Begegnung mit dem Islam

Mit Respekt und Sensibilität widmet die Schallaburg ihre heurige Ausstellung dem Thema Islam und stellt es in einen Zusammenhang mit unserem Alltag.

Roter Halbmond und Rotes Kreuz, ein arabisches Zimmer in Wien um 1900, orientalische Gewürze aus dem Supermarkt: Mit der Ausstellung „Islam“ begibt man sich auf interkulturelle Spurensuche in Österreich.

Aktueller kann eine Ausstellung kaum noch sein: Im Fokus steht das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Traditionen. Dabei rückt jene Religion in den Mittelpunkt, deren kulturelles Spektrum vielfach Einzug in unseren Alltag gefunden hat: der Islam. Als Ausgangspunkt unterzog man alltägliche Gegebenheiten einer genaueren Betrachtung, indem vertraute Situationen im alltäglichen Miteinander von Menschen hinterfragt und in den Mittelpunkt gestellt werden.

In acht Kapiteln werden historische Hintergründe aufgezeigt und unterschiedliche Sichtweisen gezeigt, die insgesamt zu einer vertiefenden interkulturellen Auseinandersetzung einladen. Berührungsängste können so auf beiden Seiten abgebaut werden – ob es sich nun um die Sprache, die Religion, die Kleidung, den Alltag, aber auch den so beliebten «Zauber des Orients» handelt. Vorträge und Vermittlungsangebote schaffen zusätzliche bereichernde Möglichkeiten, sich mit Widersprüchen, Erwartungen und Zuschreibungen auseinanderzusetzen.