt, außerdem extra produzierte Hörspiele zum aktuellen Jugendstück „Nibelungen“ sowie zu Tim Breyvogels Monolog „Steilwand“. Zu sehen und zu hören auf Facebook, Instagram sowie dem YouTube-Kanal des Landestheaters, Detailinfos finden Sie auch auf www.landestheater.net.

Mit Robin Rhode in die Ausstellung

Street-Art-Ästhetik und die Jugendkultur der sozialen Brennpunkte Johannesburgs, wo Robin Rhode während der Zeit der Apartheid aufwuchs, haben Spuren im Werk des 45-jährigen Künstlers hinterlassen. Obwohl er heute in Berlin lebt, ist Geschichte und Gegenwart seines Heimatlandes und der „Coloured Communities“ immer noch Thema seiner Arbeiten. Seine Arbeiten auf Wänden oder auf dem Boden im öffentlichen Raum zeichnet Rhode in Fotoserien und durch digitale Animationen auf. Die Ausstellung „Memory Is The Weapon“ in der Kunsthalle Krems ist aktuell nur als Videotour zu besichtigen, dafür mit einem sehr exklusiven Guide, nämlich Robin Rhode höchstpersönlich.

Karikatur fürs Ohr?

25 Jahre ist es her, dass Österreich der Europäischen Union beigetreten ist – für Karikaturisten wie Manfred Deix, Gerhard Haderer, Margit Krammer, Michael Pammesberger oder Erich Sokol war das Thema offensichtlich eine Goldgrube, wie die Ausstellung „Tu felix Austria… zeichne!“ – gezeigt hätte! Der neue Podcast des Karikaturmuseum Krems überbrückt die aktuelle Situation mit echtem Mehrwert: Hintergrundgeschichten zu den wichtigsten Karikaturen (die im Podcast-Beitrag übrigens jeweils auch als Titelbild zu sehen sind!) und den Künstlern sowie eine kurzweilige Einleitung von Direktor Gottfried Gusenbauer führen durch die Ausstellung.

#einsaalbleibtoffen oder Kino für zuhause

Sie vermissen Popcornduft und lange Kinoabende? Das verstehen wir nur zu gut und haben eine Alternative für Sie: Auf der Plattform www.vodclub.online können Sie nun niederösterreichische Programmkinos wie das Cinema Paradiso St. Pölten und Baden, das CityCine in Deutsch-Wagram sowie das Stadkino Horn quasi von der Wohnzimmercouch aus besuchen – und noch dazu tatkräftig unterstützen. Ein Teil der Leihgebühr für die Filme geht nämlich direkt in die Kinokasse ihres Lieblingskinos! Das Portal, das österreichische Filme sowohl der vergangenen Jahre als auch ganz aktuelle Neuerscheinungen im Angebot hat, ist übrigens eine wahre Fundgrube für Filmliebhaber und zukünftige Cineasten!

Zum Schluss: eine musikalische Grußkarte

Und dann dürfen wir Ihnen noch die besten Wünsche und musikalische Grüße des Niederösterreichischen Tonkünstler Orchesters unter Yutaka Sado ausrichten! Sie spielen für Sie – und zwar im Homeoffice, tatkräftig unterstützt von Kindern sowie Elefanten (!) – Maurice Ravels „Bolero“!  

Interessante Kultur-Angebote finden Sie auch auf www.kultur.noe.at