Museum Niederösterreich

zum Reiseplaner hinzufügen

Das Haus der Geschichte in St. Pölten zeigt 2020 drei besonders spannende Ausstellungen.

„Klima & ich“

Die Ausstellung „Klima & Ich“ erklärt nicht nur wie der Klimawandel entsteht, sondern auch wie er sich auf die heimische Flora und Fauna auswirken wird. Sie gibt auch konkrete Handlungsanleitungen, was jede und jeder einzelne gegen die Klimakrise tun kann. Seit seiner Gründung setzt sich das Haus für Natur im Museum Niederösterreich für Natur- und Umweltschutz ein und greift mit der diesjährigen Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit der ENU ein omnipräsentes Thema auf. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Hauses für Natur im Museum Niederösterreich mit der Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft sowie der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich. Auch das Diskussions-Forum „Erlebte Natur“ wird es 2020 wieder in fünf Ausgaben geben, ein Thema ist etwa „Rund um den Biber“.

Der junge Hitler. Prägende Jahre eines Diktators.1889–1914

„Anlässlich des 75. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs stellen wir uns die Frage, woher Nationalismus, Militarismus, Rassenhass und Antisemitismus dieser Zeit kamen“, so Christian Rapp, wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Geschichte, wie die Idee einer Sonderausstellung zu Hitlers Jugend und seiner Zeit zustande kam. „Dabei verfolgen wir einerseits den Lebenslauf Adolf Hitlers bis 1914 und stellen andererseits die prägenden Ideen und die Kulturgeschichte der Jahrhundertwende dar“, so Rapp. Auftaktveranstaltung im Jahr 2020 ist wieder ein Gastspiel der Original Wiener Zeitenwandler Martin Haidinger und Karl Vocelka zum Thema „Der junge Hitler: Leben und Umfeld“. Unser Tipp: das Zeitzeugen-Forum „Erzählte Geschichte“ sowie zwei „Matineen am Sonntag“, wo spannende Persönlichkeiten als Gesprächspartner fungieren. 

„Jahrhundert des Sports“

Die zweite Sonderausstellung erzählt in Kooperation mit dem Sportland Niederösterreich vom „Jahrhundert des Sports“: „Es geht um die Entwicklung des Sports zum gesellschaftlichen Massenphänomen, um herausragende Persönlichkeiten, prägende Momente und um technologische  Errungenschaften, die Sport dem Publikum entscheidend näher brachten“, so Rapp.