„Opfer" beim Osterfestival

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Imago Dei bringt von 29. März- 22. April 2019 zeitlos gültige Musik aus verschiedenen Ethnien, Epochen und Religionen.

Jedes Jahr in den Wochen vor Ostern und in der Karwoche lädt das Osterfestival Imago Dei in den mittelalterlichen Klangraum der Minoritenkirche in Krems. Imago Dei spiegelt die vielgestaltigen Möglichkeiten wider, mit denen der Mensch – ungeachtet aller konfessionellen, spirituellen und kulturellen Unterschiede – der lichtfrohen Osterzeit begegnet. 

Von Opfern

Die vielen Aspekte des Begriffes Opfer – vom Sacrificium bis zum Opfermahl –stehen dieses Jahr im Mittelpunkt der Darbietungen der Künstler: Musik und Rituale bieten aus dem arabischen Raum etwa das Ensemble Mazaher, singende Berberfrauen Roudaniates oder aus Osteuropa der georgische Männerchor Didgori mit Bodo Hell dar. Die osteuropäische Moderne ist durch Strawinskis „Frühlingsopfer“, interpretiert vom Klavierduo Ferhan und Ferzan Önder, vertreten. Trauer- und Auferstehungsmusiken von Mozart oder Messiaen, gespielt vom Pannonisches Blasorchester und abendländischen Barock wie Monteverdis „Marienvesper“ mit dem Chor Ad Libitum & dem Ensemble Barucco zeigen nur einige Facetten der großen, menschlichen Thematik. Zur Eröffnung am 9.März singt der Chor Ad Libitum Werke von Heinrich Schütz, Gustav Mahler, Johannes Brahms und Arvo Pärt, Katharina Stemberger liest dazu Texte von Meister Eckhart, Coleridge und Christine Lavant.