Internationale Barocktage Melk

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Von 1. bis 6. Juni 2022 lautet das Motto „Auf nach Eng[el]land! “.

Unter dem Motto „Auf nach Eng[el]land!“ hat Michael Schade, Startenor und künstlerischer Leiter des Festivals, ein aufregendes Programm zusammengestellt, das sich ganz dem Vereinigten Königreich und der Zeit Händels, Purcells und Downlands widmet.

„Auf nach Eng[el]land!“

Was lange währt, wird endlich gut: Eigentlich schon für die Barocktage 2020 vorgesehen, wurde das Programm „Auf nach Eng[el]land!“ auf heuer verschoben. Und das Warten hat sich wahrlich gelohnt. Für Freunde der Musik von Händel, Purcell und Dowland erklingen etwa Vergils Anaeis in Form der brillanten Barockoper Dido and Aeneas von Henry Purcell. 50 Shades of Purcell zeigt die zeitlose Vielfalt der Musik des Musikers und Komponisten, der nur 36 jahre alt wurde. Der als erster Songwriter der Geschichte bekannte John Downland war quasi der Bob Dylan seiner Zeit: In ganz Europa wurden seine Lieder gesungen, seine Noten gekauft und seine Musik kopiert und variiert. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie der Abend Come Again zeigt, der ganz im Zeichen des beliebten Liedermachers steht. Werke von William Byrd, Tobias Hume, Francisco Correa de Arauxo, Sebastián Aguilera de Heredia, Mateo Flecha el Viejo u.a. sowie eine szenische Collage von Stephan Lack stehen am Programm, wenn es zu The Battle kommt, einem musikalisch angelegten Wettstreit zwischen den Monarchen Philipp II. von Spanien und der britischen Königin Elisabeth I..

Die Stars der Alten Musik

Das besondere an den Barocktagen Melk sind neben den herausragenden Künstlern, die alljährlich den Weg in die Wachau finden, vor allem die vollkommenen Kulissen, die die Stiftskirche, der Barockkeller, die Sommersakristei, der Gartenpavillon oder auch das nahe gelegene Schloss Pielach der Musik bieten. Im gebührenden Rahmen historischer Stätten – und mit dem nötigen Abstand – kann man heuer der Musik der Tallis Scholars, der lautten compagney BERLIN, der Accademia del Piacere, Luca Pianca, Dorothee Oberlinger uvm. lauschen. Für das Programm zeichnet Startenor Kammersänger Michael Schade verantwortlich, der wie jedes Jahr auch als Sänger die Riege der barocken Musikstars ergänzt. Als Residenzorchester der Internationalen Barocktage firmiert wieder der Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried.

Internationale Barocktage Melk

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